Transdisziplinäre Forschung als partizipativer und integrativer Ansatz zur Bearbeitung komplexer gesellschaftlicher Herausforderungen
Beitrag S. 105 - 134
Transdisziplinäre Forschung verbindet wissenschaftliche Perspektiven mit dem Wissen und den Erfahrungen gesellschaftlicher Akteur*innen, um komplexe Herausforderungen wie Klimawandel, Energiewende, Mobilität oder Biodiversitätsverlust zu bearbeiten. Der Beitrag erläutert die Entwicklung und zentralen Merkmale dieses Forschungsmodus und strukturiert den Forschungsprozess entlang der vier idealtypischen Phasen Co-Design, Co-Produktion, Co-Integration und Co-Evaluation. Dabei werden geeignete Methoden sowie Anforderungen an Partizipation und Wissensintegration vorgestellt. Praxisbeispiele aus Energie, Mobilität und Biodiversität zeigen, wie transdisziplinäre Forschung sozial robustes und handlungsrelevantes Wissen erzeugen und gesellschaftliche Transformationsprozesse unterstützen kann.