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Organisation

Unser Verein hat einen Vorstand, drei Geschäftsführende, eine Institutskoordination und fünf wissenschaftlich arbeitende Bereiche.
© Öko-Institut

Das Öko-Institut ist ein gemeinnütziger Verein mit 2.000 Mitgliedern, darunter mehr als 20 Kommunen. Um den Anforderungen der dynamischen Forschungs- und Beratungslandschaft gerecht zu werden, entwickeln wir unsere internen Strukturen kontinuierlich nach den Prinzipien der dezentralen Verantwortung weiter. Das bedeutet: partizipative Entscheidungsfindung, ein hohes Maß an individueller Autonomie und Verantwortung sowie effiziente und transparente Prozesse mit klaren Zuständigkeiten.

Vorstand

Dem Vorstand gehören sieben externe Vorstandsmitglieder an, die in geheimer Wahl für je zwei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Außerdem sind im Vorstand fünf weitere Personen aus dem Institut vertreten: ein* Vertreter*in aus der erweiterten Institutsleitung, der Sprecher der Geschäftsführung qua Amt sowie jeweils ein*e Vertreter*in aus jedem der drei Büros Freiburg, Darmstadt und Berlin. Der Vorstand überträgt die laufenden Aufgaben der Geschäftsführung, den wissenschaftlichen Institutsbereichen, den Referaten sowie weiteren Mitarbeiter*innen der Institutskoordination.

Derzeit gehören dem Vorstand an:

arbeitet hauptamtlich als Unternehmensberaterin für Nonprofit-Organisationen. Sie gehört dem Vorstand des Öko-Instituts seit 1996 an. Sie engagiert sich besonders in Personalfragen. Darüber hinaus ist sie Gleichstellungsbeauftragte des Vorstands.

war seit den 1980er Jahren hauptamtlich bei der Verbraucherzentrale NRW in verschiedenen Positionen tätig. Zuletzt leitete sie dort den Bereich "Ernährung und Umwelt" und war unter anderem verantwortlich für die Konzeption und Umsetzung von Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutzprojekten. Nachhaltigkeits- und konsumorientierte wissenschaftliche Projekte waren ihr besonderer Fokus in verschiedenen Gremien auf Bundesebene, wie zum Beispiel die0 Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 (wpn2030) oder der Strategiebeirat Sozial-ökologische Forschung beim BMBF. Seit Oktober 2021 ist sie im Ruhestand und engagiert sich neben der ehrenamtlichen Tätigkeit im Vorstand des Öko-Instituts für umwelt- und gesellschaftspolitische Initiativen auf lokaler und Landesebene.

Ulrike Schell war bereits von 1986-1990 Mitglied im Vorstand des Öko-Instituts und gehört dem Gremium seit 2011 wieder an.

ist Leiter der Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement bei der Stadt Freiburg. Zuvor war er selbstständiger Kommunikationsberater und Nachhaltigkeitsexperte in Berlin und unterstützte Ministerien, Kommunen, Organisationen und Unternehmen in allen Belangen der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie der nachhaltigen Entwicklung. Seine Veröffentlichungen in seinem Blog wurden von der Deutschen UNESCO-Kommission als Projekt der UN-Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung” ausgezeichnet.

gehört als von den Mitarbeiter*innen des Darmstädter Büros gewählter Vertreter seit 2023 dem Vorstand an. Er ist als Wissenschaftler im Institutsbereich Ressourcen & Mobilität tätig.

gehört seit 2022 als der von der Erweiterten Institutsleitung gewählte Vertreter dem Vorstand an. Er ist Leiter des Institutsbereichs Produkte & Stoffströme.

ist kommissarische Sprecherin der Geschäftsführung am Öko-Institut und qua Amt Mitglied im Vorstand des Öko-Instituts.

 

 

 

ist selbständiger Berater für Unternehmen, Behörden und Gebietskörperschaften im Bereich Energie, Klimaschutz und Ressourceneffizienz. Bis zu seinem Ruhestand war er elf Jahre lang Amtschef des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, davor als Bereichsleiter bei der Verbraucherzentrale NRW.

Helmfried Meinel war bereits von 2002 bis 2011 Mitglied im Vorstand des Öko-Instituts und gehört dem Gremium sei 2022 wieder an.

 

gehört als von den Mitarbeiter*innen des Berliner Büros gewählter Vertreter seit 2021 dem Vorstand an. Er ist als Wissenschaftler im Institutsbereich Energie & Klimaschutz tätig.

 

 

arbeitete seit 1987 schwerpunktmäßig in der Atomaufsicht der Länder und des Bundes. Seit 1999 war er als Ministerialdirektor im Bundesumweltministerium unter anderem federführend für den Atomausstieg zuständig. Ab 2010 war er als Gutachter und Sachverständiger für Atomsicherheit tätig und veröffentlichte zahlreiche Expertisen und Stellungnahmen. 2012 wurde er als Professor an die Universität für Bodenkultur in Wien berufen und arbeitete dort bis 2015 leitend im Institut für Risiko- und Sicherheitswissenschaften. Seit März 2021 ist er Mitglied des Nationalen Entsorgungsbeirats der österreichischen Bundesregierung. Er gehört dem Vorstand des Öko-Instituts seit 2021 an.

 

 

 

gehört seit 2023 dem Vorstand des Öko-Instituts an.

 

 

 

gehört dem Vorstand des Öko-Instituts seit 2014 an. Er ist seit 2001 Professor für „Allgemeine BWL und Stoffstrommanagement“ an der FH Mainz und forscht und lehrt mit Schwerpunkt auf die Themenfelder Unternehmensführung, strategisches Management, Supply Chain Management und Umweltmanagement. Er war bereits von 1990 bis 2001 am Öko-Institut als wissenschaftlicher Mitarbeiter und von 1992 bis 1994 als Koordinator des Fachbereichs Chemie tätig.

 

 

 

gehört als von den Mitarbeiter*innen des Freiburger Büros gewählte Vertreterin seit 2023 dem Vorstand an. Sie arbeitet im Referat Personal & Entwicklung.

 

 

 

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung vertritt das Institut nach außen und trägt die Verantwortung für die strategische Institutsentwicklung, die Personalführung und -entwicklung, sowie für die operative Gesamtsteuerung des Instituts. Die Geschäftsführung des Öko-Instituts besteht aus zwei Personen, die alle Geschäftsabläufe im Auftrag des Vorstandes leiten, organisieren und überwachen.

Die Mitglieder der Geschäftsführung sind:

 

Anke Herold ist Geoökologin und wissenschaftliche Geschäftsführerin des Öko-Instituts. Sie hat mehr als 20 Jahre lang an den internationalen Klimaverhandlungen in der deutschen und zeitweise auch der europäischen Delegation teilgenommen. In dieser Zeit fungierte sie als Verhandlungsführerin der EU zu Fragen der Transparenz, des Monitorings und der Verifikation bei den internationalen Klimaverhandlungen und der Ausgestaltung des Pariser Abkommens. Im Rahmen des IPCC war sie als Leitautorin und in anderen Rollen für verschiedene Berichte tätig.

Sie war von 2008 bis 2018 Forschungskoordinatorin für internationalen Klimaschutz am Öko-Institut. In diesen Jahren hat sie eine Vielzahl von Projekten auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene in einem breiten Themenspektrum geleitet, das die Ausgestaltung des internationalen Klimaregimes, die Bewertung und Umsetzung von klimapolitischen Instrumenten und Maßnahmen in den Sektoren Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Abfall. Ein weiteres wichtiges Thema ihrer Forschungstätigkeit ist die Überprüfung und Erfüllungskontrolle von Treibhausgas-Minderungszielen und die Evaluierung von Minderungsmaßnahmen. In verschiedenen internationalen Projekten hat sie Partnerländer vor allem in Lateinamerika bei der Umsetzung und Festlegung von Klimazielen beraten.

André Nelius ist seit 1. März 2023 Geschäftsführer Institutsmanagement und arbeitet im Freiburger Büro des Öko-Instituts. Seit 2019 hat er das Referat Finanz- & Rechnungswesen geleitet. Er hat das Referat weiterentwickelt und verschiedene digitale Anwendungen eingeführt. Mit seinem Wechsel in die Geschäftsführung setzt er seinen Fokus auf die strategische Entwicklung des Instituts und insbesondere des Institutsmanagements fort. In seiner beruflichen Laufbahn hat er vorher öffentliche Verwaltungen und Non-Profit-Organisationen zu Finanz- und Controllingthemen beraten.

In seinem Studium der Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre in Friedrichshafen, Berlin und Indiana (USA) hat sich André Nelius schwerpunktmäßig mit Public Management und öffentlichen Finanzen auseinandergesetzt.

 

Institutskoordination

Die Mitarbeiter*innen der Institutskoordination sorgen für reibungslose Abläufe innerhalb des Öko-Instituts. Zu den zentralen Aufgaben der Institutskoordination gehören die Planung und Steuerung sämtlicher finanzieller Belange, die Sicherung und Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur, die Personalthemen sowie die Kommunikation des Öko-Instituts.

 

 

Bereiche

Die wissenschaftlichen Bereiche bilden die inhaltlichen Säulen des Öko-Instituts. Sie entwickeln Lösungen für Nachhaltigkeitsfragen unserer Zeit und beschreiben gangbare Wege in eine ökologisch und sozial verantwortungsvolle Zukunft.

 

 

 

 

Der Bereich Energie & Klimaschutz befasst sich mit Fragestellungen und Herausforderungen rund um die Energiewende und den Klimaschutz: Wie können wir die Erderwärmung begrenzen und das Klima langfristig schützen? Wie gelingt die zuverlässige, bezahlbare und umweltverträgliche Energiewende? Die Mitarbeiter*innen widmen sich diesen Fragen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Sie entwickeln Projektionen und Szenarien sowie energie- und klimaweltpolitische Strategien und Instrumente und bewerten deren ökologische und sozio-ökonomische Wirkungen. Der Bereich Energie & Klimaschutz verfügt dafür über einen umfangreichen Methodenbaukasten, der von detaillierter, quantitativer Modellierung über Projektions- und Simulationsanalysen bis hin zu semi-quantitativen und qualitativen Auswertungen und Evaluationen reicht. Ihr Wissen und ihre Erkenntnisse bringen die Mitarbeiter*innen in die Politikberatung, die Wissenschaft, die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft ein. Der Bereich Energie & Klimaschutz behandelt und integriert in seiner Arbeit sozio-ökonomische wie ökologische, aber auch sozialwissenschaftliche Fragestellungen. Dieser umfassende Ansatz wird durch ein interdisziplinäres Team ermöglicht, in dem Ingenieurs-, Natur-, Wirtschafts-, Politik- und Sozialwissenschaftler*innen gemeinsam für den Klimaschutz arbeiten.

 

Referenzliste „Energie & Klimaschutz“

Der Bereich Nukleartechnik & Anlagensicherheit befasst sich in wissenschaftlichen Studien und Gutachten mit verschiedenen nukleartechnischen Fragestellungen. Dabei sind sowohl technische und wirtschaftliche als auch politische und rechtliche Aspekte von Bedeutung. Arbeitsschwerpunkte im Themenfeld Anlagensicherheit bilden Sicherheitsanalysen, die Bewertung und Kommunikation von Risiken, die Analyse besonderer Vorkommnisse sowie die Entwicklung von Regelwerken.

Weiterhin bearbeiten die Mitarbeiter*innen verschiedene Aspekte der Entsorgung radioaktiver Abfälle. Dazu gehören Fragen der Sicherheit der Beförderung, Zwischen- und Endlagerung radioaktiver und chemotoxischer Abfälle sowie der Stilllegung und des Rückbaus von nuklearen Anlagen. Darüber hinaus beschäftigt sich der Bereich mit Fragen des Strahlenschutzes in kerntechnischen Anlagen, der Medizin sowie bei elektromagnetischen Feldern und weist umfassende Erfahrungen im Bereich der Umweltverträglichkeitsprüfung auf.

Der Bereich arbeitet vor allem im Auftrag von Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden sowie für internationale Institutionen. Die Mitarbeiter*innen informieren und beraten zum Beispiel Gemeinden, Parteien und Gewerkschaften sowie Umweltverbände und Bürgerinitiativen.

Referenzliste Nukleartechnik & Anlagensicherheit

In umsetzungsorientierten Forschungs- und Beratungsprojekten konkretisieren die Wissenschaftler*innen sowohl national als auch international das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung für Produkte und Unternehmen, Branchen und Bedürfnisfelder, Konsumpraktiken und Lebensstile sowie für Politikinstrumente und -konzepte. Wir begleiten die Entwicklung und Einführung neuer Technologien, unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung innovativer Produkte, bewerten Produkte und Dienstleistungen, analysieren die Voraussetzungen für eine nachhaltige Transformation von Produktions- und Konsummustern und liefern konkrete Entscheidungshilfen für Verbraucher*innen sowie für die Beschaffung.

Der Bereich arbeitet politikberatend an einer praxisgerechten Ausgestaltung von europäischen Rahmenrichtlinien und an der Weiterentwicklung und Harmonisierung von (Nachhaltigkeits-)Labeln sowie an der Weiterentwicklung und Implementierung eines nachhaltigen öffentlichen Beschaffungswesens. In internationalen Kooperationen werden in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern Problemlösungen unter anderen sozioökonomischen Rahmenbedingungen entwickelt und in der Praxis getestet. Dabei geht es sowohl um die Einführung von ökologischen Standards und Produktkennzeichnungen als auch um angepasste Lösungen für Fragen der Rohstoff- und Kreislaufwirtschaft.

Referenzliste Produkte & Stoffströme

 

Nachhaltigkeit von Mobilität, in Unternehmen, beim Umgang mit Ressourcen und für Großveranstaltungen sind die Themenkomplexe des Bereichs Ressourcen & Mobilität. Die Wissenschaftler*innen erarbeiten seit vielen Jahren erfolgreich Antworten auf die zentralen Fragen: Wie kann Mobilität nachhaltig gestaltet werden und welche technischen und logistischen Maßnahmen sind im Personen- und im Güterverkehr auf welche Weise umzusetzen? Welche Anforderungen und Ziele sind an nachhaltige Unternehmen zu stellen und welche Instrumente und Mechanismen sind jeweils für globale Großunternehmen, für kleine und mittlere Betriebe geeignet, um diese Ziele zu erreichen? Was sind die Kriterien für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und wie können dabei Umweltentlastungspotenziale sozial und ökonomisch gerecht effizient erschlossen werden?

Präzise und kritische Analysen, der Einsatz moderner Software Tools, die interdisziplinäre Methodenentwicklung und -fortschreibung sowie die engagierte, kritische und ergebnisoffene Beratung der Partner und Auftragnehmer kennzeichnen die Arbeit der Wissenschaftler*innen. Beispiele sind die EU-Kommission, die UNEP, das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, Länder und Kommunen, Industrieunternehmen und Verbände.

Referenzliste Ressourcen & Mobilität

Der Institutsbereich Umweltrecht & Governance bearbeitet juristische und sozialwissenschaftliche Fragestellungen zur Gestaltung von Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik. Die Wissenschaftler*innen führen Beratungsaufträge und Forschungsprojekte für öffentliche und private Auftraggeber auf europäischer, nationaler und kommunaler Ebene durch. In diesem Rahmen erstellen sie rechtswissenschaftliche Gutachten und Stellungnahmen, führen Governance-Analysen durch, konzipieren Instrumenten- und Rechtssetzungsvorschläge, entwickeln strategische Anregungen und evaluieren Politiken.

Inhaltlich umfasst das Spektrum umweltpolitische Querschnittsfragen und sozialökologischen Wandel, nachhaltiges Wirtschaften sowie internationales, europäisches und nationales Umweltrecht. Im Kontext nachhaltigen Wirtschaftens bearbeitet der Bereich die Themen Unternehmensverantwortung (CSR), Konsum, Beschaffung und Management von natürlichen Ressourcen. Im Bereich des Umweltrechts werden sowohl klassische Felder wie Immissionsschutz-, Abfall- und Wasserrecht, als auch neuere Materien des Energie- und Klimaschutzrechts bearbeitet.

Referenzliste Umweltrecht & Governance