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Schwerpunkt

AKW-Rückbau

© Öko-Institut

Auch wenn das letzte Kernkraftwerk in Deutschland abgeschaltet ist, ist das Thema Kernenergie selbst hierzulande noch lange nicht beendet. Zwar hat der Rückbau der Anlagen bereits begonnen, doch bis alle Reaktoren verschwunden sind, wird es noch sehr viele Jahre dauern. Für den langwierigen Rückbau braucht es extreme Sorgfalt. Der Umgang mit den radioaktiv belasteten Komponenten und Bauteilen muss unter hohen Sicherheitsanforderungen erfolgen. Zusätzlich müssen die radioaktiv belasteten Materialen sorgfältig von jenen getrennt werden, von denen keine Gefahr ausgeht, anschließend muss ihre Zwischenlagerung sichergestellt sein.

Das Öko-Institut begleitet diese Prozesse als Gutachter. Die Wissenschaftler*innen bewerten die Umweltauswirkungen von Rückbauverfahren und beraten das Bundesumweltministerium bei den gesetzlichen Regelungen und die Länderbehörden bei der Aufsicht der praktischen Umsetzung dieser Regelungen. Die Freigabe von Teilen der kerntechnischen Anlagen für die Deponierung, wenn diese unterhalb des Strahlenschutz-Freigabewertes liegen, ist oftmals seitens der Bevölkerung schwer zu akzeptieren. Hier bemüht sich das Öko-Institut um Transparenz, Aufklärung und die Erarbeitung von Lösungen, die für alle Parteien annehmbar sind.

 

 

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