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Schwerpunkt

Erneuerbare Energien

© plainpicture/Ulrich Mertens

Sonne, Wind und Wasser – der Ausbau der erneuerbaren Energien in der Stromerzeugung ist Dreh- und Angelpunkt der Energiewende. Regenerative Energien sollen bis 2030 insgesamt 80 Prozent des Strombedarfs in Deutschland decken. Aktuell beträgt ihr Anteil an der Energieerzeugung bereits fast 60 Prozent. Doch ihr Ausbau stockt – Ursachen hierfür liegen in

  • Akzeptanzproblemen in Teilen der Bevölkerung,
  • der unzureichenden Ausweisung von Flächen für Windkraft
  • und bürokratischen Hürden.

Das Öko-Institut empfiehlt in verschiedenen wissenschaftlichen Analysen, die erneuerbaren Energien, insbesondere Windenergie und Photovoltaik, beschleunigt auszubauen. Aufgrund der tages- und jahreszeitlich schwankenden Erzeugung von Photovoltaik- und Windkraftanlagen muss auch das Stromnetz weiter ausgebaut werden. Zudem besteht ein erhöhter Bedarf an Speichermöglichkeiten und mehr Flexibilität.

Die Expert*innen des Öko-Institut erforschen Hürden und Potenziale für den Ausbau der erneuerbaren Energien und beschreiben gesetzliche Rahmenbedingungen für einen nachhaltigen und öffentlich akzeptablen Ausbau in Deutschland. Auch die Weiterentwicklung des Marktdesigns für das Stromsystem steht im Fokus der Arbeit am Öko-Institut.

 

Aktuelles

Infografiken

  • Die Karte zeigt Windenergieanlagen inn Baden-Württemberg, die bereits in Betrieb sind oder sich noch in Planung befinden. Dabei werden Windvorranggebiete und regionenspezifische Flächenbeitragswerte nach aktuellem Stand der Teilfortschreibungen aufgezeigt.

    Windenergie in Baden-Württemberg

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    Die Karte zeigt Windenergieanlagen inn Baden-Württemberg, die bereits in Betrieb sind oder sich noch in Planung befinden. Dabei werden Windvorranggebiete und regionenspezifische Flächenbeitragswerte nach aktuellem Stand der Teilfortschreibungen aufgezeigt.
  • In Deutschland stehen deutlich mehr Flächen für den Ausbau von Freiflächen-Photovoltaikanlagen zur Verfügung als nach aktuellen Abschätzungen für ein vollständig erneuerbares Stromsystem benötigt werden. Das zeigt die Grafik: So stünden allein 287 Gigawatt (GW) nutzbares Potenzial auf sogenannten vorbelasteten Flächen – also auf Seitenrandstreifen, über Parkplätzen, Industrie- und Gewerbeflächen – zur Verfügung. Das ist deutlich mehr als die Zielgröße des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) von 200 Gigawatt Freiflächen-PV-Anlagen bis zum Jahr 2040.
    Landwirtschaftliche Flächen mit geringerem Ertrag – sogenannte benachteiligte Gebiete – müssten dann nur in sehr geringem Umfang in Anspruch genommen werden. Hier stünden 135 GW zur Verfügung.
    Knapp 5.000 GW stünden darüber hinaus zur Verfügung, wenn technische Potenziale ausgeschöpft würden, die Synergien herstellen mit Moorflächen, Gewässern oder landwirtschaftlich genutzten Flächen. Allein 4.525 GW stünden für PV-Anlagen über landwirtschaftlich genutzten Flächen – sogenannte Agri-PV – zur Verfügung.
    Weitere Informationen und Studien zum Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf Freiflächen in Deutschland hier auf der Website des Öko-Instituts:

    Genuegend Platz für Freiflächen-Photovoltaikanlagen

    Bild03.04.2024
    In Deutschland stehen deutlich mehr Flächen für den Ausbau von Freiflächen-Photovoltaikanlagen zur Verfügung als nach aktuellen Abschätzungen für ein vollständig erneuerbares Stromsystem benötigt werden.
  • Laut einer Analyse für den WWF Deutschland hat die Erzeugung von Eisen und Stahl den größten Anteil an den Treibhausgasemissionen im Industriesektor.

    Laut einer Analyse für den WWF Deutschland hat die Erzeugung von Eisen und Stahl den größten Anteil an den Treibhausgasemissionen im Industriesektor. Die ersten 13 Ränge entfallen auf Anlagen dieser Branche. Die sechs integrierten Stahlwerke verursachen mit 44,2 Mio. t CO2e insgesamt 86 Prozent der Emissionen der Eisen und Stahlerzeugung in Deutschland – die Hälfte davon allein in Duisburg: www.oeko.de/aktuelles/2023/dirty-thirty-eisen-und-stahlindustrie-dominiert-die-emissionen-im-industriesektor

    CO2-Emissionen aus der Stahlindustrie

    Bild08.06.2023
    Laut einer Analyse für den WWF Deutschland hat die Erzeugung von Eisen und Stahl den größten Anteil an den Treibhausgasemissionen im Industriesektor.