Digitale Technologien als Treiber und Belastung für die ökologische Nachhaltigkeit
Veranstaltungsort
adesso Berlin
Raum-GS-BER-Marlene-Moeschke-Poelzig Prinzenstraße 34
10969 Berlin
Veranstalter
Die Digitalisierung steht vor einem zentralen Dilemma: Einerseits sind digitale Technologien essenziell für die ökologische Transformation, andererseits wächst ihr eigener Umwelt-Fußabdruck exponentiell. Der ICT-Sektor verbraucht bereits heute 2,1% des globalen Stroms mit steigender Tendenz durch KI und IoT. Gleichzeitig bleiben 42% der digitalen Emissionen in GHG-Accounting-Standards unsichtbar, da sie als „graue Emissionen“ anderen Sektoren zugerechnet werden.
Ab 2026 müssen Unternehmen ihre IT-Infrastruktur im Rahmen der CSRD transparent dokumentieren. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie digitale Systeme bewertet werden können. Genau hier setzt das Verbundprojekt ECO:DIGIT an: Es entwickelt und erprobt reproduzierbare Methoden zur Messung des ökologischen Fußabdrucks digitaler Dienstleistungen als Open-Source-Lösung.
Warum ECO:DIGIT ein Game-Changer ist:
- Für Unternehmen: CSRD-Compliance + datenbasierte Optimierung = Wettbewerbsvorteil
- Für IT-Dienstleister*innen: Positionierung als Enabling-Partner für digitale Nachhaltigkeit
- Für die digitale Wirtschaft: Gemeinsamer Standard ersetzt proprietäre Lösungen
Herzliche Einladung zur Abschlussveranstaltung
Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns die Projektergebnisse von ECO:DIGIT zu feiern und zu diskutieren.
ECO:DIGIT - Enabling Green Computing and Digital Transformation ist ein Verbundprojekt der Gesellschaft für Informatik, dem Öko-Institut, der Open Source Business Alliance, Siemens und adesso und wird gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR).
Bei Fragen zur Veranstaltung melden Sie sich bitte bei Teresa Zeck (teresa.zeck@gi.de).
Anmeldung
Kosten: Kostenlos
Zu dieser Veranstaltung können Sie sich online anmelden.
Anmeldefrist: 24.04.2026
Freie Plätze: 39