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Schwerpunkt

Abfallmanagement

© plainpicture / Stefanie Grewel

Abfälle vermeiden, wiederverwenden, recyclen oder entsorgen – die Strategien der Abfallwirtschaft sind vielseitig. Die Potenziale zur Weiternutzung der im Abfall vorhandenen Roh- und Wertstoffe sind bisher jedoch nicht ausgeschöpft. Abfälle werden noch zu häufig verbrannt oder deponiert, anstatt hochwertig verwertet zu werden.  Auch zum Schutz des Klimas trägt die hochwertige Verwertung von Abfällen bei. Werden beispielsweise Kunststoffe, die aus Erdöl hergestellt werden, nicht hochwertig verwertet, sondern verbrannt, entstehen bei der Verbrennung in ineffizienten Grundlastanlagen hohe CO2-Emissionen, denen zukünftig kein relevanter Nutzen mehr gegenübersteht.

Durch eine sortenreine Sammlung, Sortierung und Aufbereitung können diese Wertstoffe zurückgewonnen und klimaschädliche Treibhausgase eingespart werden. Das Öko-Institut arbeitet zu den verschiedensten Aspekten der Abfallwirtschaft – von der Müllvermeidung bis zum Recycling. Dabei vergleichen die Expert*innen verschiedene technologische und regulatorische Ansätze und arbeiten Empfehlungen für Politik und Unternehmen aus, um die nachhaltigsten Alternativen zu fördern.

 

Aktuelles

Infografiken

  • Abfallhierarchie

    Die Anzahl der in Verkehr gebrachten Elektro- und Elektronikgeräte ist in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und in der Konsequenz nahm auch die Menge an Altgeräten zu (UBA 2022). Dies ist nicht nur wegen der darin enthaltenen Schadstoffe problematisch. Vor dem Hintergrund von Knappheiten bei Ressourcen und hohen Umweltschäden bei deren Primärgewinnung können wir es uns einfach nicht mehr leisten, die enthaltenen Rohstoffe einfach zu verlieren. Daher müssen Ansätze gefunden werden, wie Elektro- und Elektronikgeräte länger im Kreislauf gehalten werden können. Ein Ansatz dafür ist es, die Nutzungsdauer zu verlängern. Denn wenn Geräte weniger schnell durch einen Neukauf ersetzt werden, spart dies Ressourcen und Abfälle ein.
    Im Rahmen des Spendenprojekts „Circular Economy: Aufruf und Vorschläge zur zirkulären Wirtschaft“  des Öko-Instituts will die Forschungsgruppe herausfinden, wo derzeit die größten Hemmnisse für eine echte Kreislaufwirtschaft liegen. Im dritten Brennglas widmen sich die Forscher*innen der Frage, wie die Lebensdauer von Elektro- und Elektronikgeräten verlängert werden kann.
    Zum Factsheet: <a href="https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/Factsheet-Lebensdauerverlaengerung.pdf" rel="noreferrer nofollow">www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/Factsheet-Lebensdauerverlae...</a>
    Zum Blogbeitrag: <a href="https://blog.oeko.de/nachhaltige-elektro-und-elektronikgeraete-als-standard-bestehende-kostenstruktur-veraendern/" rel="noreferrer nofollow">blog.oeko.de/nachhaltige-elektro-und-elektronikgeraete-al...</a>

    Abfallhierarchie

    Bild06.09.2023
    Die Anzahl der in Verkehr gebrachten Elektro- und Elektronikgeräte ist in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und in der Konsequenz nahm auch die Menge an Altgeräten zu (UBA 2022). Dies ist nicht nur wegen der darin enthaltenen Schadstoffe problematisch. Vor dem Hintergrund von Knappheiten bei Ressourcen und hohen Umweltschäden bei deren Primärgewinnung können wir es uns einfach nicht mehr leisten, die enthaltenen Rohstoffe einfach zu verlieren. Daher müssen Ansätze gefunden werden, wie Elektro- und Elektronikgeräte länger im Kreislauf gehalten werden können. Ein Ansatz dafür ist es, die Nutzungsdauer zu verlängern. Denn wenn Geräte weniger schnell durch einen Neukauf ersetzt werden, spart dies Ressourcen und Abfälle ein.
  • CO2-Bilanz von Getränkeverpackungen in Deutschland

    Das Öko-Institut hat für drei verschiedene Getränkesorten – Bier, Wein (inkl. Sekt, Schnaps und andere Alkoholika) und alkoholfreie Getränke (inkl. Wasser) – beispielhaft die CO2-Emissionen bei der Herstellung der wichtigsten Verpackungstypen analysiert: Glas Ein- und Mehrweg, PET Ein- und Mehrweg, Aluminium- und Weißblechdosen sowie Getränkekartons. Die Analyse zeigt: Bei der Herstellung der genannten Verpackungen entstehen heute rund 4,3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (Mio. t CO2e).

    Die Grafik zeigt ausgewählte Getränke in Deutschland in der Marktübersicht. Dabei werden die CO2-Emissionen bei der Herstellung sowie das eingesetzte Material dargestellt.

    Weitere Informationen zur Studie „Ökologische Verbrauchsteuer zur umweltfreundlichen Lenkung des Getränkeverpackungsmarktes“ von Öko-Institut und Prof. Dr. Stefan Klinski: https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/presse-detailseite/2022/steuer-auf-getraenkeverpackungen-foerdert-umwelt-und-klimaschutz

    CO2-Bilanz von Getränkeverpackungen in Deutschland

    Bild07.03.2022
    Das Öko-Institut hat für drei verschiedene Getränkesorten – Bier, Wein (inkl. Sekt, Schnaps und andere Alkoholika) und alkoholfreie Getränke (inkl. Wasser) – beispielhaft die CO2-Emissionen bei der Herstellung der wichtigsten Verpackungstypen analysiert: Glas Ein- und Mehrweg, PET Ein- und Mehrweg, Aluminium- und Weißblechdosen sowie Getränkekartons. Die Analyse zeigt: Bei der Herstellung der genannten Verpackungen entstehen heute rund 4,3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (Mio. t CO2e).
  • Klimaschutz durch Mehrweg: Alkoholfreie Getränke

    Das Öko-Institut hat für drei verschiedene Getränkesorten – Bier, Wein (inkl. Sekt, Schnaps und andere Alkoholika) und alkoholfreie Getränke (inkl. Wasser) – beispielhaft die CO2-Emissionen bei der Herstellung der wichtigsten Verpackungstypen analysiert: Glas Ein- und Mehrweg, PET Ein- und Mehrweg, Aluminium- und Weißblechdosen sowie Getränkekartons.

    Die Analyse zeigt: Bei der Herstellung der genannten Verpackungen entstehen heute rund 4,3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (Mio. t CO2e). Wird die Mehrwegquote dieser Behälter auf 70 Prozent erhöht, können die Treibhausgasemissionen um fast die Hälfte auf rund 2,4 Mio. t CO2e sinken.

    Die Grafik zeigt das Einsparpotenzial bei den alkoholfreien Erfrischungsgetränken, unterteilt nach verschiedenen Verpackungstypen in diesem Segment. Denn: Bei den alkoholfreien Erfrischungsgetränken ist das Einsparpotenzial am größten: Von ihnen werden heute insgesamt rund 25,5 Milliarden Liter abgepackt, was rund drei Mio. t CO2e verursacht. Nur durch den Rückgang der Einwegbehälter können rund 1,5 Mio. t CO2e eingespart werden.  

    Weitere Informationen zur Studie „Ökologische Verbrauchsteuer zur umweltfreundlichen Lenkung des Getränkeverpackungsmarktes“ von Öko-Institut und Prof. Dr. Stefan Klinski: https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/presse-detailseite/2022/steuer-auf-getraenkeverpackungen-foerdert-umwelt-und-klimaschutz

    Klimaschutz durch Mehrweg: Alkoholfreie Getränke

    Bild07.03.2022
    Das Öko-Institut hat für drei verschiedene Getränkesorten – Bier, Wein (inkl. Sekt, Schnaps und andere Alkoholika) und alkoholfreie Getränke (inkl. Wasser) – beispielhaft die CO2-Emissionen bei der Herstellung der wichtigsten Verpackungstypen analysiert: Glas Ein- und Mehrweg, PET Ein- und Mehrweg, Aluminium- und Weißblechdosen sowie Getränkekartons.