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Schwerpunkt

Klimaschutzpolitik

© plainpicture / Johannes Pfahler

Den Verkehrssektor klimafreundlich und nachhaltig zu gestalten, erfordert ein strategisches, planvolles und effektives Vorgehen in der Klimapolitik. Damit die Emissionen im Verkehrssektor nachhaltig sinken und die Ziele des Klimaschutzgesetzes erreicht werden, sind ambitioniertere Maßnahmen als bislang politisch beschrieben erforderlich. Zentrale Instrumente der Klimapolitik im Verkehr sind beispielsweise

  • die Förderung der Elektromobilität und
  • des öffentlichen sowie des Fuß- und Radverkehrs,
  • eine anspruchsvolle CO2-Bepreisung,
  • eine CO2-Komponente in Kfz-Steuer und Lkw-Maut oder
  • eine neu ausgerichtete Entfernungspauschale

Sie alle müssen aufeinander abgestimmt, koordiniert und flexibel gestaltet werden.

Das Öko-Institut arbeitet intensiv daran, Klimaschutzpolitik im Verkehr lösungsorientiert zu gestalten. Die Wissenschaftler*innen beschreiben Vorteile und Hürden für neue und veränderte politische Instrumente, bewerten die Auswirkungen von staatlichen Fördermaßnahmen auf die Treibhausgasbilanz des Sektors und machen konkrete Vorschläge zur Ausgestaltung von Regeln, Steuern und Abgaben. Dabei setzen sie auf die Zusammenarbeit mit Stakeholdern von Klimaschutzpolitik und die faire Ausgestaltung für verschiedene Bevölkerungsgruppen.

 

Aktuelles

Infografiken

  • Wie klimafreundlich fahren wir mit Bus und Bahn?

    CO2-Emissionen verschiedener Verkehrsmittel im Vergleich im Jahr 2019

    Wie klimafreundlich fahren wir mit Bus und Bahn?

    Bild22.09.2023
    CO2-Emissionen verschiedener Verkehrsmittel im Vergleich im Jahr 2019
  • CO2-Einsparung durch Homeoffice in Deutschland

    Der Pendelverkehr in Deutschland verursacht pro Jahr so viele Emissionen wie ganz Irland in einem Jahr.
    Der zweite Einsparungswert, - 4,5 Millionen Tonnen CO2, ist nur etwa ein Siebtel, weil mit konservativer Schätzung angenommen wird, dass nur 20 Prozent  der Arbeitnehmer*innen in Deutschland im Homeoffice arbeiten können.    
    Der dritte Einsparungswert, - 0,19 Tonnen CO2, fällt so viel geringer aus als die beiden ersten, da hier der Pro-Kopf-Verbrauch betrachtet wird. Arbeitnehmer*innen im Homeoffice können durch einen zusätzlichen Tag Homeoffice pro Woche jährlich 1.150 Personenkilometer einsparen und so 0,19 Tonnen CO2 im Jahr vermeiden.
    Quelle ist die Studie „Arbeiten im Homeoffice – gut für die Umwelt und die Mitarbeiter:innen? Analyse der potenziellen ökologischen und sozialen Auswirkungen mobilen Arbeitens“: https://www.compan-e.de/wp-content/uploads/2022/05/compane_arbeiten_im_homeoffice.pdf

    CO2-Einsparung durch Homeoffice in Deutschland

    Bild18.07.2022
    Der Pendelverkehr in Deutschland verursacht pro Jahr so viele Emissionen wie ganz Irland in einem Jahr. Der zweite Einsparungswert, - 4,5 Millionen Tonnen CO2, ist nur etwa ein Siebtel, weil mit konservativer Schätzung angenommen wird, dass nur 20 Prozent der Arbeitnehmer*innen in Deutschland im Homeoffice arbeiten können.
  • Climate-friendly mobility in urban and rural areas is possible

    Even in small towns and villages, a large proportion of the population can cover 60 per cent of their journeys without their own car because the distances are less than eight kilometres. Pedelecs offer additional possibilities, especially when the distances are longer than five kilometres, differences in altitude have to be overcome or loads have to be transported. Whether urban or rural, less than five percent of paths are longer than 50 kilometres and less than two percent are longer than 100 kilometres. Even the routes in this longest category can usually be completed without problems with today's electric vehicles, especially if reliable charging infrastructure is available at the destination or en route.

    Climate-friendly mobility in urban and rural areas is possible

    Bild07.06.2021
    Even in small towns and villages, a large proportion of the population can cover 60 per cent of their journeys without their own car because the distances are less than eight kilometres.