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Ergebnisbericht

Vergleich der Umweltwirkungen von ausgewählten Tiefkühlprodukten und alternativen Angebotsformen entlang des gesamten Lebenszyklus

Die Studie untersucht im Auftrag des Deutschen Tiefkühlinstitut e.V. die Umweltwirkungen ausgewählter Tiefkühlprodukte über den gesamten Lebenszyklus – von der Rohstoffbereitstellung über Herstellung, Transport und Lagerung bis zur Zubereitung und Entsorgung – und vergleicht sie mit gekühlten, ungekühlten oder selbst zubereiteten Alternativen. 

Die untersuchten Tiefkühlprodukte unterscheiden sich in ihren Umweltwirkungen meist nur gering von den jeweiligen Vergleichsprodukten. Je nach Produkt und Wirkungskategorie schneiden sie etwas besser oder schlechter ab. Entscheidend ist daher weniger die Angebotsform „tiefgekühlt“ als vielmehr die Zusammensetzung des Produkts und der Umgang damit entlang des Lebenszyklus. Besonders großen Einfluss hat die Rohwarenzusammensetzung. Produkte mit einem hohen Anteil tierischer Zutaten weisen deutlich höhere Umweltwirkungen auf als pflanzliche Alternativen. Weitere wichtige Einflussfaktoren sind Energieverbrauch und Strommix sowie Lagerung, Zubereitung und Lebensmittelverluste im Haushalt. Ein höherer Anteil erneuerbarer Energien verbessert insbesondere bei energieintensiver Kühlung und Zubereitung die Bilanz. Lange Gefrierlagerung erhöht dagegen den Energiebedarf. Gleichzeitig können Tiefkühlprodukte durch ihre lange Haltbarkeit und gute Portionierbarkeit Lebensmittelabfälle reduzieren – und damit Umweltbelastungen vermeiden, die bei Produktion und Verarbeitung der weggeworfenen Lebensmittel entstehen. 

Für Hersteller, Handel und Verbraucher:innen folgt daraus vor allem: pflanzenbetontere Rezepturen, erneuerbare Energien, effiziente Kühl- und Zubereitungsprozesse sowie die Vermeidung von Lebensmittelabfällen bieten die größten Hebel zur Reduktion der Umweltwirkungen.