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Weiterentwicklung des Standes von Wissenschaft und Technik bei der Sicherheit der Behandlung bestrahlter Brennelemente, Wärme entwickelnder radioaktiver Abfälle und radioaktiver Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung - Weiterentwicklung und Anwendung eines methodischen Bewertungsansatzes zur Analyse der Einflussfaktoren und der Bedeutung eines Zwischenlagers für abgebrannte Brennelemente für eine Region (Kurztitel: Zwischenlager und Region II)

Basierend auf der Idee, mit einer systematischen und einheitlichen Methode Zwischenlagerregionenzu beschreiben, ihre Belastungen zu analysieren und ihnen Konzepte für die zukünftigen Aufgaben der nuklearen Entsorgung an die Hand zu geben, wurde im Vorgängervorhaben „Zwischenlager und Region“ ein Bewertungsansatz zur Analyse der Einflussfaktoren und der Bedeutung eines Zwischenlagers für abgebrannte Brennelemente auf die jeweilige Region entwickelt. Im Forschungsvorhaben Zwischenlager und Region II wird der Bewertungsansatz noch einmal diskutiert und bedarfsweise nachgeschärft. Dafür wurden Veranstaltungen im Zeitraum 2023 bis 2024 analysiert sowie Veröffentlichungen ausgewertet.  Zusätzlich wurde der Bewertungsansatz im Rahmen eines Expert*innen-Workshops dem Arbeitskreis „Endlagersuche für radioaktiven Abfall in Deutschland - Zur Rolle von Raumplanung und Raumentwicklung“ der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL) vorgestellt und kritisch hinterfragt. Darüber hinaus wurde untersucht, wie der Zuschnitt der betroffenen Region festgelegt werden müsste, welchen Anforderungen die Formate der Öffentlichkeitsbeteiligung genügen sollten und nach welchen Methoden Daten erhoben werden sollten.

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Projektstatus

Projekt in Bearbeitung

Projektleitung

Projektmitarbeit

Dr. Melanie Mbah
Forschungskoordinatorin für Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung / Senior Researcher Nukleartechnik & Anlagensicherheit

Auftraggeber

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

Projektpartner

Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit gGmbH (GRS)