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  • The colours of hydrogen

    The graphic shows the different production paths of hydrogen. For example, "green hydrogen" is produced on the basis of renewable electricity; oxygen is produced during electrolysis. Blue hydrogen" uses natural gas; CO2 is released during the production process, which has to be captured and stored. "Turquoise hydrogen" also uses natural gas, coal is produced as a residual product of pyrolysis.

    Depending on the starting material and the process for climate protection, hydrogen can contribute to climate protection and thus become the fourth pillar for the energy transition.

    In addition, the graph shows the cost components of the different hydrogen production paths and their expected development. It becomes clear that emission-free hydrogen remains a relatively expensive energy carrier even with massive cost reductions.

    For more information: https://www.oeko.de/en/up-to-date/2020/hydrogen-a-comprehensive-review

    The colours of hydrogen

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    The graphic shows the different production paths of hydrogen. For example, "green hydrogen" is produced on the basis of renewable electricity; oxygen is produced during electrolysis. Blue hydrogen" uses natural gas; CO2 is released during the production process, which has to be captured and stored. "Turquoise hydrogen" also uses natural gas, coal is produced as a residual product of pyrolysis.
  • Host rock deposits in Germany: rock salt, claystone and crystalline rock

    When Germany's last nuclear power plant goes offline, there will be 17,000 tonnes of spent fuel elements from its nuclear energy installations in interim storage. What should be done with them? According to researchers at the Oeko-Institut, there is no alternative to the final disposal of high-level radioactive waste in deep geological formations. Three types of rock are suitable to host a repository: rock salt, clay stone and crystalline rock.

    Host rock deposits in Germany: rock salt, claystone and crystalline rock

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    When Germany's last nuclear power plant goes offline, there will be 17,000 tonnes of spent fuel elements from its nuclear energy installations in interim storage. What should be done with them? According to researchers at the Oeko-Institut, there is no alternative to the final disposal of high-level radioactive waste in deep geological formations. Three types of rock are suitable to host a repository: rock salt, clay stone and crystalline rock.
  • Treibhausgasemissionen der Schifffahrt

    Die Schifffahrt ist ein Haupttreiber des globalen Handels. Etwa 80 Prozent des globalen Warentransports geschieht per Schiff. Das einzelne Produkt, wie beispielsweise das iPhone aus China oder der Apfel aus Neuseeland, verursacht dabei einen schwindend geringen CO2-Fußabdruck. Aber insgesamt trägt der Schiffssektor signifikant zu den globalen Treibhausgasemissionen bei.

    Allgemein gilt der Transport per Schiff als das effizienteste Transportmittel auf der Welt, welches den enormen weltweiten Warenumschlag erst möglich macht. Vor allem Containerschiffe gelten im Vergleich zum Transport per Lkw als die effizientere Methode für den Warentransport.

    Der Anteil der gesamten Schifffahrt an den globalen Treibhausgasemissionen Emissionen betrug im Jahr 2018 etwa zwei bis drei Prozent, wovon der Großteil dem internationalen Schiffsverkehr zuzuschreiben ist. Zum Vergleich: Nur sechs Länder auf der Welt emittierten im Jahr 2017 mehr Treibhausgase. Allein in den Jahren von 2012 bis 2018 sind die Treibhausgasemissionen um fast ein Zehntel gestiegen: https://docs.imo.org/Shared/Download.aspx?did=125134125134

    Treibhausgasemissionen der Schifffahrt

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    Die Schifffahrt ist ein Haupttreiber des globalen Handels. Etwa 80 Prozent des globalen Warentransports geschieht per Schiff. Das einzelne Produkt, wie beispielsweise das iPhone aus China oder der Apfel aus Neuseeland, verursacht dabei einen schwindend geringen CO2-Fußabdruck. Aber insgesamt trägt der Schiffssektor signifikant zu den globalen Treibhausgasemissionen bei.
  • Fliegen und Klimaschutz: Die Regulierung des Luftverkehrs heute

    Fliegen ist billig. Und genau deswegen so attraktiv. Doch wie kann es sein, dass die Fortbewegung mit dem Flugzeug im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln so geringe Kosten verursacht – trotz ihrer immens klimaschädlichen Wirkung? Die Antwort ist: Im Gegensatz zu den meisten anderen Verkehrsbereichen ist der Luftverkehr nur wenig reguliert. Andere Verkehrsträger verzeichnen deutlich höhere Abgaben und Belastungen. Allein Deutschland subventioniert die Flugbranche jährlich mit etwa 12 Mrd. Euro. So spiegeln die Preise für ein Flugticket nicht die hohen ökologischen Kosten wider, die durch den Luftverkehr verursacht werden.

    Die Infografik zeigt den Stand der Regulierung über Steuern in Deutschland, sowie den Emissionshandel in der EU und das internationale Abkommen CORSIA. Es zeigt Defizite und Unzulänglichkeiten auf, die dazu beitragen, dass der Luftverkehr bislang keinen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

    Große Wissenssammlung zu Luftverkehr und Klimaschutz: http://www.fliegen-und-klima.de/

    Fliegen und Klimaschutz: Die Regulierung des Luftverkehrs heute

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    Die Infografik zeigt den Stand der Regulierung über Steuern in Deutschland, sowie den Emissionshandel in der EU und das internationale Abkommen CORSIA. Es zeigt Defizite und Unzulänglichkeiten auf, die dazu beitragen, dass der Luftverkehr bislang keinen Beitrag zum Klimaschutz leistet.
  • Fliegen und Klimaschutz: Umdenken nötig

    Fliegen ist als positives Bild in unseren Köpfen gespeichert. Doch vieles, was wir so „gemeinhin“ denken, kann man auch anders sehen. Das zeigt die Infografik schlaglichthaft auf. Zum Beispiel die Haltung: „Fliegen ist normal – alle fliegen.“ Dagegen steht: Fliegen ist einer kleinen Gruppe von privilegierten Menschen vorbehalten. Selbst in Deutschland fliegen sechs Prozent der Bevölkerung selten oder gar nicht, von den Menschen mit niedrigem Einkommen fliegen sogar 83 Prozent wenig bis gar nicht. Und nur ein kleiner Teil der Menschheit hat jemals überhaupt in einem Flugzeug gesessen. Wie häufig Menschen fliegen, hängt deshalb stark von ihrem Einkommen ab. Das heißt im Umkehrschluss: Von den Subventionen für den Luftverkehr profitieren vor allem Menschen mit hohem Einkommen, die mehr fliegen als Menschen mit geringerem Einkommen.

    Große Wissenssammlung zu Luftverkehr und Klimaschutz: http://www.fliegen-und-klima.de/

    Fliegen und Klimaschutz: Umdenken nötig

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    Fliegen ist als positives Bild in unseren Köpfen gespeichert. Doch vieles, was wir so „gemeinhin“ denken, kann man auch anders sehen. Das zeigt die Infografik schlaglichthaft auf. Zum Beispiel die Haltung: „Fliegen ist normal – alle fliegen.“
  • Fliegen und Klimaschutz: Wie die Treibhausgasemissionen im Luftverkehr gesenkt werden können

    Fliegen wird sich auch in Zukunft nicht ganz vermeiden lassen. Deshalb können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden, um Emissionen zu mindern und die schädliche Klimawirkung zu senken. Dafür gibt es langfristig vor allem zwei Möglichkeiten: den Einsatz alternativer Kraftstoffe – etwa EFuels oder nachhaltige Biokraftstoffe – sowie alternative Antriebskonzepte wie Wasserstoff- und Elektroflugzeuge.

    Die Infografik zeigt die Potenziale der verschiedenen Maßnahmen zur Reduktion der klimaschädlichen Treibhausgase im Luftverkehr. Im Paket können sie dazu führen, die Emissionen bis zum Jahr 2050 auf null zu senken.

    Große Wissenssammlung zu Luftverkehr und Klimaschutz: http://www.fliegen-und-klima.de/

    Fliegen und Klimaschutz: Wie die Treibhausgasemissionen im Luftverkehr gesenkt werden können

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    Die Infografik zeigt die Potenziale der verschiedenen Maßnahmen zur Reduktion der klimaschädlichen Treibhausgase im Luftverkehr. Im Paket können sie dazu führen, die Emissionen bis zum Jahr 2050 auf null zu senken.
  • Fliegen und Klimaschutz: Wie sich die Treibhausgasemissionen in der EU entwickelt haben

    Fliegen ist die klimaschädlichste Form der Mobilität: Die Verbrennung von fossilem Kerosin erzeugt zum einen CO2-Emissionen, zum anderen trägt es durch Stickoxide, Kondensstreifen und Veränderung der Bewölkung zur Klimaerhitzung bei. So verursachten internationale Flugreisen aus Deutschland 2018 insgesamt 29,4 Millionen Tonnen CO2-Emissionen. Das sind ungefähr 3,4 Prozent der gesamten deutschen Emissionen in diesem Jahr und etwa so viel, wie Los Angeles mit knapp vier Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern jährlich ausstößt. ABER: Insgesamt wird die gesamte Klimawirkung des Luftverkehrs etwa drei Mal so hoch geschätzt, wie die der CO₂ Emissionen alleine, wenn der Luftverkehr in Zukunft weiter so stark wächst, wie vor der Covid-19 Pandemie.

    Die Infografik zeigt den Verlauf der Treibhausgasemissionen seit 1990 für den Luftverkehr sowie den Landgebundenen Verkehr und die Gesamtemissionen in der EU.

    Große Wissenssammlung zu #Luftverkehr und #Klimaschutz: http://www.fliegen-und-klima.de/

    Fliegen und Klimaschutz: Wie sich die Treibhausgasemissionen in der EU entwickelt haben

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    Die Infografik zeigt den Verlauf der Treibhausgasemissionen seit 1990 für den Luftverkehr sowie den Landgebundenen Verkehr und die Gesamtemissionen in der EU.
  • Fliegen und Klimaschutz: Zukunftsvision der Luftfahrt

    Wollen wir die Erderhitzung auf 1,5°C begrenzen, müssen auch die CO₂-Emissionen aus dem Luftverkehr auf Null gesenkt werden. Die Infografik zeigt verschiedene Optionen für Maßnahmen: Der einfachste und effektivste Weg für Klimaschutz im Luftverkehr ist natürlich die Vermeidung von Flügen. Videokonferenzen und Homeoffice statt Dienstreisen ist eine Option. Aber auch die Häufigkeit von privaten Fernreisen muss hinterfragt werden: Bahnfahren statt Kurzstreckenflüge ist eine gute Art der Verlagerung von Flugreisen. Zusätzlich werden aber auch neue Technologien nötig sein, um die Klimawirkung von Flügen stark zu begrenzen – so die Nutzung von Wasserstoff oder synthetischem Kerosin.

    Große Wissenssammlung zu Luftverkehr und Klimaschutz: http://www.fliegen-und-klima.de/

    Fliegen und Klimaschutz: Zukunftsvision der Luftfahrt

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    Wollen wir die Erderhitzung auf 1,5°C begrenzen, müssen auch die CO₂-Emissionen aus dem Luftverkehr auf Null gesenkt werden. Die Infografik zeigt verschiedene Optionen für Maßnahmen: Der einfachste und effektivste Weg für Klimaschutz im Luftverkehr ist natürlich die Vermeidung von Flügen.
  • Die Farben des Wasserstoffs

    Die Grafik zeigt die verschiedenen Herstellungspfade von Wasserstoff auf. So wird „grüner Wasserstoff“ auf Basis erneuerbaren Stroms erzeugt, es entsteht Sauerstoff während der Elektrolyse. Bei „blauem Wasserstoff“ kommt Erdgas zum Einsatz, es wird CO2 im Herstellungsprozess frei, das aufgefangen und gelagert werden muss. „Türkiser Wasserstoff“ nutzt ebenfalls Erdgas, es entsteht Kohle als Restprodukt der Pyrolyse.

    Je nach Ausgangsmaterial und Prozess zum Klimaschutz kann der Wasserstoff zum Klimaschutz beitragen und so zur vierten Säule für die Energiewende werden.

    Darüber hinaus zeigt die Grafik die Kostenbestandteile der unterschiedlichen Wasserstoff-Herstellungspfade und ihre voraussichtliche Entwicklung. Es wird deutlich, dass emissionsfreier Wasserstoff auch bei massiven Kostensenkungen ein relativ teurer Energieträger bleibt.

    Weitere Informationen: https://www.oeko.de/aktuelles/2020/umfassende-ueberblicksstudie-zu-wasserstoff

    Die Farben des Wasserstoffs

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    Die Grafik zeigt die verschiedenen Herstellungspfade von Wasserstoff auf. So wird „grüner Wasserstoff“ auf Basis erneuerbaren Stroms erzeugt, es entsteht Sauerstoff während der Elektrolyse. Bei „blauem Wasserstoff“ kommt Erdgas zum Einsatz, es wird CO2 im Herstellungsprozess frei, das aufgefangen und gelagert werden muss. „Türkiser Wasserstoff“ nutzt ebenfalls Erdgas, es entsteht Kohle als Restprodukt der Pyrolyse.
  • Einsatzbereiche der Lithium-Ionen-Batterien

    Lithium und Kobalt sind Rohstoffe, die nicht nur für Lithium-Ionen-Batterien in den Elektro-Fahrzeugen gewonnen werden. Der Einsatz der beiden Schlüsselrohstoffe ist vielfältig. Neben Lithium-Ionen-Batterien (65%) wird Lithium in der Keramik- und Glasproduktion (18%), in Schmierfetten (5%), der Polymerproduktion (3%), der Luftbehandlung (1%) und weiteren Anwendungen (8%) eingesetzt. Der Anteil für den Einsatz in Lithium-Ionen-Batterien ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen und liegt heute bei ca. 65% (USGS 2020). Kobalt wird neben den Lithium-Ionen-Batterien (44%) auch in Superlegierungen (17%), chemischen Anwendungen (12%), Karbiden und Diamantwerkzeugen (9%) auch in Magneten (5%) und sonstigen Anwendungen (13%) eingesetzt (BGR). Mehr als die Hälfte der Energie (kWh) der produzierten Lithium-Ionen-Batterien (64%) findet derzeit schon Anwendung in Elektro-Fahrzeugen. Aber auch in vielen anderen Anwendungen mit wiederaufladbaren Batterien werden Lithium-Ionen-Batterien eingesetzt: in  elektronischen Geräten (z.B. Smartphones, Laptops, Powertools), industriellen Anwendungen (wie Gabelstaplern oder stationäre Netzspeicherung) und anderen Anwendungen (wie medizinischen Applikationen) (Pillot 2019)

    Einsatzbereiche der Lithium-Ionen-Batterien

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    Lithium und Kobalt sind Rohstoffe, die nicht nur für Lithium-Ionen-Batterien in den Elektro-Fahrzeugen gewonnen werden. Der Einsatz der beiden Schlüsselrohstoffe ist vielfältig. Neben Lithium-Ionen-Batterien (65%) wird Lithium in der Keramik- und Glasproduktion (18%), in Schmierfetten (5%), der Polymerproduktion (3%), der Luftbehandlung (1%) und weiteren Anwendungen (8%) eingesetzt.
  • Entwicklung der globalen Lithiumproduktion

    Lithium wird auf zwei unterschiedlichen Wegen abgebaut: 60 Prozent des weltweit abgebauten Rohstoffs stammte im Jahr 2018 aus dem Festgesteinsbergbau in Australien. Ein Viertel stammte aus den Salzseen in Südamerika, in Chile und Argentinien. Sieben Prozent steuerte China bei. Dort wird Lithium sowohl aus Festgestein als auch als Salzseen gewonnen. In den vergangenen Jahren ist die Lithiumgewinnung vor allem in Australien gewachsen. Beide Abbaumethoden – aus Festgestein und aus Salzseen – können unterschiedliche Auswirkungen auf die Umwelt und die lokale Bevölkerung haben. Der Abbau von Festgestein, dem so genannten Spodumen in Australien, birgt die gängigen Umweltgefährdungen des Erzbergbaus: Beim Spodumen-Abbau wird sehr viel Energie verbraucht und somit viele Treibhausgasemissionen erzeugt. Zudem gibt es viele Bergbauabfälle. Die bei der Aufbereitung verwendete Schwefelsäure kann bei Handhabungsfehlern in die Umwelt gelangen (BGS 2016).

    Entwicklung der globalen Lithiumproduktion

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    Lithium wird auf zwei unterschiedlichen Wegen abgebaut: 60 Prozent des weltweit abgebauten Rohstoffs stammte im Jahr 2018 aus dem Festgesteinsbergbau in Australien. Ein Viertel stammte aus den Salzseen in Südamerika, in Chile und Argentinien.
  • Entwicklung der globalen Primärproduktion von Kobalt

    Kobalt wird überwiegend in der Demokratischen Republik Kongo gewonnen, im Jahr 2018 waren es 70 Prozent der globalen Produktion (USGS 2020 Kobalt). Danach folgen mit großem Abstand Russland (4%), Australien (3%) und die Philippinen (3%). 80 bis 90 Prozent des Kobalts aus dem Kongo wird dort im industriellen Großbergbau gewonnen. Etwa 10 bis 20 Prozent werden allerdings im Kleinbergbau gewonnen. Dieser ist häufig informeller Natur und wird nicht selten mit Kinderarbeit in Zusammenhang gebracht wird. Dieser informelle Kleinbergbau im Kongo bildet für 100.000 Minenarbeiter und ihre Familien eine Lebensgrundlage (Seidler, 2019). Kobalt selbst zählt zwar nicht zu den so genannten Konfliktmineralen. Allerdings entstehen ähnliche Risiken, weil die Ressource artisanal, das heißt manuell mit Schaufel und Spitzhacke, gewonnen wird.

    Entwicklung der globalen Primärproduktion von Kobalt

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    Kobalt wird überwiegend in der Demokratischen Republik Kongo gewonnen, im Jahr 2018 waren es 70 Prozent der globalen Produktion (USGS 2020 Kobalt). Danach folgen mit großem Abstand Russland (4%), Australien (3%) und die Philippinen (3%).
  • Der Weg zur Klimaneutralität in der EU

    Wenn die Europäische Union anspruchsvollere Ziele zum Klimaschutz bis zum Jahr 2030 beschließt, wirkt sich das auf die Anforderungen zur CO2-Minderung in den Bereichen des EU-Emissionshandels (Energiewirtschaft und Industrieanlagen) und in den Sektoren die in der EU-Klimaschutzverordnung reguliert sind (Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft, Abfall und Kleinanlagen) aus.

    Eine aktuelle Studie von Öko-Institut und Agora Energiewende zeigt, dass die Sektoren des EU-Emissionshandels ihre Emissionen um 61 Prozent gegenüber dem Jahr 2005 senken können und die Sektoren der EU-Klimaschutzverordnung um 47 Prozent. Bezogen auf das Jahr 1990 sinken so die Gesamtemissionen bis zum Jahr 2030 um 55 Prozent. In 2050 müssen verbliebenen Restemissionen durch Einbindung in Senken ausgeglichen werden (Netto-Nullemissionen).

    Weitere Informationen zur Studie: https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/presse-detailseite/2020/anspruchsvoller-klimaschutz-in-der-eu-moeglich

    Der Weg zur Klimaneutralität in der EU: https://www.flickr.com/photos/oekoinstitut/50539796472/in/dateposted-public/#//www.oeko.de/aktuelles/jetzt-ambitioniertere-klimaziele-setzen-in-der-eu-und-in-deutschland%e2%80%9c

    Der Weg zur Klimaneutralität in der EU

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    Wenn die Europäische Union anspruchsvollere Ziele zum Klimaschutz bis zum Jahr 2030 beschließt, wirkt sich das auf die Anforderungen zur CO2-Minderung in den Bereichen des EU-Emissionshandels (Energiewirtschaft und Industrieanlagen) und in den Sektoren die in der EU-Klimaschutzverordnung reguliert sind (Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft, Abfall und Kleinanlagen) aus.
  • Zentrale Maßnahmen, wie die Klimaneutralität im Jahr 2050 erreicht werden kann

    Eine Reduktion der Treibhausgase in Deutschland bis zum Jahr 2030 um 65 Prozent und Klimaneutralität bis 2050 sind machbar und technisch umsetzbar. Das zeigt erstmals die Studie „Klimaneutrales Deutschland“. Darin haben Prognos, Öko-Institut und Wuppertal Institut in verschiedenen Szenarien untersucht, mit welchen konkreten Maßnahmen Deutschland bis zum Jahr 2050 seine Treibhausgasemissionen auf null senken kann. Berücksichtigt sind die Sektoren Energiewirtschaft, Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft, Industrie, Abfall.

    Quelle: Prognos, Öko-Institut, Wuppertal-Institut (2020)

    Weitere Informationen zur Studie finden Sie in der Pressemitteilung vom 22. Oktober 2020: https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/presse-detailseite/2020/wie-deutschland-bis-2050-klimaneutral-wird

    Zentrale Maßnahmen, wie die Klimaneutralität im Jahr 2050 erreicht werden kann

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    Eine Reduktion der Treibhausgase in Deutschland bis zum Jahr 2030 um 65 Prozent und Klimaneutralität bis 2050 sind machbar und technisch umsetzbar. Das zeigt erstmals die Studie „Klimaneutrales Deutschland“. Darin haben Prognos, Öko-Institut und Wuppertal Institut in verschiedenen Szenarien untersucht, mit welchen konkreten Maßnahmen Deutschland bis zum Jahr 2050 seine Treibhausgasemissionen auf null senken kann. Berücksichtigt sind die Sektoren Energiewirtschaft, Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft, Industrie, Abfall.
  • Elektrischer Pkw mit Kostenvorteil

    Elektroautos sind billiger als ihr Ruf. In dem Berechnungsmodell haben die Experten die Gesamtkosten von drei Mittelklassewagen mit Elektroantrieb, Otto- und Dieselmotor errechnet und verglichen. Das Ergebnis: Das Elektroauto ist im Anschaffungsjahr 2020 von allen drei am günstigsten. Dabei haben die Wissenschaftler die Kaufprämie, die Energiekosten inklusive der CO2-Preise für Benzin und Diesel ab 2021, die Versicherung und die Kfz-Steuer, Werkstattkosten, sowie den zu erwartenden Wertverlust berücksichtigt.

    Elektrischer Pkw mit Kostenvorteil

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    Elektroautos sind billiger als ihr Ruf. In dem Berechnungsmodell haben die Experten die Gesamtkosten von drei Mittelklassewagen mit Elektroantrieb, Otto- und Dieselmotor errechnet und verglichen. Das Ergebnis: Das Elektroauto ist im Anschaffungsjahr 2020 von allen drei am günstigsten. Dabei haben die Wissenschaftler die Kaufprämie, die Energiekosten inklusive der CO2-Preise für Benzin und Diesel ab 2021, die Versicherung und die Kfz-Steuer, Werkstattkosten, sowie den zu erwartenden Wertverlust berücksichtigt.
  • The end of the internal combustion engine

    The farewell to the combustion engine is foreshadowed in large parts of road traffic: Major states and regions have set themselves the goal of no longer permitting new combustion engines after a certain year, usually between 2025 and 2040, or even of equipping their vehicle fleets completely with alternative drive systems.

    The end of the internal combustion engine

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    The farewell to the combustion engine is foreshadowed in large parts of road traffic: Major states and regions have set themselves the goal of no longer permitting new combustion engines after a certain year, usually between 2025 and 2040, or even of equipping their vehicle fleets completely with alternative drive systems.
  • Elektrische Lkw mit Kostenvorteil

    Gesamtkosten der Nutzung von Diesel-Lkw und elektrischen Lkw-Varianten im Jahr 2025

    Elektrische Lkw mit Kostenvorteil

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    Gesamtkosten der Nutzung von Diesel-Lkw und elektrischen Lkw-Varianten im Jahr 2025
  • Veranschaulichung der aktuell bekannten Lithiumvorkommen

    Bei den allermeisten Rohstoffen steigen die Reserven trotz größerer Abbaumengen an. Auch die Reserven für Lithium sind trotz steigender Abbaumengen stetig angewachsen von etwa 4 Millionen Tonnen im Jahr 2006 auf 17 Millionen Tonnen im Jahr 2018. Durch die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und damit nach Batterierohstoffen lässt sich beobachten, dass Explorationsausgaben für Lithium und Kobalt gegenüber den Vorjahren ansteigen. Auch die Preise für Lithium und Kobalt sind im Mittel der letzten Jahre bereits angestiegen, sodass der Abbau attraktiver wird.

    Reserven vs. Ressourcen:

    Von den Reserven ist zudem die Größe der Ressourcen zu unterscheiden. Ressourcen bilden die Rohstoffmengen ab, deren Abbau gegenwärtig oder potenziell wirtschaftlich möglich ist. Die Reserven umfassen Lagerstätten, die entdeckt, bewertet und als wirtschaftlich rentabel eingeschätzt wurden. Die Ressourcen sind weitaus größer und beinhalten die Reserven sowie entdeckte Lagerstätten und unentdeckte Lagerstätten, deren Existenz auf der Grundlage geologischer Voruntersuchungen wahrscheinlich ist.Im Falle von Lithium liegen die Ressourcen bei 80 Millionen Tonnen und sind damit nochmal deutlich größer als die Reserven. Auch diese Größe kann sich verändern. Eine physische Verknappung der Rohstoffe im absoluten Sinn ist also sehr unwahrscheinlich.
    Weitere Infos: https://blog.oeko.de/kategorie/verkehrswendemythen/

    Veranschaulichung der aktuell bekannten Lithiumvorkommen

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    Bei den allermeisten Rohstoffen steigen die Reserven trotz größerer Abbaumengen an. Auch die Reserven für Lithium sind trotz steigender Abbaumengen stetig angewachsen von etwa 4 Millionen Tonnen im Jahr 2006 auf 17 Millionen Tonnen im Jahr 2018.
  • Das Ende des Verbrennungsmotors

    Der Abschied vom Verbrennungsmotor ist in großen Teilen des Straßenverkehrs vorgezeichnet: Bedeutende Staaten und Regionen haben sich das Ziel gesetzt, ab einem bestimmten Jahr, meist zwischen 2025 und 2040, keine neuen Verbrenner mehr zuzulassen oder sogar den Fahrzeugbestand vollständig mit alternativen Antrieben auszustatten. Mehr dazu: https://blog.oeko.de/kategorie/verkehrswendemythen/

    Das Ende des Verbrennungsmotors

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    Der Abschied vom Verbrennungsmotor ist in großen Teilen des Straßenverkehrs vorgezeichnet: Bedeutende Staaten und Regionen haben sich das Ziel gesetzt, ab einem bestimmten Jahr, meist zwischen 2025 und 2040, keine neuen Verbrenner mehr zuzulassen oder sogar den Fahrzeugbestand vollständig mit alternativen Antrieben auszustatten.
  • Die soziale Seite der Energiewende: Kraftstoffe

    Die Energiewende ist ein Großprojekt – für Wirtschaft und Politik, aber auch für die Menschen, die von der Umsetzung unterschiedlich stark betroffen sind. Deshalb ist eine sozialverträgliche Gestaltung der Energiewende sehr wichtig, um die Teilhabe aller Menschen an einer nachhaltigen Zukunft zu ermöglichen. Und deshalb müssen die staatlichen Anreize und Rahmenbedingungen zur Ausgestaltung der Energiewende stimmen.

    Politische Maßnahmen, die für eine verursachergerechte Bepreisung von Energie und Ressourcen sorgen oder Anreize und Standards für klimafreundliche Investitionen oder Verhaltensweisen setzen, haben unterschiedliche Auswirkungen auf verschiedene gesellschaftliche Gruppen.

    Die Grafik zeigt den Verbrauch von und die Ausgaben für Kraftstoffe all derjenigen Haushalte, die einen PKW besitzen. Haushalte mit geringem Einkommen in Deutschland geben einen erheblich höheren Anteil ihres Budgets für Benzin und Diesel aus als die finanziell besser gestellten: Mit 6,5 Prozent des Nettohaushaltseinkommens ist es fast dreimal mehr als die einkommensstarken Haushalte, die nur 2,4 Prozent ihres Einkommens für Kraftstoffe ausgeben. Und das obwohl sie im Vergleich zu den einkommensstarken Haushalten deutlich weniger Kraftstoffe verbrauchen: rund 600 Liter pro Jahr im Vergleich zu fast 1.700 Litern pro Jahr.

    Weitere Informationen des Öko-Instituts:

    www.oeko.de/forschung-beratung/themen/energie-und-klimaschutz/energiewende-verursachergerecht-und-sozialvertraeglich

    blog.oeko.de/energiearmut-studie-wenn-das-licht-auszugehen-droht/
     
    www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/CO2-Bepreisung-sozial-ausgewogen.pdf

    www.oeko.de/publikationen/p-details/policies-and-measures-to-alleviate-energy-poverty-in-germany-learning-from-good-practices-in-other/

    Quelle: FDZ der statistischen Ämter des Bundes und der Länder, Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2013, Berechnungen Öko-Institut.

    Die soziale Seite der Energiewende: Kraftstoffe

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    Die Grafik zeigt den Verbrauch von und die Ausgaben für Kraftstoffe all derjenigen Haushalte, die einen PKW besitzen. Haushalte mit geringem Einkommen in Deutschland geben einen erheblich höheren Anteil ihres Budgets für Benzin und Diesel aus als die finanziell besser gestellten: Mit 6,5 Prozent des Nettohaushaltseinkommens ist es fast dreimal mehr als die einkommensstarken Haushalte, die nur 2,4 Prozent ihres Einkommens für Kraftstoffe ausgeben. Und das obwohl sie im Vergleich zu den einkommensstarken Haushalten deutlich weniger Kraftstoffe verbrauchen: rund 600 Liter pro Jahr im Vergleich zu fast 1.700 Litern pro Jahr.
  • Die soziale Seite der Energiewende: Strom

    Die Energiewende ist ein Großprojekt – für Wirtschaft und Politik, aber auch für die Menschen, die von der Umsetzung unterschiedlich stark betroffen sind. Deshalb ist eine sozialverträgliche Gestaltung der Energiewende sehr wichtig, um die Teilhabe aller Menschen an einer nachhaltigen Zukunft zu ermöglichen. Und deshalb müssen die staatlichen Anreize und Rahmenbedingungen zur Ausgestaltung der Energiewende stimmen.

    Politische Maßnahmen, die für eine verursachergerechte Bepreisung von Energie und Ressourcen sorgen oder Anreize und Standards für klimafreundliche Investitionen oder Verhaltensweisen setzen, haben unterschiedliche Auswirkungen auf verschiedene gesellschaftliche Gruppen.

    Die Grafik zeigt, dass Haushalte mit geringem Einkommen in Deutschland einen erheblich höheren Anteil ihres Budgets für die Stromversorgung ausgeben als die finanziell besser gestellten: Fließen bei der untersten Einkommensgruppe fünf Prozent ihrer monatlich verfügbaren Mittel in die Stromkosten, so sind es bei den einkommensstärksten Haushalten nur 1,2 Prozent, obwohl letztere fast doppelt so viel Strom verbrauchen.

    Weitere Informationen des Öko-Instituts:

     https://www.oeko.de/forschung-beratung/themen/energie-und-klimaschutz/energiewende-verursachergerecht-und-sozialvertraeglich

    https://blog.oeko.de/energiearmut-studie-wenn-das-licht-auszugehen-droht/
     
    https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/CO2-Bepreisung-sozial-ausgewogen.pdf

    https://www.oeko.de/publikationen/p-details/policies-and-measures-to-alleviate-energy-poverty-in-germany-learning-from-good-practices-in-other/

    Quelle: FDZ der statistischen Ämter des Bundes und der Länder, Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2013, Berechnungen Öko-Institut.

    Die soziale Seite der Energiewende: Strom

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    Die Grafik zeigt, dass Haushalte mit geringem Einkommen in Deutschland einen erheblich höheren Anteil ihres Budgets für die Stromversorgung ausgeben als die finanziell besser gestellten: Fließen bei der untersten Einkommensgruppe fünf Prozent ihrer monatlich verfügbaren Mittel in die Stromkosten, so sind es bei den einkommensstärksten Haushalten nur 1,2 Prozent, obwohl letztere fast doppelt so viel Strom verbrauchen.
  • Die soziale Seite der Energiewende: Wärme

    Die Energiewende ist ein Großprojekt – für Wirtschaft und Politik, aber auch für die Menschen, die von der Umsetzung unterschiedlich stark betroffen sind. Deshalb ist eine sozialverträgliche Gestaltung der Energiewende sehr wichtig, um die Teilhabe aller Menschen an einer nachhaltigen Zukunft zu ermöglichen. Und deshalb müssen die staatlichen Anreize und Rahmenbedingungen zur Ausgestaltung der Energiewende stimmen.

    Politische Maßnahmen, die für eine verursachergerechte Bepreisung von Energie und Ressourcen sorgen oder Anreize und Standards für klimafreundliche Investitionen oder Verhaltensweisen setzen, haben unterschiedliche Auswirkungen auf verschiedene gesellschaftliche Gruppen.

    Die Grafik zeigt, dass Haushalte mit geringem Einkommen in Deutschland einen erheblich höheren Anteil ihres Budgets für die Versorgung mit Wärme ausgeben als die finanziell besser gestellten. Und das obwohl sie im Vergleich mit den einkommensstarken Haushalten deutlich weniger Energie fürs Heizen verbrauchen: Die Haushalte am oberen Ende der Einkommensskala verbrauchen fast dreimal so viel Energie wie die am unteren, geben jedoch nur rund 1,5 Prozent ihres Budgets dafür aus, während es bei den einkommensschwachen Haushalten über fünf Prozent sind.

    Weitere Informationen des Öko-Instituts:

    www.oeko.de/forschung-beratung/themen/energie-und-klimaschutz/energiewende-verursachergerecht-und-sozialvertraeglich

    blog.oeko.de/energiearmut-studie-wenn-das-licht-auszugehen-droht/
     
    www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/CO2-Bepreisung-sozial-ausgewogen.pdf

    www.oeko.de/publikationen/p-details/policies-and-measures-to-alleviate-energy-poverty-in-germany-learning-from-good-practices-in-other/

    Quelle: FDZ der statistischen Ämter des Bundes und der Länder, Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2013, Berechnungen Öko-Institut.

    Die soziale Seite der Energiewende: Wärme

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    Die Grafik zeigt, dass Haushalte mit geringem Einkommen in Deutschland einen erheblich höheren Anteil ihres Budgets für die Versorgung mit Wärme ausgeben als die finanziell besser gestellten. Und das obwohl sie im Vergleich mit den einkommensstarken Haushalten deutlich weniger Energie fürs Heizen verbrauchen: Die Haushalte am oberen Ende der Einkommensskala verbrauchen fast dreimal so viel Energie wie die am unteren, geben jedoch nur rund 1,5 Prozent ihres Budgets dafür aus, während es bei den einkommensschwachen Haushalten über fünf Prozent sind.
  • Die soziale Seite der Energiewende: Allgemeiner Überblick

    Die Energiewende ist ein Großprojekt – für Wirtschaft und Politik, aber auch für die Menschen, die von der Umsetzung unterschiedlich stark betroffen sind. Deshalb ist eine sozialverträgliche Gestaltung der Energiewende sehr wichtig, um die Teilhabe aller Menschen an einer nachhaltigen Zukunft zu ermöglichen. Und deshalb müssen die staatlichen Anreize und Rahmenbedingungen zur Ausgestaltung der Energiewende stimmen.

    Die Grafik zeigt im Überblick, wie verschiedene Haushaltstypen – Paare, Singles, Alleinerziehende, Rentner*innen – in Deutschland finanziell gestellt sind. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um zu beurteilen, wie diese Haushalte von bestimmten energiepolitischen Maßnahmen betroffen sind. Denn: Politische Maßnahmen, die für eine verursachergerechte Bepreisung von Energie und Ressourcen sorgen oder Anreize und Standards für klimafreundliche Investitionen oder Verhaltensweisen setzen, haben unterschiedliche Auswirkungen auf verschiedene gesellschaftliche Gruppen. So geben die Haushalte in Deutschland mit einem geringen Einkommen einen erheblich höheren Anteil ihres Budgets für die Versorgung mit Strom und Wärme aus als die finanziell besser gestellten.

    Weitere Informationen des Öko-Instituts:

    https://www.oeko.de/forschung-beratung/themen/energie-und-klimaschutz/energiewende-verursachergerecht-und-sozialvertraeglich

    https://blog.oeko.de/energiearmut-studie-wenn-das-licht-auszugehen-droht/

    https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/CO2-Bepreisung-sozial-ausgewogen.pdf

    https://www.oeko.de/publikationen/p-details/policies-and-measures-to-alleviate-energy-poverty-in-germany-learning-from-good-practices-in-other/

    Die soziale Seite der Energiewende: Allgemeiner Überblick

    Die soziale Seite der Energiewende: Allgemeiner Überblick

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    Die Grafik zeigt im Überblick, wie verschiedene Haushaltstypen – Paare, Singles, Alleinerziehende, Rentner*innen – in Deutschland finanziell gestellt sind. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um zu beurteilen, wie diese Haushalte von bestimmten energiepolitischen Maßnahmen betroffen sind.
  • Klimafreundliche Mobilität für Stadt und Land möglich

    Auch im kleinstädtischen und dörflichen Raum kann ein großer Teil der Bevölkerung 60 Prozent der Wege ohne das eigene Auto zurücklegen, weil die Wege weniger als acht Kilometer lang sind. Pedelecs bieten zusätzliche Möglichkeiten, gerade wenn die Wegelängen über fünf Kilometer lang sind, Höhenunterschiede überwunden oder Lasten transportiert werden sollen. Egal ob Stadt oder Land, weniger als fünf Prozent der Wege sind länger als 50 Kilometer und weniger als zwei Prozent sind länger als 100 Kilometer. Selbst die Wege dieser längsten Kategorie lassen sich mit heutigen Elektrofahrzeugen meist unproblematisch absolvieren, insbesondere wenn perspektivisch an Zielorten oder unterwegs verlässliche Ladeinfrastruktur verfügbar ist. blog.oeko.de/kategorie/verkehrswendemythen/

    Klimafreundliche Mobilität für Stadt und Land möglich

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    Auch im kleinstädtischen und dörflichen Raum kann ein großer Teil der Bevölkerung 60 Prozent der Wege ohne das eigene Auto zurücklegen, weil die Wege weniger als acht Kilometer lang sind. Pedelecs bieten zusätzliche Möglichkeiten, gerade wenn die Wegelängen über fünf Kilometer lang sind, Höhenunterschiede überwunden oder Lasten transportiert werden sollen.
  • Ohne Auto in der Stadt hat Vorteile

    Während private Autos bis zu 23 Stunden täglich stehen, kann ein stationsbasiertes Carsharing-Fahrzeug durch die intensivere Nutzung bis zu 15 private Fahrzeuge ersetzen. Bedenkt man, dass der Parkraum für nur einen durchschnittlichen Pkw mindestens 12 Quadratmeter beträgt, wird deutlich, welches Potential im Carsharing bereits heute schlummert. An Stelle eines Parkplatzes könnten so im öffentlichen Raum gleich fünf Fahrräder eine neue Abstellmöglichkeit finden, Tische und Stühle von Restaurants Platz aufgestellt werden oder Fuß- und Fahrradwege so verbreitert werden, dass auch der Abstand von 1,5 Metern einzuhalten ist.

    Ohne Auto in der Stadt hat Vorteile

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    Während private Autos bis zu 23 Stunden täglich stehen, kann ein stationsbasiertes Carsharing-Fahrzeug durch die intensivere Nutzung bis zu 15 private Fahrzeuge ersetzen. Bedenkt man, dass der Parkraum für nur einen durchschnittlichen Pkw mindestens 12 Quadratmeter beträgt, wird deutlich, welches Potential im Carsharing bereits heute schlummert. An Stelle eines Parkplatzes könnten so im öffentlichen Raum gleich fünf Fahrräder eine neue Abstellmöglichkeit finden, Tische und Stühle von Restaurants Platz aufgestellt werden oder Fuß- und Fahrradwege so verbreitert werden, dass auch der Abstand von 1,5 Metern einzuhalten ist.
  • Klimaschutz bei Lkw: verflüssigtes Erdgas (LNG) als Kraftstoff ungeeignet

    Der Großteil der Lkw, die mit verflüssigtem Erdgas fahren, verursacht ungefähr gleich viel Treibhausgase wie Diesel-Lkw. Der Grund: Die Studie bezieht nicht nur die direkten CO2-Emissionen in die Bilanz ein, sondern auch die Emissionen von Methan und Lachgas bei der Verbrennung sowie der Produktion und des Transports des Erdgases. Betrachtet man nur die direkten CO2-Emissionen, die beim Verbrennen des flüssigen Erdgases entstehen, wäre die CO2-Bilanz besser als die von Diesel-Lkw. Bezieht man jedoch Methan und Lachgas mit ein, ergibt sich ein anderes Bild.

    Die Infografik zeigt zwei Betrachtungszeiträume - 20 und 100 Jahre - in denen die verschiedenen Treibhausgase unterschiedlich lange in der Atmosphäre verbleiben und wirken. Aus diesem Grund muss die Treibhausgasintensität auf einen bestimmten Zeitraum bezogen werden. Es ist gängige Praxis in der Ökobilanz, den Treibhausgaseffekt auf einen Zeitraum von 100 Jahren zu beziehen. Um jedoch die kurzfristige Effekte ebenfalls berücksichtigen zu können, haben die Autoren diesen Zeitraum mit einem 20-Jahres-Zeitraum verglichen, was zu unterschiedlichen Ergebnissen führt.

    Die Analyse und Grafik zeigt: Wenn man den Fokus auf die kurzfristigen Effekte legt und die Klimawirksamkeit der Emissionen auf einen Zeitraum von 20 Jahren bezieht, führt der Einsatz von LNG-Lkw zu signifikanten Emissionssteigerungen im Vergleich zu Diesel-Lkw. Betrachtet man den längeren Zeitraum von 100 Jahren, so liegen LNG- und Diesel-Lkw ungefähr gleichauf bei den Emissionen. Die Flüssigerdgas-Technologie weist keinen Klimavorteil auf.

    Zur Studie "Decarbonization of on-road freight transport and the role of LNGfrom a German perspective" von Öko-Institut und ICCT: www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/LNG-in-trucks.pdf

    Klimaschutz bei Lkw: verflüssigtes Erdgas (LNG) als Kraftstoff ungeeignet

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    Der Großteil der Lkw, die mit verflüssigtem Erdgas fahren, verursacht ungefähr gleich viel Treibhausgase wie Diesel-Lkw. Der Grund: Die Studie bezieht nicht nur die direkten CO2-Emissionen in die Bilanz ein, sondern auch die Emissionen von Methan und Lachgas bei der Verbrennung sowie der Produktion und des Transports des Erdgases. Betrachtet man nur die direkten CO2-Emissionen, die beim Verbrennen des flüssigen Erdgases entstehen, wäre die CO2-Bilanz besser als die von Diesel-Lkw. Bezieht man jedoch Methan und Lachgas mit ein, ergibt sich ein anderes Bild.
  • The CO2 footprint of our digital lifestyle

    What are the CO2 emissions of a Google search? In response to this popular question a researcher at the Oeko-Institut set out to calculate how digitalisation affects the climate – or at least illustrate the scale of the issue. The problem is that some of the figures are fraught with uncertainty – partly because they are changing rapidly as a result of technological progress and changing consumer habits and because they depend heavily on structural conditions (such as how the electricity is generated). Nevertheless, the researcher used some number games and “rule of three” calculations to demonstrate the scale of the problem. The figures were generously rounded to avoid pretending to a degree of accuracy that unfortunately does not exist.

    To give a general idea: through energy use, transport and consumption, someone living in Germany generates around 12 tonnes of CO2-equivalent emissions (CO2e) per year. A climate-friendly level would be two tonnes for every person on Earth.

    Link to a detailed blog post with all the facts: blog.oeko.de/digitaler-co2-fussabdruck/#english

    The CO2 footprint of our digital lifestyle

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    What are the CO2 emissions of a Google search? In response to this popular question a researcher at the Oeko-Institut set out to calculate how digitalisation affects the climate – or at least illustrate the scale of the issue.
  • Wie sich eine Ernährungsumstellung auf die Emissionen von Treibhausgasen auswirkt

    Tofu-Bratwurst, veganes Chili, Seitan-Braten, vegetarisches Schnitzel, Bohnenburger, Sojasteak –meist wird davon ausgegangen, dass eine fleischreduzierte Ernährung nicht nur das eigene Gewissen, sondern auch die Umwelt entlastet. Doch stimmt das wirklich? Um diese Frage zu beantworten, haben Expertinnen und Experten des Öko-Instituts bislang zu diesem Thema erschienenen wissenschaftlichen Studien ausgewertet.

    Lohnt sich die Ernährungsumstellung für die Umwelt?

    Ja sie lohnt sich! Bei dem vorliegenden Screening ist herausgekommen, dass die Hypothese breit und robust bestätigt wird: Die meisten Fleischersatzprodukte sind in Bezug auf das Treibhausgaspotenzial und den Bedarf landwirtschaftlicher Flächen günstiger zu bewerten als Fleisch und Fleischprodukte.

    Mehr: blog.oeko.de/umweltwirkung-fleisch-und-fleischersatzprodukte

    Wie sich eine Ernährungsumstellung auf die Emissionen von Treibhausgasen auswirkt

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    Tofu-Bratwurst, veganes Chili, Seitan-Braten, vegetarisches Schnitzel, Bohnenburger, Sojasteak –meist wird davon ausgegangen, dass eine fleischreduzierte Ernährung nicht nur das eigene Gewissen, sondern auch die Umwelt entlastet. Doch stimmt das wirklich? Um diese Frage zu beantworten, haben Expertinnen und Experten des Öko-Instituts bislang zu diesem Thema erschienenen wissenschaftlichen Studien ausgewertet.
  • Aufbau des Oberleitungsnetzes auf 4.000 Kilometern Autobahn

    Für den längerfristigen Ausbau bietet sich ein Kernnetz an, das eine Gesamtlänge von etwa 4.000 Kilometern hat und sich im Wesentlichen aus den einstelligen Autobahnen A1 bis A9 zusammensetzt. Auf diesem Kernnetz, das etwa ein Drittel des deutschen Autobahnnetzes umfasst, finden etwa zwei Drittel des Fernverkehrs auf Autobahnen statt. Es handelt sich also um besonders hoch frequentierte Korridore.

    Das höchste Fahrtenpotenzial mit Oberleitung-Lkw weisen Zulaufstrecken zu den großen logistischen Umschlagpunkten auf, insbesondere die Zuläufe zum Hafen Hamburg (A1, A7), aber auch in die Ballungsräume Rhein/Ruhr und Hannover/Braunschweig/Wolfsburg sowie nach Berlin und in das Rhein-Main-Gebiet. Dort führen viele Vor- und Nachläufe über verhältnismäßig kurze Distanzen, sodass bereits mit verhältnismäßig kleinen Batterien viele Fernverkehrskunden entlang der Oberleitungsstrecke tatsächlich bedient werden können. Diese Strecken bieten sich daher als erste Strecken für den Netzaufbau an.

    Weiterführende Informationen: StratON-Endbericht  (<a href="https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Endbericht.pdf" rel="noreferrer nofollow">www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Endbericht.pdf</a>)

    Aufbau des Oberleitungsnetzes auf 4.000 Kilometern Autobahn

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    Der Betrieb von O-Lkw setzt ein ausreichendes Oberleitungsnetz voraus. Im Jahr 2020 befinden sich drei O-Lkw-Pilotstrecken im Aufbau bzw. bereits im Betrieb (Projekt ELISA in Hessen, Projekt FESH in Schleswig-Holstein und Projekt eWay BW in Baden-Württemberg), um die Technologie im öffentlichen Straßenraum zu erproben.
  • E-Lkw im Straßengüterverkehr: Herausforderung Langstrecke

    Batterieelektrische Lkw sind auch heute schon technisch realisierbar. Eine besondere Herausforderung stellt aber der Fernverkehr dar. Um einem Einsatz entsprechend der aktuellen Anforderungen gerecht zu werden, sind sehr große Batterien sowie eine Hochleistung-Ladeinfrastruktur notwendig. Die Batterie erhöht die Kosten des Fahrzeugs erheblich und reduziert die mögliche Zuladung. Das notwendige Nachladen reduziert die Einsatzflexibilität und erfordert Fahrtunterbrechungen.

    E-Lkw im Straßengüterverkehr: Herausforderung Langstrecke

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    Schwere Lkw im Fernverkehrseinsatz zeichnen sich durch eine hohe Einsatzintensität, regelmäßige hohe Tagesfahrleistungen und einen hohen Energieverbrauch aus. Heutige Diesel-Lkw können diesen Ansprüchen angesichts der hohen Energiedichte des Kraftstoffs und der unkomplizierten Speicherung im Tank gerecht werden und dominieren daher dieses Einsatzfeld.
  • Klimaneutral, erneuerbar, effizient: E-Lkw liegen vorn

    Die drei Alternativen unterscheiden sich deutlich in der Energieeffizienz. Die direkte Stromnutzung im E-Lkw kann den eingesetzten Strom mit den geringsten Verlusten umwandeln. Bei den anderen Alternativen entstehen große Verluste während der Kraftstoffproduktion und des Fahrzeugantriebs. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die notwendige Menge an zusätzlich erzeugtem Erneuerbarem Strom zwischen den Antriebsoptionen strak variiert. So verbraucht ein Diesel-Lkw, der mit synthetischen Kraftstoffen betrieben wird in etwa die fünffache Menge an Strom als ein E-Lkw. Insbesondere bei der Kraftstoffherstellung (Elektrolyse und Synthese) als auch bei der Brennstoffzellentechnologie werden noch Effizienzpotenziale gesehen. Auch wenn diese – wie in der Abbildung unterstellt – zukünftig erschlossen werden, bleibt der Effizienzvorteil der direkten Stromnutzung mit einem Faktor größer 2 bis 3 erheblich.

    Weitere Informationen zur Infografik „Klimaneutral, erneuerbar, effizient: E-Lkw liegen vorn“ finden Sie hier: <a href="https://www.oeko.de/fileadmin/aktuelles/Hintergrund-Infografik-Wirkungsgrade.pdf" rel="noreferrer nofollow">www.oeko.de/fileadmin/aktuelles/Hintergrund-Infografik-Wi...</a>

    Klimaneutral, erneuerbar, effizient: E-Lkw liegen vorn

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    Die Erreichung der Klimaschutzziele erfordert langfristig einen klimaneutralen Betrieb von Lkw. Aktuell sind drei Alternativpfade in der Diskussion: Diesel-Lkw mit synthetischen Kraftstoffen, Brennstoffzellen-Lkw, die Wasserstoff als Energieträger nutzen sowie elektrische Lkw, die Strom direkt nutzen und diesen aus einer Batterie oder via Oberleitung während der Fahrt beziehen. Die drei Optionen basieren alle auf dem Einsatz von Strom, der zukünftig vollständig regenerativ erzeugt wird.
  • Klimaschutz mit O-Lkw? Netzausbau und CO2-Preis entscheidend

    Der Treibhausgasminderungsbeitrag von O-Lkw ist davon abhängig wie viele Diesel-Lkw ersetzt werden können und wie hoch die Fahrleistung im elektrischen Betrieb ausfällt. Im Projekt StratON wurden zahlreiche Szenarien modelliert und Einzelparameter auf ihren Einfluss auf das Gesamtergebnis untersucht.

    Als besonders relevant für das Ergebnis zeigen sich die Geschwindigkeit des Netzausbaus und die Ausgestaltung der Lkw-Maut. Mit zunehmender Netzabdeckung erhöht sich das „Einzugsgebiet“. Eine, an den CO2-Emissionen orientierte, Maut stellt einen robusten Kostenvorteil sicher und reizt eine möglichst hohe elektrische Fahrleistung an.

    In den betrachteten Szenarien können O-Lkw bei schnellem Netzausbau bis 2030 die verkehrsbedingten Emissionen um bis zu 6 Mio. Tonnen mindern. Bei vollständiger Realisierung des Kernnetzes von etwa 4.000 Kilometern steigt der Minderungsbeitrag auf bis zu 12 Mio. Tonnen. Dies entspricht etwa 30 % der Emissionen des schweren Straßengüterverkehrs.

    Weiterführende Informationen: StratON-Endbericht  (<a href="https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Endbericht.pdf" rel="noreferrer nofollow">www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Endbericht.pdf</a>)

    Klimaschutz mit O-Lkw? Netzausbau und CO2-Preis entscheidend

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    Der Treibhausgasminderungsbeitrag von O-Lkw ist davon abhängig wie viele Diesel-Lkw ersetzt werden können und wie hoch die Fahrleistung im elektrischen Betrieb ausfällt. Im Projekt StratON wurden zahlreiche Szenarien modelliert und Einzelparameter auf ihren Einfluss auf das Gesamtergebnis untersucht.
  • Maut auf CO2-Basis schafft verlässlichen Kostenvorteil für O-Lkw

    Der Einsatz von O-Lkw ist durch unsichere Rahmenbedingungen hinsichtlich Netzaufbau und Technologiekosten mit Investitionsrisiken für die Fahrzeugbetreiber verbunden. Eine ergänzende CO2-basierte Mautkomponente kann einen robusten Kostenvorteil für O-Lkw – auch für risikoaverse Marktteilnehmer – sicherstellen und somit den Markthochlauf begünstigen.

    Zudem zeigen die Szenarioanalysen im Projekt StratON, dass eine CO2-basierte Maut das zielgenauste Instrument in Hinblick auf eine möglichst hohe elektrische Fahrleistung und das wirtschaftlich nachhaltigste in Bezug auf die Mauteinnahmen darstellt. Zudem stellt eine CO2-basierte Maut einen direkten Verursacherbezug her und ermöglicht die Refinanzierung des Infrastrukturaufbaus über alle Marktteilnehmer.

    Weiterführende Informationen: StratON-Endbericht  (<a href="https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Endbericht.pdf" rel="noreferrer nofollow">www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Endbericht.pdf</a>)

    Maut auf CO2-Basis schafft verlässlichen Kostenvorteil für O-Lkw

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    Der Einsatz von O-Lkw ist durch unsichere Rahmenbedingungen hinsichtlich Netzaufbau und Technologiekosten mit Investitionsrisiken für die Fahrzeugbetreiber verbunden. Eine ergänzende CO2-basierte Mautkomponente kann einen robusten Kostenvorteil für O-Lkw – auch für risikoaverse Marktteilnehmer – sicherstellen und somit den Markthochlauf begünstigen.
  • O-Lkw mit Klimavorteil – auch beim deutschen Strommix

    Die erforderliche, drastische Minderung der Treibhausgasemissionen des Verkehrs ist die politische Haupttriebfeder in der Diskussion von Antriebsalternativen zum etablierten Diesel-Lkw im Straßengüterfernverkehr. Bei Fern-Lkw werden die Treibhausgasemissionen angesichts der hohen Fahrleistungen noch stärker als bei Pkw von der Nutzungsphase dominiert, während die Fahrzeugherstellung weniger ins Gewicht fällt. Während Diesel-Lkw den Großteil der Treibhausgase bei der Verbrennung im Fahrzeugbetrieb emittieren und ein geringerer Teil auf die Kraftstoffherstellung entfällt, emittieren elektrische Lkw keine Treibhausgase im Betrieb. Emissionen können jedoch bei der Stromerzeugung im Kraftwerk anfallen.

    Im Vergleich der Antriebstechnologien zeigen die elektrischen Fahrzeugvarianten bis zum Jahr 2030 die höchsten Treibhausgas-Minderungspotenziale. Im Vergleich zu heutigen Diesel-Fern-Lkw können O-Lkw unter Berücksichtigung des jüngst beschlossenen Kohleausstiegs die betriebsbedingten Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2025 nahezu halbieren (minus 46 %) und bis 2030 eine Minderung um 60 % erreichen. Rein batterieelektrische Lkw (BEV) können sogar noch minimal höhere Emissionsminderungen im Betrieb erzielen, allerdings bei einem höheren fahrzeugseitigen Ressourcenbedarf und tendenziell höheren Emissionen in der Herstellungsphase. Der „ökologische Rucksack“ der Batterie fällt bei einem O-Lkw mit 100 Kilometern batterieelektrischer Reichweite mit 3 bis 7 % an den gesamten Treibhausgasemissionen kaum ins Gewicht. Ursache hierfür ist die relativ kleine und gleichzeitig hoch ausgelastete Batterie und die sehr hohe Jahresfahrleistung.

    Weiterführende Informationen: StratON-Technologiebericht (<a href="https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Technologievergleich-2018.pdf" rel="noreferrer nofollow">www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Technologieve...</a>) und StratON-Endbericht  (<a href="https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Endbericht.pdf" rel="noreferrer nofollow">www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Endbericht.pdf</a>)

    O-Lkw mit Klimavorteil – auch beim deutschen Strommix

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    Die erforderliche, drastische Minderung der Treibhausgasemissionen des Verkehrs ist die politische Haupttriebfeder in der Diskussion von Antriebsalternativen zum etablierten Diesel-Lkw im Straßengüterfernverkehr. Bei Fern-Lkw werden die Treibhausgasemissionen angesichts der hohen Fahrleistungen noch stärker als bei Pkw von der Nutzungsphase dominiert, während die Fahrzeugherstellung weniger ins Gewicht fällt. Während Diesel-Lkw den Großteil der Treibhausgase bei der Verbrennung im Fahrzeugbetrieb emittieren und ein geringerer Teil auf die Kraftstoffherstellung entfällt, emittieren elektrische Lkw keine Treibhausgase im Betrieb. Emissionen können jedoch bei der Stromerzeugung im Kraftwerk anfallen.
  • O-Lkw: Minderung um 150 Millionen Tonnen CO2 bis 2050 deutlich günstiger

    Sowohl für den Aufbau der Oberleitungs-Infrastruktur als auch für die elektrischen Fahrzeuge fallen zusätzliche Investitionskosten an. Die volkswirtschaftlichen Mehrkosten bis 2050 belaufen sich nach den im Projekt StratON untersuchten Szenarien bis zum Jahr 2050 auf rund 23 Mrd. Euro, um einen elektrischen Fahranteil im Schwerlastverkehr von etwa einem Drittel zu erreichen. Demgegenüber stehen kumulierte Treibhausgaseinsparungen von rund 150 Mio.t über den gesamten Zeitraum. Das entspricht volkswirtschaftlichen Vermeidungskosten von 150 Euro/t CO2.

    Andere Optionen zur Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs sind auf Basis des derzeitigen Kenntnisstandes mit deutlich höheren volkswirtschaftlichen Kosten verbunden. Um eine ähnlich ho-he Treibhausgasminderung wie jene durch O-Lkw, durch den Einsatz strombasierter Kraftstoffe zu erreichen, sind die volkswirtschaftlichen Mehrkosten in etwa doppelt so hoch – sie liegen bei rund 250 Euro/t. Ursache dafür sind die hohen Herstellungskosten von strombasierten Power-to-Liquid (PtL)-Kraftstoffen sowie die deutlich geringere Effizienz des Verbrennungsmotors und der daraus resultierende höhere Energiebedarf.

    Weiterführende Informationen: StratON-Endbericht  (<a href="https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Endbericht.pdf" rel="noreferrer nofollow">www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Endbericht.pdf</a>)

    O-Lkw: Minderung um 150 Millionen Tonnen CO2 bis 2050 deutlich günstiger

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    Sowohl für den Aufbau der Oberleitungs-Infrastruktur als auch für die elektrischen Fahrzeuge fallen zusätzliche Investitionskosten an. Die volkswirtschaftlichen Mehrkosten bis 2050 belaufen sich nach den im Projekt StratON untersuchten Szenarien bis zum Jahr 2050 auf rund 23 Mrd. Euro, um einen elektrischen Fahranteil im Schwerlastverkehr von etwa einem Drittel zu erreichen. Demgegenüber stehen kumulierte Treibhausgaseinsparungen von rund 150 Mio.t über den gesamten Zeitraum. Das entspricht volkswirtschaftlichen Vermeidungskosten von 150 Euro/t CO2.
  • Oberleitungs-Lkw mit Kostenvorteil

    Den größten Einfluss auf die Nutzerkosten von alternativen Antriebssystemen haben die kilometer-abhängigen Kosten, d. h. Energiepreise, fahrleistungsabhängige Straßenbenutzungsgebühren und Wartungskosten. Die Unsicherheit des Fahrzeugrestwertes und auch der Batteriepreisentwicklung – mit Ausnahme von Fahrzeugen mit sehr großer Traktionsbatterie – sind hingegen von deutlich geringerem Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit.
    Aktuell sind elektrische Lkw von der Maut auf Fernstraßen befreit. Nach der gültigen Definition würden darunter aktuell auch O-Lkw fallen.

    Weiterführende Informationen: StratON-Technologiebericht (<a href="https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Technologievergleich-2018.pdf" rel="noreferrer nofollow">www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Technologieve...</a>) und StratON-Endbericht  (<a href="https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Endbericht.pdf" rel="noreferrer nofollow">www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Endbericht.pdf</a>)

    Oberleitungs-Lkw mit Kostenvorteil

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    Der wirtschaftliche Betrieb von Lkw im Straßengüterfernverkehr ist eine zentrale Voraussetzung für deren Markterfolg. Die vergleichende Analyse der Nutzerkosten für Diesel- und O-Lkw zeigt für einen typischen Fahrzeugeinsatz im Fernverkehr, dass ein O-Lkw unter bestimmten Rahmenbedingungen im Jahr 2025 bereits nach 2 Jahren einen Kostenvorteil gegenüber einem Dieselfahrzeug erzielen kann. Die höheren Beschaffungskosten von O-Lkw werden dabei durch die deutlich geringeren Betriebskosten mehr als kompensiert. Üblicherweise sind schwere Lkw fünf Jahre im Fernverkehrseinsatz.
  • Oberleitung statt großer Batterie: Langstrecke für E-Lkw möglich

    Das Oberleitungsnetz ist insbesondere auf hochfrequentierten Korridoren sinnvoll, wo eine hohe Auslastung der Infrastruktur erreicht werden kann. Ein typischer Fern-Lkw würde in diesem Fall auf der elektrifizierten Strecke Strom über die Oberleitung beziehen und auf dem Weg vom Ausgangsort zur elektrifizierten Fernstraße sowie nach deren Verlassen bis zum Zielort den zweiten Antrieb bzw. die in der Batterie gespeicherte Energie nutzen.

    Oberleitung statt großer Batterie: Langstrecke für E-Lkw möglich

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    Oberleitungs-Lkw verfügen über einen Stromabnehmer, mit dem sie während der Fahrt Kontakt zu einer Oberleitung über der Fahrbahn aufnehmen können, um elektrische Antriebsenergie zu beziehen. Das Fahrzeug verfügt zudem über eine Batterie, die ebenfalls über die Oberleitung nachgeladen kann oder auch ein zweites Antriebssystem (z.B. einen Verbrennungsmotor). Dieses stellt sicher, dass auch auf Abschnitten ohne Oberleitung bzw. bei Überholvorgängen Antriebsenergie zur Verfügung steht. Das O-Lkw-System ermöglicht somit elektrisches Fahren auf der Langstrecke und eine deutliche Minderung der Anforderungen an die Batterie.
  • Zukunftsprojekte im Vergleich: moderate Kosten für Oberleitungsinfrastruktur

    Im Vergleich zu anderen Investitionen in Zukunftstechnologien stellt sich der Investitionsbedarf für den Aufbau einer Oberleitungsnetzes von etwa 4.000 km mit 12 Mrd. Euro moderat dar. Die Anfangsinvestitionen in den Aufbau der erforderlichen Energieversorgungsinfrastruktur relativieren sich zudem im Kontext der längerfristigen volkswirtschaftlichen Kosten der Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs, da diese von den Energie- und Fahrzeugkosten wesentlich bestimmt werden und die Infrastrukturkosten nur eine nachrangige Rolle spielen.

    Weiterführende Informationen: StratON-Technologiebericht (<a href="https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Technologievergleich-2018.pdf" rel="noreferrer nofollow">www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Technologieve...</a>) und StratON-Endbericht  (<a href="https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Endbericht.pdf" rel="noreferrer nofollow">www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/StratON-O-Lkw-Endbericht.pdf</a>)

    Zukunftsprojekte im Vergleich: moderate Kosten für Oberleitungsinfrastruktur

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    Der Aufbau und die Verfügbarkeit der erforderlichen Energieversorgungsinfrastruktur ist für den Markterfolg einer alternativen Antriebstechnologie im Straßengüterverkehr von zentraler Bedeutung, um mit der etablierten Dieseltechnologie und dem flächendeckenden Tankstellennetz konkurrieren zu können. Die frühe Marktphase stellt sich dabei als besonders kritisch dar, da zum einen eine geringe Infrastrukturdichte die Attraktivität des alternativen Energieversorgungssystems schmälert und sich zum anderen eine zunächst geringe Auslastung negativ auf den wirtschaftlichen Betrieb der Infrastruktur auswirken. Eine staatliche Risikoübernahme ist in der Aufbauphase erforderlich.
  • Trotz Schiff und Schiene – Güterverkehr auf der Straße bleibt dominant

    Der Gütertransport wird heute vom Lkw dominiert. Fast drei Viertel der Güterverkehrsleistung werden auf der Straße erbracht. Schiene und Binnenschiff folgen mit 19 % bzw. 7 % mit deutlichem Abstand. Der Lkw-Verkehr weist über die letzten Jahre die höchsten Wachstumsraten auf und hat seinen Anteil kontinuierlich gesteigert.

    Eine Rückverlagerung von Verkehren aus Binnenschiff und Schiene sind erklärte Ziele und können angesichts der vorteilhaften Klimabilanz dieser beiden Verkehrsträger, wichtige Beiträge zur Minderung der verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen leisten. Die maximalen Verlagerungspotenziale, die in aktuellen Klimaschutzszenarien genannt werden, sind in dieser Infografik dargestellt. Unter der Annahme ambitionierter Maßnahmen zur Stärkung von Binnenschiff und Schiene werden erhebliche Verlagerungspotenziale identifiziert. Doch selbst wenn diese umfassend erschlossen werden, ist davon auszugehen, dass auch in Zukunft deutlich über die Hälfte der Güterverkehrsleistung auf der Straße per Lkw erfolgt und hierfür klimaneutrale Antriebskonzepte entwickelt werden müssen. Die Verlagerung auf andere Verkehrsträger reicht für die Erreichung der Klimaschutzziele nicht aus.

    Trotz Schiff und Schiene – Güterverkehr auf der Straße bleibt dominant

    Bild17.02.2020551,43 KB
    Der Gütertransport wird heute vom Lkw dominiert. Fast drei Viertel der Güterverkehrsleistung werden auf der Straße erbracht. Schiene und Binnenschiff folgen mit 19 % bzw. 7 % mit deutlichem Abstand. Der Lkw-Verkehr weist über die letzten Jahre die höchsten Wachstumsraten auf und hat seinen Anteil kontinuierlich gesteigert.
  • Der CO2-Fußabdruck unseres digitalen Lebensstils

    Wie viele CO2-Emmissionen verursacht eine Google-Anfrage? Diese beliebte Frage nahm sich ein Experte des Öko-Instituts zum Anlass, einmal nachzurechnen, wie sich die Digitalisierung auf das Klima auswirkt – zumindest eine Größenordnung wollte er verdeutlichen. Das Problem: Die Zahlen sind teilweise mit großen Unsicherheiten behaftet, allein schon deshalb, weil sie sich durch den technologischen Fortschritt und die veränderten Konsumgewohnheiten rasant ändern und stark von den jeweiligen Rahmenbedingungen (beispielsweise der Art der Stromerzeugung) abhängig sind. Trotzdem hat er ein paar „Zahlenspiele“ und Dreisatz-Rechnungen durchgeführt, um die Größenordnung des Problems zu beschreiben. Bei den Zahlen hat er großzügig gerundet, um keine Genauigkeit vorzutäuschen, die derzeit leider nicht gegeben ist.

    Zur Einordnung: Eine Bundesbürgerin oder ein Bundesbürger verursacht durch Energieverbrauch, Transport und Konsum CO2-äquivalente Emissionen (CO2e) von rund zwölf Tonnen pro Jahr. Ein klimaverträgliches Maß wären zwei Tonnen pro Erdenmensch.

    Link zum ausführlichen Blog-Beitrag mit allen Fakten: https://blog.oeko.de/digitaler-co2-fussabdruck/

    Der CO2-Fußabdruck unseres digitalen Lebensstils

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    Wie viele CO2-Emmissionen verursacht eine Google-Anfrage? Diese beliebte Frage nahm sich ein Experte des Öko-Instituts zum Anlass, einmal nachzurechnen, wie sich die Digitalisierung auf das Klima auswirkt – zumindest eine Größenordnung wollte er verdeutlichen.