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Schwerpunkt

Ressourcen- und Produktpolitik

© plainpicture / Visual2020Vision

Ressourcen verantwortungsvoll nutzen, Materialien im Kreislauf führen, die Umweltbelastungen des Rohstoffeinsatzes senken – diese und weitere Ziele beschreibt das Deutsche Ressourceneffizienzprogramm ProgRess und legt dabei auch einen besonderen Schwerpunkt auf Klimaschutz. Effizienz des Rohstoffeinsatzes wird dabei entlang der gesamten Wertschöpfungskette

  • von der Rohstoffgewinnung,
  • über die Gestaltung und Herstellung von Produkten
  • sowie deren Konsum
  • bis hin zur Kreislaufwirtschaft gefordert.

Die Arbeit des Öko-Institut trägt dazu direkt bei – die Expert*innen analysieren Herausforderungen und Lösungen für die Ressourcenpolitik sowie die damit verbundenen Auswirkungen im In- und Ausland.

Hauptziel der wissenschaftlichen Forschung und Beratung ist dabei die Verringerung der negativen ökologischen und sozialen Auswirkungen von Rohstoffgewinnung, -verarbeitung, -nutzung und -rückgewinnung. Die Wissenschaftler*innen entwickeln Vorschläge für notwendige Veränderungen, die von der Politik als Rahmensetzung auf den Weg gebracht werden muss, damit eine nachhaltige Entwicklung im Bereich Ressourcen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene Realität werden kann.

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Infografiken

  • Gründe für die geringe Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten

    Die Anzahl der in Verkehr gebrachten Elektro- und Elektronikgeräte ist in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und in der Konsequenz nahm auch die Menge an Altgeräten zu (UBA 2022). Dies ist nicht nur wegen der darin enthaltenen Schadstoffe problematisch. Vor dem Hintergrund von Knappheiten bei Ressourcen und hohen Umweltschäden bei deren Primärgewinnung können wir es uns einfach nicht mehr leisten, die enthaltenen Rohstoffe einfach zu verlieren. Daher müssen Ansätze gefunden werden, wie Elektro- und Elektronikgeräte länger im Kreislauf gehalten werden können. Ein Ansatz dafür ist es, die Nutzungsdauer zu verlängern. Denn wenn Geräte weniger schnell durch einen Neukauf ersetzt werden, spart dies Ressourcen und Abfälle ein.
    Im Rahmen des Spendenprojekts „Circular Economy: Aufruf und Vorschläge zur zirkulären Wirtschaft“  des Öko-Instituts will die Forschungsgruppe herausfinden, wo derzeit die größten Hemmnisse für eine echte Kreislaufwirtschaft liegen. Im dritten Brennglas widmen sich die Forscher*innen der Frage, wie die Lebensdauer von Elektro- und Elektronikgeräten verlängert werden kann.
    Zum Factsheet: <a href="https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/Factsheet-Lebensdauerverlaengerung.pdf" rel="noreferrer nofollow">www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/Factsheet-Lebensdauerverlae...</a>
    Zum Blogbeitrag: <a href="https://blog.oeko.de/nachhaltige-elektro-und-elektronikgeraete-als-standard-bestehende-kostenstruktur-veraendern/" rel="noreferrer nofollow">blog.oeko.de/nachhaltige-elektro-und-elektronikgeraete-al...</a>

    Gründe für die geringe Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten

    Bild06.09.2023
    Die Anzahl der in Verkehr gebrachten Elektro- und Elektronikgeräte ist in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und in der Konsequenz nahm auch die Menge an Altgeräten zu (UBA 2022). Dies ist nicht nur wegen der darin enthaltenen Schadstoffe problematisch. Vor dem Hintergrund von Knappheiten bei Ressourcen und hohen Umweltschäden bei deren Primärgewinnung können wir es uns einfach nicht mehr leisten, die enthaltenen Rohstoffe einfach zu verlieren. Daher müssen Ansätze gefunden werden, wie Elektro- und Elektronikgeräte länger im Kreislauf gehalten werden können. Ein Ansatz dafür ist es, die Nutzungsdauer zu verlängern. Denn wenn Geräte weniger schnell durch einen Neukauf ersetzt werden, spart dies Ressourcen und Abfälle ein.
  • Laut einer Analyse für den WWF Deutschland hat die Erzeugung von Eisen und Stahl den größten Anteil an den Treibhausgasemissionen im Industriesektor.

    Laut einer Analyse für den WWF Deutschland hat die Erzeugung von Eisen und Stahl den größten Anteil an den Treibhausgasemissionen im Industriesektor. Die ersten 13 Ränge entfallen auf Anlagen dieser Branche. Die sechs integrierten Stahlwerke verursachen mit 44,2 Mio. t CO2e insgesamt 86 Prozent der Emissionen der Eisen und Stahlerzeugung in Deutschland – die Hälfte davon allein in Duisburg: www.oeko.de/aktuelles/2023/dirty-thirty-eisen-und-stahlindustrie-dominiert-die-emissionen-im-industriesektor

    CO2-Emissionen aus der Stahlindustrie

    Bild08.06.2023
    Laut einer Analyse für den WWF Deutschland hat die Erzeugung von Eisen und Stahl den größten Anteil an den Treibhausgasemissionen im Industriesektor.
  • Civilisation’s gold – the potential of urban mining

    This figure explains the urban mining cycle: the anthropogenic material stock – created by human activity – is the source of raw materials for future use. Waste products from this stock, such as cutlery, cables and passenger cars, are scrapped and taken to recycling plants. The non-recyclable components are sent to landfill, while the rest of the waste is recycled, with recovery of raw materials and energy. The secondary raw materials that are recovered can be processed into new products and are fed back into the anthropogenic material stock. At present, large quantities of new (i.e. newly extracted) primary raw materials are entering the production process. In future, a substantial proportion of such materials will come from the anthropogenic material stock itself.
    Further information can be found in the blog article Civilisation’s gold: https://blog.oeko.de/civilisations-gold-first-ever-mapping-of-the-urban-mining-potential-to-2040/

    Civilisation’s gold – the potential of urban mining

    Bild29.09.2022
    This figure explains the urban mining cycle: the anthropogenic material stock – created by human activity – is the source of raw materials for future use.