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Schwerpunkt

Konsum und Suffizienz

© plainpicture / Maskot

Die Konsum- und Lebensweise in Industrieländern ist heute wenig nachhaltig: Wir verbrauchen zu viel Energie und Rohstoffe, erzeugen zu viele Abfälle und Treibhausgasemissionen und zerstören die natürlichen Lebensräume, die gleichzeitig Grundlage unseres Lebens sind. Dabei gibt es vielversprechende Ansätze zu nachhaltigerem Konsum, der eine übermäßige Ressourcenausbeutung vermeidet und erneuerbare Rohstoffe nutzt. Dabei helfen

  • gesetzliche Vorgaben für mehr Energieeffizienz,
  • neue nachhaltig hergestellte Produkte und
  • Labels, die Verbraucher*innen Orientierung für nachhaltiges Konsumverhalten geben sowie
  • Änderungen unserer Konsummuster insgesamt.

Insbesondere das Umdenken hin zu weniger, dafür bewussterem Konsum, hilft dabei, innerhalb der ökologischen Tragfähigkeit der Erde zu bleiben.

Effizienz, Konsistenz und Suffizienz – die Wissenschaftler*innen des Öko-Instituts forschen zu allen drei Strategien nachhaltigen Konsums. Sie legen die methodischen Grundlagen für die Bewertung ökologischer Produkte und Dienstleistungen und unterstützen bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitskriterien. Die Expert*innen entwickeln darüber hinaus Strategien, nach denen Politik nachhaltiges Handeln anregen und fördern kann, und analysieren mögliche Politikinstrumente im Hinblick auf Effektivität, Effizienz, Verteilungswirkungen und Akzeptanz.

 

Aktuelles

Infografiken

  • Infografik, die zeigt, wieso Haushalte mit geringerem Einkommen prozentual mehr Geld für Nahrungsmittel ausgeben

    Haushalte mit niedrigem Einkommen sind stärker durch Nahrungsmittelausgaben belastet. Obwohl sie weniger Lebensmittel kaufen, geben sie prozentual deutlich mehr von ihrem Einkommen dafür aus.

    Die Infografik zeigt, wie das Einkommen die Nahrungsmittelausgaben von Haushalten beeinflusst. Sie vergleicht vier Haushaltstypen mit unterschiedlichem monatlichem Nettoeinkommen (1.300 Euro, 2.700 Euro, 4.400 Euro und 10.700 Euro).

    Der obere Teil der Grafik verdeutlicht dabei, welche Mengen an pflanzlichen, tierischen und fleischbasierten Produkten durchschnittlich gekauft werden. Es zeigt sich, dass Haushalte mit geringem Einkommen insgesamt weniger Lebensmittel kaufen – 32 Kilogramm bei einem Haushaltseinkommen von 1.300 Euro – während wohlhabendere Haushalte mehr kaufen (51 Kilogramm bei 4.400 Euro und 10.700 Euro).

    Der untere Teil der Grafik zeigt die Ausgaben für Nahrungsmittel absolut sowie als Anteil am Haushaltsnettoeinkommen. Es wird deutlich, dass je höher das Einkommen, desto mehr Geld wird in absoluten Zahlen für Lebensmittel ausgegeben: von 204 Euro bei 1.300 Euro bis 416 Euro bei 10.700 Euro. Relativ zum Einkommen zeigt sich jedoch das Gegenteil: Haushalte mit geringem Einkommen geben einen deutlich höheren Anteil ihres Budgets für Nahrungsmittel aus (etwa 16% Prozent), während Haushalte mit hohem Einkommen nur etwa vier Prozent aufwenden.

    Wie das Einkommen die Nahrungsmitteleinkäufe beeinflusst

    Bild12.08.2025
    Haushalte mit niedrigem Einkommen sind stärker durch Nahrungsmittelausgaben belastet. Obwohl sie weniger Lebensmittel kaufen, geben sie prozentual deutlich mehr von ihrem Einkommen dafür aus.
  • Where CO2 emissions are generated in film production

    The "travel and transport" sector accounts for the largest share of greenhouse gas emissions across all film formats, at 40 to 80 per cent. Equipment, catering and, in the case of daily soaps, space heating, air conditioning and studio lighting also account for a larger share. Long filming times do not necessarily mean more greenhouse gases are emitted. Background:
    For the first time, the greenhouse gas emissions of films and series were systematically analysed in a comprehensive study. The data for this came from 78 productions. The sustainability initiative emerged from the film industry. Its goal was to take climate impacts into account and reduce them in the future, right from the start of production. blog.oeko.de/gzsz-tatort-babylon-berlin-und-co-analyse-zeigt-grosses-klimaschutz-potenzial-bei-film-produktionen/

    Where CO2 emissions are generated in film production

    Bild28.03.2023
    The "travel and transport" sector accounts for the largest share of greenhouse gas emissions across all film formats, at 40 to 80 per cent. Equipment, catering and, in the case of daily soaps, space heating, air conditioning and studio lighting also account for a larger share.