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Schwerpunkt

Nachhaltigkeitsziele und -bewertung

© plainpicture / Paolo

Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie Treibhausgase reduzieren, die Aufenthaltsqualität und Daseinsvorsorge verbessern, umweltfreundliche Verkehrsmittel anbieten – die Mobilitätswende muss ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltig gedacht werden, um die negativen Auswirkungen des Verkehrs auf Mensch und Umwelt zu vermindern. Wie die Verkehrspolitik im Kleinen und im Großen nachhaltig gestaltet werden kann, steht seit vielen Jahren im Fokus der Arbeit des Öko-Instituts.

Dabei bewerten die Wissenschaftler*innen sowohl auf nationaler als auch auf kommunaler Ebene, wie Mobilität gestaltet werden kann, damit sie zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) beiträgt. Sie führen Analysen durch, schlagen konkrete Maßnahmen etwa für die Stadtentwicklung vor und monitoren den Prozess und Erfolg. Sie begleiten transdisziplinäre Pilotprojekte für Mobilitätsdienstleistungen und -angebote auf lokaler Ebener und bewerten deren ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeitswirkung. Dabei nutzen sie quantitative und qualitative empirische Methoden mit dem Ziel, gewonnenes Wissen zu verstetigen bzw. auf andere Zusammenhänge und Räume zu übertragen. Sie legen dabei den Fokus auf eine bedarfsorientierte Vernetzung und Erfahrungsaustausch zwischen Akteur*innen aus Wissenschaft und Praxis.

 

 

Aktuelle Publikationen

Infografiken

  • The end of the internal combustion engine

    The farewell to the combustion engine is foreshadowed in large parts of road traffic: Major states and regions have set themselves the goal of no longer permitting new combustion engines after a certain year, usually between 2025 and 2040, or even of equipping their vehicle fleets completely with alternative drive systems.

    The end of the internal combustion engine

    Bild08.09.2020
    The farewell to the combustion engine is foreshadowed in large parts of road traffic: Major states and regions have set themselves the goal of no longer permitting new combustion engines after a certain year, usually between 2025 and 2040, or even of equipping their vehicle fleets completely with alternative drive systems.
  • Das Ende des Verbrennungsmotors

    Der Abschied vom Verbrennungsmotor ist in großen Teilen des Straßenverkehrs vorgezeichnet: Bedeutende Staaten und Regionen haben sich das Ziel gesetzt, ab einem bestimmten Jahr, meist zwischen 2025 und 2040, keine neuen Verbrenner mehr zuzulassen oder sogar den Fahrzeugbestand vollständig mit alternativen Antrieben auszustatten. Mehr dazu: https://blog.oeko.de/kategorie/verkehrswendemythen/

    Das Ende des Verbrennungsmotors

    Bild17.07.2020
    Der Abschied vom Verbrennungsmotor ist in großen Teilen des Straßenverkehrs vorgezeichnet: Bedeutende Staaten und Regionen haben sich das Ziel gesetzt, ab einem bestimmten Jahr, meist zwischen 2025 und 2040, keine neuen Verbrenner mehr zuzulassen oder sogar den Fahrzeugbestand vollständig mit alternativen Antrieben auszustatten.
  • Klimaschutz bei Lkw: verflüssigtes Erdgas (LNG) als Kraftstoff ungeeignet

    Der Großteil der Lkw, die mit verflüssigtem Erdgas fahren, verursacht ungefähr gleich viel Treibhausgase wie Diesel-Lkw. Der Grund: Die Studie bezieht nicht nur die direkten CO2-Emissionen in die Bilanz ein, sondern auch die Emissionen von Methan und Lachgas bei der Verbrennung sowie der Produktion und des Transports des Erdgases. Betrachtet man nur die direkten CO2-Emissionen, die beim Verbrennen des flüssigen Erdgases entstehen, wäre die CO2-Bilanz besser als die von Diesel-Lkw. Bezieht man jedoch Methan und Lachgas mit ein, ergibt sich ein anderes Bild.

    Die Infografik zeigt zwei Betrachtungszeiträume - 20 und 100 Jahre - in denen die verschiedenen Treibhausgase unterschiedlich lange in der Atmosphäre verbleiben und wirken. Aus diesem Grund muss die Treibhausgasintensität auf einen bestimmten Zeitraum bezogen werden. Es ist gängige Praxis in der Ökobilanz, den Treibhausgaseffekt auf einen Zeitraum von 100 Jahren zu beziehen. Um jedoch die kurzfristige Effekte ebenfalls berücksichtigen zu können, haben die Autoren diesen Zeitraum mit einem 20-Jahres-Zeitraum verglichen, was zu unterschiedlichen Ergebnissen führt.

    Die Analyse und Grafik zeigt: Wenn man den Fokus auf die kurzfristigen Effekte legt und die Klimawirksamkeit der Emissionen auf einen Zeitraum von 20 Jahren bezieht, führt der Einsatz von LNG-Lkw zu signifikanten Emissionssteigerungen im Vergleich zu Diesel-Lkw. Betrachtet man den längeren Zeitraum von 100 Jahren, so liegen LNG- und Diesel-Lkw ungefähr gleichauf bei den Emissionen. Die Flüssigerdgas-Technologie weist keinen Klimavorteil auf.

    Zur Studie "Decarbonization of on-road freight transport and the role of LNGfrom a German perspective" von Öko-Institut und ICCT: www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/LNG-in-trucks.pdf

    Klimaschutz bei Lkw: verflüssigtes Erdgas (LNG) als Kraftstoff ungeeignet

    Bild12.05.2020
    Der Großteil der Lkw, die mit verflüssigtem Erdgas fahren, verursacht ungefähr gleich viel Treibhausgase wie Diesel-Lkw. Der Grund: Die Studie bezieht nicht nur die direkten CO2-Emissionen in die Bilanz ein, sondern auch die Emissionen von Methan und Lachgas bei der Verbrennung sowie der Produktion und des Transports des Erdgases. Betrachtet man nur die direkten CO2-Emissionen, die beim Verbrennen des flüssigen Erdgases entstehen, wäre die CO2-Bilanz besser als die von Diesel-Lkw. Bezieht man jedoch Methan und Lachgas mit ein, ergibt sich ein anderes Bild.