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Schwerpunkt

Wald

© plainpicture / Toni Anzenberger

Wälder sind Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Sie speichern und filtern Wasser. Ihre Bäume und andere Pflanzen wandeln CO2 in Sauerstoff um und binden Kohlenstoff. Für das Klima haben sie damit als natürliche Kohlenstoffspeicher und -senken eine besondere Bedeutung. Sie produzieren zudem Holz, das als nachwachsender Rohstoff vielfältig genutzt werden kann. Wälder besonders zu schützen und langfristig ökologisch zu nutzen, trägt deshalb direkt zum Klimaschutz und zum Erhalt von Biodiversität bei. Doch die Bewirtschaftung der Wälder steht oftmals im Konflikt mit anspruchsvollem Natur- und Klimaschutz.

Mit der Lösung dieses Konflikts im Sinne einer schonenderen, nachhaltigen Waldnutzung befassen sich die Wissenschaftler*innen des Öko-Instituts. Sie analysieren den Beitrag von Wäldern als Kohlenstoffspeicher und beschreiben notwendige Veränderungen bei der Waldbewirtschaftung sowie Auswirkungen auf die Nutzung des Rohstoffs Holz. Sie erarbeiten Grundlagen für eine verantwortungsvolle Biomassenutzung, die auf europäischer Ebene entschieden und in Deutschland umgesetzt wird. Nicht zuletzt entwickeln die Expert*innen Grundzüge, mit welchen finanziellen Anreizen die ökologische Waldwirtschaft weiter gefördert werden kann.

Aktuelles

Infografiken

  • Einfluss der Holznutzung auf den CO2-Speicher im Wald

    Der Wald kann als wachsender CO₂-Speicher dazu beitragen, die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre zu verringern. Diese CO₂-Speicherung – auch CO₂-Senkenleistung genannt – hängt stark von der Intensität der Waldbewirtschaftung bzw. der Holzentnahme ab. Die Infografik zeigt den Einfluss von intensiver und extensiver Holznutzung auf den CO2-Speicher im Wald. Findet im Wald eine intensivere Holznutzung statt, das heißt werden Bäume gefällt und entnommen, wird der CO₂-Speicher im Wald abgebaut. Gleichzeitig gibt es weniger lebende Bäume die weiter CO₂ aufnehmen könnten - die CO₂-Speicherleistung sinkt. Wird der Wald weniger intensiv genutzt steigt dagegen die CO₂-Speicherleistung dadurch, dass im Wald mehr CO₂ in Form von Biomasse gebunden bleibt und neu aufgenommen wird.
    Um die mögliche Speicherkapazität eines Waldes zu messen, hat das Öko-Institut die Berechnung des CO2-Speichersaldos entwickelt. Der CO₂-Speichersaldo gibt an, wie stark die mögliche CO₂-Speicherleistung des Waldes durch die Entnahme von einem Kubikmeter Holz verringert wird. Er wird angegeben in Tonnen CO₂ je Holzentnahme in Kubikmetern (zum Beispiel 0,6 t CO₂/m³).
    Mehr Informationen auf der Website „CO2-Speichersaldo – Wirkung der Holznutzung auf Kohlenstoffspeicherung im Wald in Treibhausgasbilanzen“ des Öko-Instituts: https://co2-speichersaldo.de/de/index.html

    Einfluss der Holznutzung auf den CO2-Speicher im Wald

    Bild27.04.2022
    Der Wald kann als wachsender CO₂-Speicher dazu beitragen, die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre zu verringern. Diese CO₂-Speicherung – auch CO₂-Senkenleistung genannt – hängt stark von der Intensität der Waldbewirtschaftung bzw. der Holzentnahme ab.
  • Versteckte CO2-Emissionen in der Holznutzung

    Auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045 spielen Wälder eine wichtige Rolle. Zum einen liefern sie den Rohstoff Holz, der nachwächst und mit dem CO₂-intensive Stoffe wie Stahl oder Beton sowie Energiequellen wie Kohle und Erdgas ersetzt werden können. Auf der anderen Seite kann der Wald selbst CO₂-Speicher sein und dazu beitragen, die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre zu verringern. Diese sogenannte CO₂-Senkenleistung des Waldes steigt auf Landschaftsebene an, je weniger intensiv Wälder genutzt werden, das heißt vor allem weniger Holz geerntet wird. Bei der Frage ob die Ernte und Nutzung des Holzes insgesamt zu einer Verringerung der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre führt, müssen diese Wirkungen berücksichtigt werden. Die Infografik zeigt die Unterschiede der Senkenleistung bei intensiver und extensiver Holznutzung.
    Mehr Informationen auf der Website „CO2-Speichersaldo – Wirkung der Holznutzung auf Kohlenstoffspeicherung im Wald in Treibhausgasbilanzen“ des Öko-Instituts: https://co2-speichersaldo.de/de/index.html

    Versteckte CO2-Emissionen in der Holznutzung

    Bild27.04.2022
    Auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045 spielen Wälder eine wichtige Rolle. Zum einen liefern sie den Rohstoff Holz, der nachwächst und mit dem CO₂-intensive Stoffe wie Stahl oder Beton sowie Energiequellen wie Kohle und Erdgas ersetzt werden können. Auf der anderen Seite kann der Wald selbst CO₂-Speicher sein und dazu beitragen, die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre zu verringern.
  • Hidden carbon emissions from wood use

    Forests play an important role on the path to carbon neutrality by 2045. On the one hand, they provide wood, a replenishable raw material, which can be used to substitute carbon-intensive materials such as steel and concrete as well as energy sources such as coal or natural gas. At the same time, however, forests themselves can be carbon stores and help to reduce the concentration of greenhouse gases in the atmosphere. This carbon sink capacity of the forest increases at the landscape level the less intensively forests are used, i.e. first and foremost the less wood is harvested. When considering the question as to whether the harvesting and use of wood results in an overall reduction in atmospheric greenhouse gas concentrations, these effects must be taken into account. The infographic shows the differences in sink capacities between intensive and extensive wood use.
    For more information please refer to the Oeko-Institut website on "CO₂ Storage Balance - Making CO₂ emissions from wood use visible" https://co2-speichersaldo.de/en/index.html

    Hidden carbon emissions from wood use

    Bild27.04.2022
    Forests play an important role on the path to carbon neutrality by 2045. On the one hand, they provide wood, a replenishable raw material, which can be used to substitute carbon-intensive materials such as steel and concrete as well as energy sources such as coal or natural gas. At the same time, however, forests themselves can be carbon stores and help to reduce the concentration of greenhouse gases in the atmosphere.