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Schwerpunkt

Bioökonomie

© plainpicture / Fred Dott

Fahrradrahmen aus Holz oder Verpackungen aus Maisstärke – Bioökonomie will biologische Ressourcen erschließen und nutzen, um so Produkte, Dienstleistungen und Energie bereitzustellen. So sollen natürliche statt fossiler Prozesse und Systeme zum Einsatz kommen, die eine nachhaltig und ressourcenschonend Wirtschaftsweise anregen. Doch mit der Bioökonomie sind auch Kritikpunkte und Herausforderungen verbunden:

  • Der Nutzungsdruck auf Ökosysteme steigt weiter,
  • die Konkurrenz um Flächen zur Erzeugung nachwachsender Rohstoffe nimmt zu und
  • die Anwendung von Biotechnologien wird ausgeweitet.

Wie Bioökonomie so weiterentwickelt werden kann, dass sie die plantaren Grenzen einhält und zu den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) beiträgt, steht im Forschungsinteresse des Öko-Instituts.  Die Expert*innen hinterfragen Strategien und Politikansätze zur Förderung des Konzepts. Sie beschreiben die Wechselwirkungen mit Klima- und Nachhaltigkeitszielen und formulieren Anforderungen an eine nachhaltige Bioökonomie. Sie behalten dabei vor allem konkrete Anwendungsfälle im Blick, um die ökologischen und sozialen Folgen von bioökonomischen Prozessen zu bewerten. Mit ihrer internationalen Perspektive zielen sie auch darauf ab, die globalen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Bioökonomie zu verbessern.

 

 

 

 

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Infografiken

  • Grafik zu Flächenanteile vor und nach einem Siedlungsprojekt im Außenbereich

    Neue Siedlungsflächen im Außenbereich entstehen vor allem auf Acker- und Grünland. Zu etwa 8 Prozent entstehen sie auch auf Waldflächen. Etwa die Hälfte der Fläche ist danach versiegelt, der übrige unversiegelte Teil besteht vor allem aus niedriger Vegetation wie Rasen. Die Grafik verdeutlicht, dass Siedlungsentwicklung typische Freiraumnutzungen verdrängt und zugleich den Versiegelungsgrad stark erhöht. 

    Flächenanteile vor und nach einem Siedlungsprojekt im Außenbereich

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    Neue Siedlungsflächen im Außenbereich entstehen vor allem auf Acker- und Grünland. Zu etwa 8 Prozent entstehen sie auch auf Waldflächen. Etwa die Hälfte der Fläche ist danach versiegelt, der übrige unversiegelte Teil besteht vor allem aus niedriger Vegetation wie Rasen. Die Grafik verdeutlicht, dass Siedlungsentwicklung typische Freiraumnutzungen verdrängt und zugleich den Versiegelungsgrad stark erhöht.
  • Kohlenstoffvorräte unterschiedlicher Flächennutzungen

    Flächenneuinanspruchnahme verursacht Treibhausgasemissionen. Wie viele das sind, hängt davon ab, wie viel Kohlenstoff im Boden und in der Vegetation gespeichert ist. Bezogen auf einen Hektar ist im Boden in der Regel mehr Kohlenstoff gespeichert als in der Vegetation. Besonders hohe Kohlenstoffvorräte weisen organische Böden auf; aber auch im Boden von Siedlungs- und Verkehrsflächen sowie in Siedlungsbäumen und Gehölzen sind nennenswerte Mengen Kohlenstoff gespeichert. 

    Kohlenstoffvorräte unterschiedlicher Flächennutzungen: Freiraumflächen

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    Flächenneuinanspruchnahme verursacht Treibhausgasemissionen. Wie viele das sind, hängt davon ab, wie viel Kohlenstoff im Boden und in der Vegetation gespeichert ist. Bezogen auf einen Hektar ist im Boden in der Regel mehr Kohlenstoff gespeichert als in der Vegetation. Besonders hohe Kohlenstoffvorräte weisen organische Böden auf; aber auch im Boden von Siedlungs- und Verkehrsflächen sowie in Siedlungsbäumen und Gehölzen sind nennenswerte Mengen Kohlenstoff gespeichert.
  • Infografik zu Kohlenstoffvorräte unterschiedlicher Flächennutzungen: Siedungs- und Verkehrsfläche

    Flächenneuinanspruchnahme verursacht Treibhausgasemissionen. Wie viele das sind, hängt davon ab, wie viel Kohlenstoff im Boden und in der Vegetation gespeichert ist. Bezogen auf einen Hektar ist im Boden in der Regel mehr Kohlenstoff gespeichert als in der Vegetation. Besonders hohe Kohlenstoffvorräte weisen organische Böden auf; aber auch im Boden von Siedlungs- und Verkehrsflächen sowie in Siedlungsbäumen und Gehölzen sind nennenswerte Mengen Kohlenstoff gespeichert. 

    Kohlenstoffvorräte unterschiedlicher Flächennutzungen: Siedungs- und Verkehrsfläche

    Bild01.01.1970
    Flächenneuinanspruchnahme verursacht Treibhausgasemissionen. Wie viele das sind, hängt davon ab, wie viel Kohlenstoff im Boden und in der Vegetation gespeichert ist. Bezogen auf einen Hektar ist im Boden in der Regel mehr Kohlenstoff gespeichert als in der Vegetation. Besonders hohe Kohlenstoffvorräte weisen organische Böden auf; aber auch im Boden von Siedlungs- und Verkehrsflächen sowie in Siedlungsbäumen und Gehölzen sind nennenswerte Mengen Kohlenstoff gespeichert.