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Thema

Digitalisierung

Rechenzentren, Soft- und Hardware, künstliche Intelligenz – über Weichenstellungen einer nachhaltigen Digitalisierung
©plainpicture/Lubitz+Dorner

Digitale Technologien und Geschäftsmodelle sind in unserem Lebens- und Arbeitsalltag allgegenwärtig. Ob Computer, Smartphones und Co., digitale Mobilitätsdienstleistungen oder Cloud Computing – der digitale Wandel prägt unser Wirtschafts- und Zusammenleben immer mehr. Gleichzeitig werden neue gesellschaftliche und ökonomische Problemlagen sichtbar. Mit Blick auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind die Folgen dieses Wandels weitreichend – und ebenso ambivalent. So können digitale Technologien direkt dazu beitragen, Energie und Ressourcen einzusparen. Andererseits können gegenteilige, negative Folgen entstehen, wenn die Herstellung und Nutzung digitaler Geräte mehr Materialien und Energie verbraucht.

Aus Sicht des Öko-Instituts bestehen folgende zentrale Handlungsfelder zur nachhaltigen Gestaltung der Digitalisierung:

  • Digitalisierung, Klimaschutz und Gerechtigkeit zusammendenken
  • Nachhaltigkeit als bestimmenden Faktor der Digitalisierung etablieren
  • Innovationsziele für die Energie- und Ressourceneffizienz definieren

Dabei kommt der Politik, aber auch Wirtschaftsakteuren eine zentrale Rolle bei Rahmensetzung und Umsetzung zu. Das Öko-Institut stellt dafür Wissen zur Verfügung und macht konkrete Vorschläge für die nachhaltige digitale Transformation.

Aktuelles

Aktuelle Publikationen

Infografiken

  • Klimaschutz durch Circular Economy: IT und Telekommunikation im Fokus

    Die Grafik zeigt Umweltentlastungspotenziale der Kreislaufwirtschaft, die sich für vier zirkuläre Praktiken – Life Cycle Designing, Nutzungsdauerverlängerung, Nutzungsintensivierung und Materialneunutzung – in Berlin ergeben. Diese stehen beispielhaft für eine Vielzahl an konkreten Optionen, durch Kreislaufwirtschaft die Umwelt zu entlasten. Die Zahlen beruhen auf einer Analyse des Öko-Instituts und zeigen neben den vermiedenen Mengen Abfall auch das Potenzial der Kreislaufwirtschaft, durch eine Reduktion des Gesamtmaterials zur Bewältigung der Klimakrise beizutragen. Für den Sektor IT und Telekommunikation ergeben sich für die beispielhaft untersuchten zirkulären Praktiken für Berlin jährliche Einsparpotenziale von 217.505 Tonnen CO2-Äquivalenten.

    Klimaschutz durch Circular Economy: IT und Telekommunikation im Fokus

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    Die Grafik zeigt Umweltentlastungspotenziale der Kreislaufwirtschaft, die sich für vier zirkuläre Praktiken – Life Cycle Designing, Nutzungsdauerverlängerung, Nutzungsintensivierung und Materialneunutzung – in Berlin ergeben. Diese stehen beispielhaft für eine Vielzahl an konkreten Optionen, durch Kreislaufwirtschaft die Umwelt zu entlasten.
  • The CO2 footprint of our digital lifestyle

    What are the CO2 emissions of a Google search? In response to this popular question a researcher at the Oeko-Institut set out to calculate how digitalisation affects the climate – or at least illustrate the scale of the issue. The problem is that some of the figures are fraught with uncertainty – partly because they are changing rapidly as a result of technological progress and changing consumer habits and because they depend heavily on structural conditions (such as how the electricity is generated). Nevertheless, the researcher used some number games and “rule of three” calculations to demonstrate the scale of the problem. The figures were generously rounded to avoid pretending to a degree of accuracy that unfortunately does not exist.

    To give a general idea: through energy use, transport and consumption, someone living in Germany generates around 12 tonnes of CO2-equivalent emissions (CO2e) per year. A climate-friendly level would be two tonnes for every person on Earth.

    Link to a detailed blog post with all the facts: blog.oeko.de/digitaler-co2-fussabdruck/#english

    The CO2 footprint of our digital lifestyle

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    What are the CO2 emissions of a Google search? In response to this popular question a researcher at the Oeko-Institut set out to calculate how digitalisation affects the climate – or at least illustrate the scale of the issue.
  • Der CO2-Fußabdruck unseres digitalen Lebensstils

    Wie viele CO2-Emmissionen verursacht eine Google-Anfrage? Diese beliebte Frage nahm sich ein Experte des Öko-Instituts zum Anlass, einmal nachzurechnen, wie sich die Digitalisierung auf das Klima auswirkt – zumindest eine Größenordnung wollte er verdeutlichen. Das Problem: Die Zahlen sind teilweise mit großen Unsicherheiten behaftet, allein schon deshalb, weil sie sich durch den technologischen Fortschritt und die veränderten Konsumgewohnheiten rasant ändern und stark von den jeweiligen Rahmenbedingungen (beispielsweise der Art der Stromerzeugung) abhängig sind. Trotzdem hat er ein paar „Zahlenspiele“ und Dreisatz-Rechnungen durchgeführt, um die Größenordnung des Problems zu beschreiben. Bei den Zahlen hat er großzügig gerundet, um keine Genauigkeit vorzutäuschen, die derzeit leider nicht gegeben ist.

    Zur Einordnung: Eine Bundesbürgerin oder ein Bundesbürger verursacht durch Energieverbrauch, Transport und Konsum CO2-äquivalente Emissionen (CO2e) von rund zwölf Tonnen pro Jahr. Ein klimaverträgliches Maß wären zwei Tonnen pro Erdenmensch.

    Link zum ausführlichen Blog-Beitrag mit allen Fakten: https://blog.oeko.de/digitaler-co2-fussabdruck/

    Der CO2-Fußabdruck unseres digitalen Lebensstils

    Bild13.01.2020
    Wie viele CO2-Emmissionen verursacht eine Google-Anfrage? Diese beliebte Frage nahm sich ein Experte des Öko-Instituts zum Anlass, einmal nachzurechnen, wie sich die Digitalisierung auf das Klima auswirkt – zumindest eine Größenordnung wollte er verdeutlichen.