Regulierung der Datenökonomie – Ansätze einer ökologischen Positionierung

Öko-Institut Working Paper 2/2019

„Big Data“ und „Data Analytics“ gelten als Basis für viele digitale Anwendungen, die potenziell einen großen Beitrag zu sozial-ökologischen Transformationen leisten könnten. Das massenhafte Sammeln und Verwerten von Daten wird allerdings auch vielfach mit gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Risiken verbunden. Zunehmend werden unterschiedliche regulatorische Möglichkeiten diskutiert, um einerseits diesen Risiken zu begegnen und andererseits die innovativen Potenziale datenbasierter Anwendungen zu optimieren. Trotz der prominenten Rolle, die Ökologie und Nachhaltigkeit im Digitalisierungsdiskurs spielen, wird diese Debatte um die adäquate Regulierung der Datenökonomie bislang jedoch noch nicht aus einer umweltpolitischen Perspektive geführt. Dieses Paper entwickelt Leitplanken für eine solche ökologische Perspektive.