Ökobilanz des Winterdienstes in den Städten München und Nürnberg

Endberichte

Die Diskussion der Themen Winterdienst und Umwelt war bislang überwiegend geprägt von den Auswirkungen der Salzstreuung. Besonders in den 60er und 70er Jahren kam es durch Streusalz zu massiven Schäden der Vegetation sowie im Bereich von Fahrzeugen und Bauwerken. Seitdem hat sich einiges verändert: Die meisten Kommunen setzten vermehrt abstumpfende Streumittel - Splitt oder Granulat - ein. Die mit Salz gestreuten Flächen wurden somit erheblich reduziert; daneben konnten auch die pro Quadratmeter ausgebrachten Salzmengen deutlich verringert werden. Erst in jüngerer Vergangenheit verschob sich der Fokus von einer auf die Auswirkungen der Salzstreuung konzentrierten hin zu einer ganzheitlich den gesamten Winterdienst einbeziehenden Diskussion.

Ziel der beiden Teilstudien war es, die mit dem kommunalen Winterdienst in München und Nürnberg verbundenen Umweltauswirlungen auf der Grundlage einer Ökobilanz darzustellen. Die Ergebnisse sollten in geeigneter Form ausgewertet werden, so dass die direkten und indirekten Umweltauswirkungen unterschieden werden können und besonders relevante Prozesse innerhalb der Systemgrenzen identifiziert werden können. Des weiteren sollten umweltseitige Optimierungspotenziale identifiziert werden.