Improving international soil governance

Analysis and recommendations

Bodenschutz ist ein vernachlässigtes Umweltthema. Die Studie entwickelt Optionen für die Bundesregierung, internationale Bodengovernance kurz-, mittel- und langfristig zu verbessern. Sie beginnt mit einer Bestandsaufnahme bestehender internationaler Instrumente und Institutionen einer Bodenschutzgovernance. Sie bewertet die tatsächliche und potentielle Steuerungswirkungen u.a. der Wüstenkonvention, der Biodiversitätskonvention, des Klimaregimes und des Pariser Abkommens, regionaler Abkommen, von FAO, UNEP, IPBES und IPCC. Gegenwärtig haben die UN Ziele für eine nachhaltige Entwicklung und insbesondere das Ziel der Landdegradationsneutralität („land degradation neutrality“) einen globalen Referenzpunkt für Bodenpolitikgeschaffen. Es gibt aber fast keine verbindlichen Verpflichtungen für alle Staaten speziell zum Boden-schutz. Die internationale Governance für Bodenschutz ist fragmentiert und über verschiedene Institutionen und Organisationen verteilt. Es gibt erhebliche Überschneidungen bei den Mandaten und Tätigkeiten der relevanten Institutionen, während gleichzeitig jede von ihnen Einschränkungen aufweist. Zwar zeichnet sich eine gewisse rudimentäre Arbeitsteilung ab, es ist aber erforderlich, diese weiter voranzutreiben. Die Studie entwickelt Optionen, internationale Bodenschutzgovernance zu verbessern, in den Bereichen neue Rechtspflichten oder Institutionen, Verbesserung bestehender Governance, Mittel zur Umsetzung und bessere Koordination und Kohärenz.