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Die Bedeutung von räumlicher Identität und deren Integration in Entscheidungshandeln

TRANSENS - Aspekte einer raumsensiblen Long-term Governance der Endlagerung

  • Dr. Melanie Mbah
    Forschungskoordinatorin für Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung / Senior Researcher Nukleartechnik & Anlagensicherheit
  • Julia Neles
    Stv. Bereichsleiterin / Senior Researcher Nukleartechnik & Anlagensicherheit
  • Ryan Kelly
    Senior Researcher Nukleartechnik & Anlagensicherheit
  • Dr. Sophie Kuppler
    Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Thorsten Leusmann
    Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Der vorliegende Bericht des TAP HAFF hat das Ziel, Erkenntnisse für die Ausgestaltung einer raumsensiblen Long-term Governance zu gewinnen. Ausgangspunkt dafür sind die theoretisch-konzeptionellen Überlegungen von Kuppler und Hocke (2019) zu Long-term Governance und Mbah und Kuppler (2021) zu einer raumsensiblen Long-term Governance, welche Aspekte der Ortsverbundenheit einbezieht. Auf Basis eines transdisziplinären Ansatzes wurden Fragen der Ortsverbundenheit – bspw. hinsichtlich unterschiedlicher Ausprägungen und der Bedeutung für die Wahrnehmung von Infrastrukturanlagen – untersucht und Anforderungen an Beteiligung und Long-term Governance entwickelt. Hierzu wurden klassische Methoden der empirischen Sozialforschung, beispielsweise qualitative Interviews und quantitative Befragungen kombiniert mit transdisziplinären Workshop-Methoden, wie z.B. die kollaborative Kartierung von Emotionen und Handlungen bezogen auf eine Region. Im gesamten Forschungsprozess wurden Zwischenergebnisse sowohl in interdisziplinärer Runde als auch mit Praxisakteuren reflektiert. Einige der in diesem Bericht dargestellten Ergebnisse wurden in dem Artikel von Mbah und Kuppler (2024) mit dem Titel «Governing nuclear waste in the long term: on the role of place» bereits veröffentlicht.