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Analyse rechtlicher und marktlicher Rahmenbedingungen und ausgewählter Ausgestaltungsfragen

Herkunftsnachweise für Gas, Wasserstoff, Wärme-Kälte: Möglichkeiten rechtlicher, prozessualer und technischer Umsetzung der Register und der Konversion

  • Dr. Alexandra Styles
    HIC Hamburg Institut Consulting GmbH
  • Elena Chvanova
    HIC Hamburg Institut Consulting GmbH
  • Marina Kemper
    HIC Hamburg Institut Consulting GmbH
  • Alice Sakhel
  • Robert Werner
    HIC Hamburg Institut Consulting GmbH
  • David Ruprecht
    Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE)
  • Stefan Krühler
    Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE)
  • Stefan Wiesheu
    Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE)
  • Dr.-Ing. Simon Pichlmaier
    Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE)
  • André Eckstein
    conplement
  • Dr. Anna Dost
    Becker Büttner Held PartGmbB
  • Wieland Lehnert
    Stiftung Umweltenergierecht
  • Dr. Tara Sabbagh Amirkhizi
    PlanEnergi

Die zweite Erneuerbare Energien-Richtlinie (EU) 2018/2001 („RED II“) verpflichtet EU-Mitgliedstaaten, Herkunftsnachweis-Systeme (HKN) von Strom auf erneuerbare Gase (wie Wasserstoff und Biomethan) sowie Wärme und Kälte auszuweiten. Dies schafft eine transparente, rechtssichere Grundlage für die Handelbarkeit und Vermarktung grüner Energieprodukte. Die Forschungsarbeit analysiert die marktlichen und rechtlichen Interdependenzen der neuen Register. Die Hauptaufgabe beim Aufbau des neuen HKN-Registers für Gase ist eine effiziente Einbettung in die bereits etablierte nationale Registerlandschaft. Diese Harmonisierung ist entscheidend, um eine Doppelvermarktung von erneuerbarem Gas zu verhindern und somit die Glaubwürdigkeit sämtlicher Nachweissysteme dauerhaft zu gewährleisten. Anwendungsfälle bilden die kommende Gaskennzeichnung, die Nachweisführung bei internationalen Wasserstoff-Importen sowie die Klimaberichterstattung. Um die Komplexität des Handels von strombasiertem Gas (das einen parallelen Nachweis im Stromregister erfordert) effizient zu lösen, schlagen die Forschenden eine Registerportal-Architektur vor. Ziel dieser Plattform ist es, mehrere logische Register (HKNR für Gase, Wärme/Kälte etc.) administrativ zusammenzufassen, um Synergien zu nutzen und dennoch den spezifischen Anforderungen jedes Geschäftskontextes gerecht zu werden.