Wer die Energiewende gestalten will, muss sie mit den Menschen planen – insbesondere dort, wo Wind- oder Solarprojekte auf Ablehnung stoßen. Die Erfahrung von Widerständen ist nach wie vor häufig: Trotz der Dringlichkeit verzögert sich der Ausbau der Erneuerbaren, weil an den geplanten Standorten die Vorbehalte zunehmen. Wir – das sind die Beteiligten am Projekt PlanTieFEn – gehen davon aus, dass wesentliche Gründe dafür die späte und zu oberflächliche Einbindung der Menschen vor Ort sowie die unzureichende Berücksichtigung ihrer Anliegen sind. Informations- und Partizipationsinitiativen sollten von Beginn an Teil der Planung sein und nicht erst – wie es meist geschieht – dann starten, wenn die konkreten Pläne vorliegen und kaum noch Gestaltungsspielräume offen sind.