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Möglichkeiten der Markierung eines geologischen Endlagers in der Bundesrepublik Deutschland

Die sichere Endlagerung hochradioaktiver Abfälle stellt eine essentielle und komplexe technische, gesellschaftliche und kommunikative Herausforderung dar. Ein zentrales Element hierbei ist die Frage, wie geologische Endlager über Zehntausende von Jahren so markiert werden können, dass zukünftige Generationen vor den darin enthaltenen Gefahren gewarnt und zugleich das Wissen über ihre Existenz und Bedeutung bewahrt bleibt. Diese Herausforderung berührt naturwissenschaftlich-technische, semiotische, rechtliche und sozio-kulturelle Dimensionen gleichermaßen.

Der bisherige Forschungsstand zur Markierung des Endlagerstandorts zeigt, dass trotz internationaler Bemühungen zentrale Fragen offenbleiben: Welche Materialien und Designs sind über geologische Zeiträume stabil? Wie kann Verständlichkeit angesichts kulturellen Wandels gewährleistet werden? Und inwiefern lassen sich Markierungssysteme sinnvoll mit anderen Strategien der Wissensbewahrung kombinieren?

Im Vorhaben wird der internationale Forschungsstand aufbereitet und im Hinblick auf die Situation in Deutschland bewertet. Neben der Recherche internationaler Fachliteratur ist für die Einordnung und Bewertung der Übertragbarkeit auf deutsche Verhältnisse auch ein Austausch mit der internationalen Fachcommunity wichtig.

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Projektstatus

Projekt in Bearbeitung

Projektleitung

Projektmitarbeit

Dr. Melanie Mbah
Forschungskoordinatorin für Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung / Senior Researcher Nukleartechnik & Anlagensicherheit

Auftraggeber

Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE)

Projektpartner

Technische Universität Braunschweig
Österreichisches Ökologie Institut
Universität für Bodenkultur Wien