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KWIKK - Umsetzung von kommunalen Wärmeplänen in kleinen Kommunen

Für eine erfolgreiche Wärmewende ist entscheidend, dass kommunale Wärmepläne zügig in die Praxis umgesetzt werden. Gerade kleine Kommunen stehen dabei jedoch vor besonderen Herausforderungen: Häufig fehlen personelle und finanzielle Ressourcen, fachliches Know-how sowie geeignete lokale Strukturen, um aus der Planung konkrete Maßnahmen abzuleiten. Hier setzt das Verbundvorhaben KWIKK an. Gemeinsam mit Partnerkommunen und Wissenschaftspartnern entwickelt und erprobt das Projekt praxisnahe Ansätze, um die Umsetzung kommunaler Wärmeplanungen in kleinen Kommunen zu beschleunigen.

Im Mittelpunkt stehen Lösungen für dezentral versorgte Quartiere und Wärmenetzgebiete. Dazu gehören unter anderem gemeinschaftlich organisierte Prüfungen der Wärmepumpen-Eignung von Gebäuden, Ansätze zur gebündelten Beschaffung von Wärmepumpen sowie Modelle zur Initiierung und Weiterentwicklung von Wärmenetzen in Kommunen ohne eigenes Stadtwerk. Flankiert werden diese Maßnahmen durch wissenschaftliche Analysen der Herausforderungen für kleine Kommunen bei der Umsetzung kommunaler Wärmepläne, sowie durch Beteiligungsprozesse, die Eigentümer*innen, Verwaltung, Politik und weitere lokale Akteure frühzeitig einbinden. Ziel ist es, Erfolgsfaktoren, Werkzeuge und übertragbare Vorgehensweisen zu entwickeln, damit auch andere kleine Kommunen von den Erfahrungen profitieren können.

Das Forschungsprojekt setzen wir gemeinsam mit fünf kommunalen Partnern aus drei Bundesländern und zwei Wissenschaftspartnern um. Unsere kommunalen Partner sind:

Unsere Wissenschaftspartner sind

neuland21 aus Brandenburg und das Fraunhofer ISI aus Karlsruhe.

Wissenschaftler*innen des Öko-Instituts-Teams Wärmewende & Effizienz haben die Gesamtprojektleitung und führen gemeinsam mit den Kommunen die fachlichen Analysen vor Ort durch. Unsere Kolleg*innen der Arbeitsgruppe Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung (TransNaF) konzipieren und koordinieren den Beteiligungsprozess in Ettenheim.

Das Verbundvorhaben wird gefördert im Förderaufruf "Vom Plan zur Wende" im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms des BMWE.

Mehr Informationen zum Projekt

Projektstatus

Projekt in Bearbeitung

Projektleitung

Projektmitarbeit

Ryan Kelly
Senior Researcher Nukleartechnik & Anlagensicherheit
Dr. Melanie Mbah
Forschungskoordinatorin für Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung / Senior Researcher Nukleartechnik & Anlagensicherheit

Auftraggeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)

Projektpartner

Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI)
OLI Systems GmbH
neuland21 e.V.
Stadt Ettenheim
Gemeinde Michendorf
Gemeinde Nordwestuckermark
Stadt Plön
Bürgerverein Barkauer Land