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Europäischer Vergleich der statistischen Verfahren zur Erfassung de-zentraler Strom- und Wärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien

Mit der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie (2018/2001) definiert die EU ein

Gesamtziel für die Nutzung erneuerbarer Energien von mindestens 32 %, für 2020 gilt das Ziel eines Anteils von 20 % an der Energieversorgung. Die Erneuerbare-Energien-Richtlinie legt dabei für jeden Mitgliedsstaat den bis 2020 zu erreichenden Anteil gesondert fest.

Voraussetzung für die Überprüfung der Zielerreichung ist die jeweilige Erfassung der entsprechen-den Daten in den Mitgliedsstaaten. Die Mitgliedsstaaten sind verpflichtet, alle zwei Jahre einen Fortschrittsbericht zur Entwicklung des Anteils erneuerbarer Energien vorzulegen. Zur Ermittlung der

Mengen der einzelnen genutzten erneuerbaren Energieträger in den verschiedenen Anwendungsbereichen und Sektoren gibt es keine einheitlichen Verfahren in der EU; jeder Mitgliedsstaat wendet eigene Methodiken an.

Im Rahmen des Forschungsprojekts werden die verschiedenen statistischen Methoden zur Erfassung des Energieverbrauchs aus dezentralen, d. h. nicht netzgekoppelten erneuerbaren Energien in den 28 Mitgliedsstaaten der EU sowie der Schweiz systematisch beschrieben, verglichen und analysiert. Es wird unterschieden in erneuerbare Wärme und erneuerbaren Strom, sowie in die verschiedenen Verbrauchssektoren, z. B. private Haushalte oder Industrie. Auf Basis der erarbeiteten Übersicht werden besonders interessante und vielversprechende Verfahren für eine Anwendung in Deutschland identifiziert und vertieft untersucht. Aus der vergleichenden Analyse werden Empfehlungen für die Weiterentwicklung der in Deutschland angewandten energiestatistischen Verfahren abgeleitet.

 

Mehr Informationen zum Projekt

Projektstatus

Projektende: 2022

Projektleitung

Projektmitarbeit

Auftraggeber

Umweltbundesamt (UBA)

Projektpartner

Eclareon