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E-waste country study Ethiopia

In den letzten zehn Jahren haben viele afrikanische Länder ein schnell wachsendes Elektroschrottproblem. Während ein gewisser Anteil dieses Elektroschrotts durch die stark zunehmende Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und anderen Elektro- und Elektronikgeräten im Inland entsteht, wird das Problem durch illegale Importe von gebrauchten und ausgedienten Elektronikgeräten (Elektroschrott) aus Industrieländern noch verschärft. Obwohl ein gewisser Anteil dieser Importe manchmal in einer lokalen Wiederaufbereitungsindustrie repariert wird, werden erhebliche Mengen an gefährlichem Elektroschrott auf unkontrollierten Müllhalden entsorgt oder in Brand gesetzt. In dieser Situation wollen die United States Environmental Protection Agency (US EPA) und die Universität der Vereinten Nationen (UNU) als Gastgeber der StEP-Initiative Äthiopien unterstützen, indem sie dieses Problem frühzeitig angehen und so die negativen Folgen einer ungeregelten Elektroschrottbewirtschaftung im großen Stil verhindern.Die Ergebnisse dieser E-Schrott-Länderstudie sollen als Grundlage für eine fundierte Entscheidungsfindung zur Elektroschrottbewirtschaftung in Äthiopien dienen. Die Studie umfasst daher Aspekte wie Bestände und Ströme von E-Produkten, die derzeitige Bewirtschaftung und nachgelagerte Märkte, Interessengruppen, bestehende Gesetze und Vorschriften sowie Verbesserungspotenziale.

 

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Projektstatus

Projektende: 2013

Projektleitung

Auftraggeber

United Nations University (UNU)

Projektpartner

Pesticide Action Nexus Association, (PAN-Ethiopia)