Presseeinladung Ausweg aus der Kernkraft- und Klimafalle

17.03.2011

Ausweg aus der Kernkraft- und Klimafalle

WWF und Öko-Institut zeigen, warum trotz Atomausstiegs die Lichter nicht ausgehen und die Strompreise nicht explodieren.
Mit dem Moratorium zur Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke werden die energiepolitischen Karten neu gemischt. Die Diskussion über die zukünftige Energieversorgung Deutschlands nimmt eine neue Richtung. Schon melden sich Stimmen, in deutschen Städten könnten ohne Kernkraft die Lichter ausgehen und die Strompreise bundesweit explodieren.

WWF und Öko-Institut rechnen in einer neuen Analyse vor, warum die viel zitierte „Stromlücke“ durch ein sofortiges Abschalten vieler Kernkraftwerke nicht entstehen kann und es keine gravierenden Auswirkungen auf die Strompreise geben wird.

Mit der Studie „Modell Deutschland - Klimaschutz vom Ziel her denken“ haben Öko-Institut und WWF dokumentiert, dass durch den Ausstieg aus der Kernenergienutzung Chancen für eine klimaverträgliche Energieversorgung des Landes entstehen. Sie zeigen nun, dass ein schnellerer Ausstieg aus der Kernkraft möglich ist.

Über die nun notwendigen Schritte möchten wir sie im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz informieren:

Am:
18. März 2011, 12.00 Uhr

Ort:
WWF Deutschland, Reinhardtstr. 14, 10117 Berlin

Mit:
Dr. Felix Matthes
Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik, Öko-Institut

Regine Günther
Leiterin des Bereichs Klimaschutz und Energiepolitik des WWF Deutschland

Die Einladung zur gemeinsamen Pressekonferenz als pdf finden Sie hier >>.

Im Anschluss an diese Veranstaltung laden wir Sie für ein Hintergrundgespräch zum Thema AKW-Sicherheit und Bewertung der aktuellen Situation in Japan in unser Berliner Büro ein.

Gesprächspartner:
Michael Sailer
Geschäftsführer des Öko-Instituts und Mitglied der Reaktorsicherheitskommission der Bundesregierung

Ort:
Öko-Institut e.V., Schicklerstraße 5-7, 10179 Berlin

Zeit:
14.00 Uhr

Möglichkeit für Interviews und Kamerastatements. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Informationen und FAQ des Öko-Instituts zu den Atomunfällen in Japan finden Sie hier >>

Weitere Informationen

Mandy Schoßig
Pressestelle Öko-Institut
030/ 40 50 85 33
m.schossig--at--oeko.de

Astrid Deilmann
Presse WWF Deutschland
Tel.: 0 30/ 311 777 423
astrid.deilmann--at--wwf.de