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Arbeit / Aktuell

Besser sammeln

Christiane Weihe

In Deutschland sind die öffentlich-rechtlichen Entsorger für die Sammlung und Verwertung von Papier, Pappe und Karton (PPK) und die dualen Systeme für die Verwertung von Verpackungen aus PPK verantwortlich. Doch beides wird in einer Tonne gesammelt und von den öffentlich-rechtlichen Entsorgern abgefahren, die für die Mitbenutzung ein Entgelt von den dualen Systemen verlangen können, das sich nach dem Anteil der Verpackungsabfälle richtet. „Wie sich das Entgelt zusammensetzt und welche absoluten Kosten von den dualen Systemen zu tragen sind, führt immer wieder zu Streit. Deshalb haben wir gemeinsam mit Vertreter*innen der öffentlich-rechtlichen Entsorger und der dualen Systeme Vereinfachungs- und Pauschalisierungsansätze erarbeitet, um die „Reibungsverluste“ zu verringern“, sagt Andreas Hermann, Projektleiter und Senior Researcher am Öko-Institut.

Das Projekt „Optimierung der Sammlung von Verpackungsabfällen und Weiterentwicklung des §22 VerpackG im Lichte der EU-VerpackVO“ für das Umweltbundesamt soll die Sammlung von Altglas sowie von Papier, Pappe und Karton verbessern. Gemeinsam mit der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung sowie e-fect dialog evaluation consulting und Prof. Dr. Thomas Schomerus entwickelt das Öko-Institut Vorschläge für eine optimierte Mitbenutzung der Altpapier-entsorgung sowie eine verbesserte Altglassammlung. „Für beide Themen arbeiten wir eng mit Stakeholdern aus den dualen Systemen und von öffentlich-rechtlichen Entsorgern zusammen, um so praxistaugliche Lösungen zu ermitteln.“ Das Projekt läuft noch bis Juli 2026.

Ansprechpartner am Öko-Institut

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