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  • CO2-Einsparung durch Homeoffice in Deutschland

    Der Pendelverkehr in Deutschland verursacht pro Jahr so viele Emissionen wie ganz Irland in einem Jahr.
    Der zweite Einsparungswert, - 4,5 Millionen Tonnen CO2, ist nur etwa ein Siebtel, weil mit konservativer Schätzung angenommen wird, dass nur 20 Prozent  der Arbeitnehmer*innen in Deutschland im Homeoffice arbeiten können.    
    Der dritte Einsparungswert, - 0,19 Tonnen CO2, fällt so viel geringer aus als die beiden ersten, da hier der Pro-Kopf-Verbrauch betrachtet wird. Arbeitnehmer*innen im Homeoffice können durch einen zusätzlichen Tag Homeoffice pro Woche jährlich 1.150 Personenkilometer einsparen und so 0,19 Tonnen CO2 im Jahr vermeiden.
    Quelle ist die Studie „Arbeiten im Homeoffice – gut für die Umwelt und die Mitarbeiter:innen? Analyse der potenziellen ökologischen und sozialen Auswirkungen mobilen Arbeitens“: https://www.compan-e.de/wp-content/uploads/2022/05/compane_arbeiten_im_homeoffice.pdf

    CO2-Einsparung durch Homeoffice in Deutschland

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    Der Pendelverkehr in Deutschland verursacht pro Jahr so viele Emissionen wie ganz Irland in einem Jahr. Der zweite Einsparungswert, - 4,5 Millionen Tonnen CO2, ist nur etwa ein Siebtel, weil mit konservativer Schätzung angenommen wird, dass nur 20 Prozent der Arbeitnehmer*innen in Deutschland im Homeoffice arbeiten können.
  • Klimaschutz durch Homeoffice

    Ab einer einfachen Pendelstrecke von mehr als sechs Kilometern mit dem Pkw verbraucht Homeoffice mit zusätzlichen Desktop-PC, Drucker, Heizung und Beleuchtung weniger CO2 als die Fahrt ins Büro. Die Büroausstattung im Minimalszenario verbraucht durch die Herstellung des Monitors lediglich zusätzliche 18 Kilogramm CO2-Äquivalente (kg CO2e) pro Jahr, im Maximalszenario fallen dagegen deutlich mehr Emissionen für zusätzliche Beleuchtung und Beheizung sowie die Herstellung von Hardware an. Hier sind es zusätzliche 307 kg CO2e. 50 Prozent der Arbeitswoche im vollausgestatteten Homeoffice zu verbringen ist dann klimafreundlicher, wenn der einfache Pendelweg mit dem Pkw mehr als sechs Kilometer beträgt.
    Quelle ist die Studie „Arbeiten im Homeoffice – gut für die Umwelt und die Mitarbeiter:innen? Analyse der potenziellen ökologischen und sozialen Auswirkungen mobilen Arbeitens“: https://www.compan-e.de/wp-content/uploads/2022/05/compane_arbeiten_im_homeoffice.pdf

    Klimaschutz durch Homeoffice

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    Ab einer einfachen Pendelstrecke von mehr als sechs Kilometern mit dem Pkw verbraucht Homeoffice mit zusätzlichen Desktop-PC, Drucker, Heizung und Beleuchtung weniger CO2 als die Fahrt ins Büro.
  • Pendelverkehr in Deutschland

    Rund drei von vier Wegen im deutschen Pendelverkehr werden mit dem Auto zurückgelegt. Bei weniger als jeder 20-sten Fahrt sitzt mehr als eine Person im Auto. Die Autos verursachen fast 90 Prozent der Emissionen des Pendelverkehrs. Radfahren, Bus, Bahn, Zug nutzen oder Mitfahrer*innen mitnehmen spart Emissionen.
    Quelle ist die Studie „Arbeiten im Homeoffice – gut für die Umwelt und die Mitarbeiter:innen? Analyse der potenziellen ökologischen und sozialen Auswirkungen mobilen Arbeitens“: https://www.compan-e.de/wp-content/uploads/2022/05/compane_arbeiten_im_homeoffice.pdf

    Pendelverkehr in Deutschland

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    Rund drei von vier Wegen im deutschen Pendelverkehr werden mit dem Auto zurückgelegt. Bei weniger als jeder 20-sten Fahrt sitzt mehr als eine Person im Auto. Die Autos verursachen fast 90 Prozent der Emissionen des Pendelverkehrs.
  • Die nachhaltige Produktion von Wasserstoff ist kein Selbstläufer

    Der Import von Wasserstoff birgt Risiken für Klimaschutz, Umwelt und nachhaltige Entwicklung. Diese entstehen in erster Linie in den Ländern, in denen der Wasserstoff hergestellt wird und reichen von der Bereitstellung und Aufbereitung von Wasser, über die Herstellung von Strom aus erneuerbaren Quellen bis hin zu möglichen Menschenrechtsverletzungen und fehlender ökonomischer Teilhabe.

    Die Grafik zeigt die Risiken durch Importe von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien (grünem Wasserstoff) anhand der Importmengen auf, die für die Umsetzung der Klimaneutralität in Deutschland im Jahr 2045 abgeschätzt werden. Sie setzt zudem den Wasser- und Strombedarf sowie den entsprechenden Kapazitätsaufbau, der für die Herstellung des Wasserstoff nötig ist, mit derzeitigen Wasser- und Stromverbrauch und bestehenden Kapazitäten ins Verhältnis. Details zu Berechnungen und Daten in der Grafik im Anhang des Kurzpapiers “Sustainability dimensions of imported hydrogen”. https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/WP-imported-hydrogen.pdf

    Die nachhaltige Produktion von Wasserstoff ist kein Selbstläufer

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    Der Import von Wasserstoff birgt Risiken für Klimaschutz, Umwelt und nachhaltige Entwicklung. Diese entstehen in erster Linie in den Ländern, in denen der Wasserstoff hergestellt wird und reichen von der Bereitstellung und Aufbereitung von Wasser, über die Herstellung von Strom aus erneuerbaren Quellen bis hin zu möglichen Menschenrechtsverletzungen und fehlender ökonomischer Teilhabe.
  • More and more traction batteries for electromobility in the EU

    In view of the currently rapidly growing number of used batteries from electric vehicles, buses and e-scooters, the question of proper end-of-life management is becoming more and more urgent (see infographic). Although recycling capacities are being built up in the EU, the logistics and recycling processes are usually associated with considerable costs.

    "There is currently a trend to 'donate' used batteries to other countries," says battery researcher Dr Johannes Betz of the Oeko-Institut. Many manufacturers argue that used batteries can still be used – for example in solar projects in Africa. More and more projects and press releases are praising this so-called repurposing approach as a solution. "Repurposing of used Li-ion batteries can certainly yield many environmental benefits”, says Betz. "But it is hard to understand why the focus is on shipping old batteries to low- and middle-income countries, given the great need for electricity storage in Germany and the EU”.

    More and more traction batteries for electromobility in the EU

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    In view of the currently rapidly growing number of used batteries from electric vehicles, buses and e-scooters, the question of proper end-of-life management is becoming more and more urgent (see infographic). Although recycling capacities are being built up in the EU, the logistics and recycling processes are usually associated with considerable costs.
  • Immer mehr Antriebsbatterien für die Elektromobilität in der EU

    Angesichts der derzeit rasant wachsenden Zahl an Altbatterien aus Elektrofahrzeugen, Bussen und E-Scootern wird die Frage immer dringlicher, was nach deren Gebrauch mit ihnen geschieht. Obwohl in der EU Recyclingkapazitäten aufgebaut werden, sind die Logistik- und Recyclingprozesse meist teuer.

    "Es gibt derzeit einen Trend, Altbatterien in andere Länder zu spenden'", sagt Batterieforscher Dr. Johannes Betz vom Öko-Institut. Viele Hersteller argumentieren, dass gebrauchte Batterien noch verwendet werden können - zum Beispiel in Solarprojekten in Afrika. Immer mehr Projekte und Pressemitteilungen preisen diesen sogenannten Repurposing-Ansatz als Lösung an. "Die Wiederverwendung von gebrauchten Li-Ionen-Batterien kann sicherlich viele Vorteile für die Umwelt bringen", sagt Betz. "Es ist jedoch unverständlich, warum der Schwerpunkt auf der Verschiffung von Altbatterien in Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen liegt, obwohl der Bedarf an Stromspeichern in Deutschland und der EU so groß ist".

    Weitere Informationen in der Pressemitteilung: "Gebrauchte Lithium-Ionen-Akkus nach Afrika spenden? Klare Regeln dringend nötig": https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/presse-detailseite/2022/gebrauchte-lithium-ionen-akkus-nach-afrika-spenden-klare-regeln-dringend-noetig

    Immer mehr Antriebsbatterien für die Elektromobilität in der EU

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    Angesichts der derzeit rasant wachsenden Zahl an Altbatterien aus Elektrofahrzeugen, Bussen und E-Scootern wird die Frage immer dringlicher, was nach deren Gebrauch mit ihnen geschieht. Obwohl in der EU Recyclingkapazitäten aufgebaut werden, sind die Logistik- und Recyclingprozesse meist teuer.
  • Top 10 der Kohlekraftwerke mit den höchsten Treibhausgasemissionen in der EU im Vergleich 2005 und 2021

    Die Karte zeigt die zehn Kohlekraftwerke in der Europäischen Union mit den höchsten absoluten CO2-Emissionen im Jahr 2021 im Vergleich zum Jahr 2005.

    Top 10 der Kohlekraftwerke mit den höchsten Treibhausgasemissionen in der EU im Vergleich 2005 und 2021

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    Die Karte zeigt die zehn Kohlekraftwerke in der Europäischen Union mit den höchsten absoluten CO2-Emissionen im Jahr 2021 im Vergleich zum Jahr 2005.
  • Top Ten« power plants with the highest greenhouse gas emissions in the EU – comparison of 2005 and 2021 - Coal phase-out in neighbouring countries is progressing faster than in Germany and Poland

    The map shows the ten coal-fired power plants in the European Union with the highest absolute CO2 emissions in 2021 compared to 2005.

    Top Ten« power plants with the highest greenhouse gas emissions in the EU – comparison of 2005 and 2021 - Coal phase-out in neighbouring countries is progressing faster than in Germany and Poland

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    The map shows the ten coal-fired power plants in the European Union with the highest absolute CO2 emissions in 2021 compared to 2005.
  • Germany's climate targets

    The diagrams show how greenhouse gas emissions in various sectors need to be reduced to meet the German government’s national targets and the targets imposed on Germany by the European Union’s climate regime.
    The chart top left depicts the fall in Germany’s greenhouse gas emissions that is required by the targets of Germany’s Climate Change Act of August 2021. The German government has set targets for 2030, 2040 and 2045.

    The chart top right shows how total emissions reductions are distributed between the various sectors of the economy – energy, industry, agriculture, transport, buildings and other (waste management). In the Climate Change Act the goal of a 65% reduction in emissions by 2030 is broken down into sectoral targets. The chart highlights the fact that emissions in all sectors must fall significantly between 2021 and 2030 if the sectoral targets – and hence the overall target – are to be met.

    The two lower diagrams depict the German targets that arise directly or indirectly from European climate policy instruments. For all European countries, the Effort Sharing Regulation sets reduction targets for emissions from transport, agriculture, buildings and waste and for industrial facilities and energy plants that are not covered by the European Emissions Trading System. The diagram on the left shows the historical emissions for 2005, 2020 and 2021 (provisional), the targets for 2030 and the distribution of all 2021 emissions between sectors. The sectoral breakdown of effort sharing and emissions trading emissions is based on the system used in the Oeko-Institut’s assessment of the environmental, social and economic impacts of the sectoral targets for 2030 contained in the German government’s Climate Action Plan 2050 (Folgenabschätzung zu den ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgewirkungen der Sektorziele für 2030 des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung, Öko-institut et al. 2019). Between 2005 and 2021, effort sharing emissions fell by 2 Mt CO2 eq. per year. The existing target for Germany requires a 38% reduction from the 2005 baseline (EU Regulation 2018/842). To meet this target by 2030 without having to buy any AEA (Annual Emission Allocations), effort sharing emissions would have to fall by 12 Mt CO2 eq. per year. The tightening of the European climate target to 55% against a 1990 baseline means that national targets also need to be revised. For Germany the European Commission’s proposal (COM(2021) 555) sets out a reduction target of 50% by comparison with 2005. To meet this target, emissions in this area would have to fall by 19 Mt CO2 eq. per year.

    The Emissions Trading System regulates emissions cuts in industry and the energy sector at European level. In the emissions trading sectors Germany has in the past achieved reductions of 10 Mt CO2 eq. per year – significantly larger cuts than in the effort sharing sector. The diagram bottom right shows historical emissions in the emissions trading sectors in 2005 and 2021 and the distribution of emissions between the sectors in 2021. From the target of a 65% reduction in total greenhouse gas emissions by 2030 and the absolute reduction targets in the effort sharing areas it is possible to cal-culate implied reduction targets for the emissions trading sectors. The implied target is the proportion of the reduction that must be borne by industry and the energy sector if the national emissions target is to be met – if the effort sharing target is achieved without purchases. This implied target requires cuts of 24 Mt CO2 eq. per year (energy) and 18 Mt CO2 eq. per year (industry) in the emissions trading sectors. The European Commission’s proposal assumes equivalent reduction efforts in the two sectors. Germany’s emissions reductions in the EU-ETS would then amount to 61% by comparison with 2005, which roughly corresponds to the European target in this area.

    Germany's climate targets

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    The diagrams show how greenhouse gas emissions in various sectors need to be reduced to meet the German government’s national targets and the targets imposed on Germany by the European Union’s climate regime.
  • Einfluss der Holznutzung auf den CO2-Speicher im Wald

    Der Wald kann als wachsender CO₂-Speicher dazu beitragen, die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre zu verringern. Diese CO₂-Speicherung – auch CO₂-Senkenleistung genannt – hängt stark von der Intensität der Waldbewirtschaftung bzw. der Holzentnahme ab. Die Infografik zeigt den Einfluss von intensiver und extensiver Holznutzung auf den CO2-Speicher im Wald. Findet im Wald eine intensivere Holznutzung statt, das heißt werden Bäume gefällt und entnommen, wird der CO₂-Speicher im Wald abgebaut. Gleichzeitig gibt es weniger lebende Bäume die weiter CO₂ aufnehmen könnten - die CO₂-Speicherleistung sinkt. Wird der Wald weniger intensiv genutzt steigt dagegen die CO₂-Speicherleistung dadurch, dass im Wald mehr CO₂ in Form von Biomasse gebunden bleibt und neu aufgenommen wird.
    Um die mögliche Speicherkapazität eines Waldes zu messen, hat das Öko-Institut die Berechnung des CO2-Speichersaldos entwickelt. Der CO₂-Speichersaldo gibt an, wie stark die mögliche CO₂-Speicherleistung des Waldes durch die Entnahme von einem Kubikmeter Holz verringert wird. Er wird angegeben in Tonnen CO₂ je Holzentnahme in Kubikmetern (zum Beispiel 0,6 t CO₂/m³).
    Mehr Informationen auf der Website „CO2-Speichersaldo – Wirkung der Holznutzung auf Kohlenstoffspeicherung im Wald in Treibhausgasbilanzen“ des Öko-Instituts: https://co2-speichersaldo.de/de/index.html

    Einfluss der Holznutzung auf den CO2-Speicher im Wald

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    Der Wald kann als wachsender CO₂-Speicher dazu beitragen, die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre zu verringern. Diese CO₂-Speicherung – auch CO₂-Senkenleistung genannt – hängt stark von der Intensität der Waldbewirtschaftung bzw. der Holzentnahme ab.
  • Versteckte CO2-Emissionen in der Holznutzung

    Auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045 spielen Wälder eine wichtige Rolle. Zum einen liefern sie den Rohstoff Holz, der nachwächst und mit dem CO₂-intensive Stoffe wie Stahl oder Beton sowie Energiequellen wie Kohle und Erdgas ersetzt werden können. Auf der anderen Seite kann der Wald selbst CO₂-Speicher sein und dazu beitragen, die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre zu verringern. Diese sogenannte CO₂-Senkenleistung des Waldes steigt auf Landschaftsebene an, je weniger intensiv Wälder genutzt werden, das heißt vor allem weniger Holz geerntet wird. Bei der Frage ob die Ernte und Nutzung des Holzes insgesamt zu einer Verringerung der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre führt, müssen diese Wirkungen berücksichtigt werden. Die Infografik zeigt die Unterschiede der Senkenleistung bei intensiver und extensiver Holznutzung.
    Mehr Informationen auf der Website „CO2-Speichersaldo – Wirkung der Holznutzung auf Kohlenstoffspeicherung im Wald in Treibhausgasbilanzen“ des Öko-Instituts: https://co2-speichersaldo.de/de/index.html

    Versteckte CO2-Emissionen in der Holznutzung

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    Auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045 spielen Wälder eine wichtige Rolle. Zum einen liefern sie den Rohstoff Holz, der nachwächst und mit dem CO₂-intensive Stoffe wie Stahl oder Beton sowie Energiequellen wie Kohle und Erdgas ersetzt werden können. Auf der anderen Seite kann der Wald selbst CO₂-Speicher sein und dazu beitragen, die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre zu verringern.
  • Hidden carbon emissions from wood use

    Forests play an important role on the path to carbon neutrality by 2045. On the one hand, they provide wood, a replenishable raw material, which can be used to substitute carbon-intensive materials such as steel and concrete as well as energy sources such as coal or natural gas. At the same time, however, forests themselves can be carbon stores and help to reduce the concentration of greenhouse gases in the atmosphere. This carbon sink capacity of the forest increases at the landscape level the less intensively forests are used, i.e. first and foremost the less wood is harvested. When considering the question as to whether the harvesting and use of wood results in an overall reduction in atmospheric greenhouse gas concentrations, these effects must be taken into account. The infographic shows the differences in sink capacities between intensive and extensive wood use.
    For more information please refer to the Oeko-Institut website on "CO₂ Storage Balance - Making CO₂ emissions from wood use visible" https://co2-speichersaldo.de/en/index.html

    Hidden carbon emissions from wood use

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    Forests play an important role on the path to carbon neutrality by 2045. On the one hand, they provide wood, a replenishable raw material, which can be used to substitute carbon-intensive materials such as steel and concrete as well as energy sources such as coal or natural gas. At the same time, however, forests themselves can be carbon stores and help to reduce the concentration of greenhouse gases in the atmosphere.
  • Impact of wood use on forest carbon pools

    As growing carbon pools, forests can help to reduce the concentration of greenhouse gases in the atmosphere. This carbon storage – also termed carbon sink capacity – strongly depends on the intensity of forest management and timber extraction. The infographic shows the impact of intensive and extensive wood use on the forest carbon pool. If more intensive wood use takes place in the forest, i.e. trees are felled and extracted, the forest’s carbon pool is reduced. At the same time, there are fewer living trees that can continue to absorb CO₂, so the carbon storage capacity decreases. If, in contrast, the forest is used less intensively, the carbon storage capacity increases because more stored carbon remains in the forest in the form of biomass and a greater amount of carbon is newly stored.
    To measure the potential storage capacity of a forest, the Oeko-Institut developed a carbon storage balance calculation method. The carbon storage balance indicates the change in the carbon storage capacity of the forest in response to the removal of one cubic metre of wood. It is expressed in tonnes of CO₂ per cubic metre of wood removed (for example 0.6 t CO₂/m³).
    For more information please refer to the Oeko-Institut website on "CO₂ Storage Balance - Making CO₂ emissions from wood use visible": https://co2-speichersaldo.de/en/index.html

    Impact of wood use on forest carbon pools

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    As growing carbon pools, forests can help to reduce the concentration of greenhouse gases in the atmosphere. This carbon storage – also termed carbon sink capacity – strongly depends on the intensity of forest management and timber extraction.
  • Netzflexibilisierung

    Szenarienberechnungen zeigen, dass dezentrale, flexible Erzeuger und Verbraucher – vor allem Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge – die jährlichen Kosten der Stromerzeugung um bis zu eine Milliarde Euro reduzieren können. Im Jahr 2020 lag das technische Flexibilitätspotenzial dezentraler Erzeuger und Verbraucher bei rund zehn Terawattstunden (TWh). Das waren knapp zwei Prozent des Stromverbrauchs (558 TWh). Bis zum Jahr 2050 kann sich die flexibilisierbare Strommenge auf rund 220 TWh verzwanzigfachen (Infografik).
    Dafür müssen aber die Rahmenbedingungen geändert werden. Diese hat ein Forschungsteam des Öko-Instituts erarbeitet und in einem Policy Brief zusammengefasst.

    Zur PM "Mit dezentralen Flexibilitäten eine Milliarde Euro Stromerzeugungskosten sparen und Stromnetze entlasten" https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/presse-detailseite/2022/mit-dezentralen-flexibilitaeten-eine-milliarde-euro-stromerzeugungskosten-sparen-und-stromnetze-entlasten

    Szenarienberechnungen zeigen, dass dezentrale, flexible Erzeuger und Verbraucher – vor allem Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge – die jährlichen Kosten der Stromerzeugung um bis zu eine Milliarde Euro reduzieren können. Im Jahr 2020 lag das technische Flexibilitätspotenzial dezentraler Erzeuger und Verbraucher bei rund zehn Terawattstunden (TWh). Das waren knapp zwei Prozent des Stromverbrauchs (558 TWh). Bis zum Jahr 2050 kann sich die flexibilisierbare Strommenge auf rund 220 TWh verzwanzigfachen (Infografik).
    Dafür müssen aber die Rahmenbedingungen geändert werden. Diese hat ein Forschungsteam des Öko-Instituts erarbeitet und in einem Policy Brief zusammengefasst.

    Zur PM "Mit dezentralen Flexibilitäten eine Milliarde Euro Stromerzeugungskosten sparen und Stromnetze entlasten" (<a href="https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/presse-detailseite/2022/mit-dezentralen-flexibilitaeten-eine-milliarde-euro-stromerzeugungskosten-sparen-und-stromnetze-entlasten" rel="noreferrer nofollow">www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/presse-detailse...</a>)
    Zum Policy Brief „Dezentrale Flexibilitätsoptionen: Bausteine einer klimaneutralen Stromversorgung“ (<a href="https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/Policy-Brief_Oeko-Institut_Dezentrale-Flexibilitaet-Uebertragungsnetz-Strommarkt.pdf" rel="noreferrer nofollow">www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/Policy-Brief_Oeko-Institut_...</a>)

    Quellen für die Zahlen im Jahr 2020: Anzahl batterieelektrischer Fahrzeuge (358.000): Verband der Automobilindustrie (<a href="http://www.vda.de" rel="noreferrer nofollow">www.vda.de</a>); jährlicher Stromverbrauch eines batterieelektrischen Fahrzeugs (3.000 kWh/Fahrzeug): genehmigter Szenariorahmen für den Netzentwicklungsplan 2030 (Version 2021); Anzahl Wärmepumpen (1 Million): Bundesverband Wärmepumpe e.V. (<a href="http://www.waermepumpe.de" rel="noreferrer nofollow">www.waermepumpe.de</a>); jährlicher Stromverbrauch einer Wärmepumpe (3.200 kWh/Wärmepumpe): genehmigter Szenariorahmen für den Netzentwicklungsplan 2030 (Version 2021); Speicherkapazität von PV-Heimspeichern (1,9 GWh): Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (<a href="http://www.solarwirtschaft.de" rel="noreferrer nofollow">www.solarwirtschaft.de</a>); installierte Leistung von Erdgas-BHKW (3,8 GW): Kraftwerksliste der Bundesnetzagentur (<a href="http://www.bundesnetzagentur.de" rel="noreferrer nofollow">www.bundesnetzagentur.de</a>); Volllaststunden von Erdgas-BHKW (5.000): Netzentwicklungsplan Strom 2035 (Version 2021); Stromerzeugung aus Biogas-BHKW (29 TWh): Erneuere Energien in Zahlen (<a href="http://www.erneuerbare-energie.de" rel="noreferrer nofollow">www.erneuerbare-energie.de</a>)

     

    Netzflexibilisierung

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    Szenarienberechnungen zeigen, dass dezentrale, flexible Erzeuger und Verbraucher – vor allem Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge – die jährlichen Kosten der Stromerzeugung um bis zu eine Milliarde Euro reduzieren können.
  • CO2-Bilanz von Getränkeverpackungen in Deutschland

    Das Öko-Institut hat für drei verschiedene Getränkesorten – Bier, Wein (inkl. Sekt, Schnaps und andere Alkoholika) und alkoholfreie Getränke (inkl. Wasser) – beispielhaft die CO2-Emissionen bei der Herstellung der wichtigsten Verpackungstypen analysiert: Glas Ein- und Mehrweg, PET Ein- und Mehrweg, Aluminium- und Weißblechdosen sowie Getränkekartons. Die Analyse zeigt: Bei der Herstellung der genannten Verpackungen entstehen heute rund 4,3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (Mio. t CO2e).

    Die Grafik zeigt ausgewählte Getränke in Deutschland in der Marktübersicht. Dabei werden die CO2-Emissionen bei der Herstellung sowie das eingesetzte Material dargestellt.

    Weitere Informationen zur Studie „Ökologische Verbrauchsteuer zur umweltfreundlichen Lenkung des Getränkeverpackungsmarktes“ von Öko-Institut und Prof. Dr. Stefan Klinski: https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/presse-detailseite/2022/steuer-auf-getraenkeverpackungen-foerdert-umwelt-und-klimaschutz

    CO2-Bilanz von Getränkeverpackungen in Deutschland

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    Das Öko-Institut hat für drei verschiedene Getränkesorten – Bier, Wein (inkl. Sekt, Schnaps und andere Alkoholika) und alkoholfreie Getränke (inkl. Wasser) – beispielhaft die CO2-Emissionen bei der Herstellung der wichtigsten Verpackungstypen analysiert: Glas Ein- und Mehrweg, PET Ein- und Mehrweg, Aluminium- und Weißblechdosen sowie Getränkekartons. Die Analyse zeigt: Bei der Herstellung der genannten Verpackungen entstehen heute rund 4,3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (Mio. t CO2e).
  • Klimaschutz durch Mehrweg: Alkoholfreie Getränke

    Das Öko-Institut hat für drei verschiedene Getränkesorten – Bier, Wein (inkl. Sekt, Schnaps und andere Alkoholika) und alkoholfreie Getränke (inkl. Wasser) – beispielhaft die CO2-Emissionen bei der Herstellung der wichtigsten Verpackungstypen analysiert: Glas Ein- und Mehrweg, PET Ein- und Mehrweg, Aluminium- und Weißblechdosen sowie Getränkekartons.

    Die Analyse zeigt: Bei der Herstellung der genannten Verpackungen entstehen heute rund 4,3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (Mio. t CO2e). Wird die Mehrwegquote dieser Behälter auf 70 Prozent erhöht, können die Treibhausgasemissionen um fast die Hälfte auf rund 2,4 Mio. t CO2e sinken.

    Die Grafik zeigt das Einsparpotenzial bei den alkoholfreien Erfrischungsgetränken, unterteilt nach verschiedenen Verpackungstypen in diesem Segment. Denn: Bei den alkoholfreien Erfrischungsgetränken ist das Einsparpotenzial am größten: Von ihnen werden heute insgesamt rund 25,5 Milliarden Liter abgepackt, was rund drei Mio. t CO2e verursacht. Nur durch den Rückgang der Einwegbehälter können rund 1,5 Mio. t CO2e eingespart werden.  

    Weitere Informationen zur Studie „Ökologische Verbrauchsteuer zur umweltfreundlichen Lenkung des Getränkeverpackungsmarktes“ von Öko-Institut und Prof. Dr. Stefan Klinski: https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/presse-detailseite/2022/steuer-auf-getraenkeverpackungen-foerdert-umwelt-und-klimaschutz

    Klimaschutz durch Mehrweg: Alkoholfreie Getränke

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    Das Öko-Institut hat für drei verschiedene Getränkesorten – Bier, Wein (inkl. Sekt, Schnaps und andere Alkoholika) und alkoholfreie Getränke (inkl. Wasser) – beispielhaft die CO2-Emissionen bei der Herstellung der wichtigsten Verpackungstypen analysiert: Glas Ein- und Mehrweg, PET Ein- und Mehrweg, Aluminium- und Weißblechdosen sowie Getränkekartons.
  • Klimaschutz durch Mehrweg: Bier, Wein & Wasser

    Das Öko-Institut hat für drei verschiedene Getränkesorten – Bier, Wein (inkl. Sekt, Schnaps und andere Alkoholika) und alkoholfreie Getränke (inkl. Wasser) – beispielhaft die CO2-Emissionen bei der Herstellung der wichtigsten Verpackungstypen analysiert: Glas Ein- und Mehrweg, PET Ein- und Mehrweg, Aluminium- und Weißblechdosen sowie Getränkekartons.

    Die Analyse zeigt: Bei der Herstellung der genannten Verpackungen entstehen heute rund 4,3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (Mio. t CO2e). Wird die Mehrwegquote dieser Behälter auf 70 Prozent erhöht, können die Treibhausgasemissionen um fast die Hälfte auf rund 2,4 Mio. t CO2e sinken.

    Die Grafik zeigt dieses Einsparpotenzial verteilt auf die untersuchten Getränkesegmente Bier, Wein und alkoholfreie Erfrischungsgetränke. Es wird deutlich: Bei den alkoholfreien Erfrischungsgetränken ist das Einsparpotenzial am größten: Von ihnen werden heute insgesamt rund 25,5 Milliarden Liter abgepackt, was rund drei Mio. t CO2e verursacht. Nur durch den Rückgang der Einwegbehälter können rund 1,5 Mio. t CO2e eingespart werden.  

    Weitere Informationen zur Studie „Ökologische Verbrauchsteuer zur umweltfreundlichen Lenkung des Getränkeverpackungsmarktes“ von Öko-Institut und Prof. Dr. Stefan Klinski: https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/presse-detailseite/2022/steuer-auf-getraenkeverpackungen-foerdert-umwelt-und-klimaschutz

    Klimaschutz durch Mehrweg: Bier, Wein & Wasser

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    Das Öko-Institut hat für drei verschiedene Getränkesorten – Bier, Wein (inkl. Sekt, Schnaps und andere Alkoholika) und alkoholfreie Getränke (inkl. Wasser) – beispielhaft die CO2-Emissionen bei der Herstellung der wichtigsten Verpackungstypen analysiert: Glas Ein- und Mehrweg, PET Ein- und Mehrweg, Aluminium- und Weißblechdosen sowie Getränkekartons.
  • Fahrplan zur Stilllegung deutscher Braunkohlekraftwerke

    Die Grafik zeigt den Fahrplan für die Stilllegung der einzelnen Braunkohlekraftwerksblöcke in Deutschland differenziert nach Betreiber. Entsprechend dem aktuell gültigen Kohleverstromungsbeendigungsgesetz werden ältere Kraftwerksblöcke zuerst stillgelegt, jüngeren Braunkohlekraftwerke bis zum Jahr 2038. Ob der Kohleausstieg früher stattfinden kann, ist derzeit Thema der aktuellen politischen Diskussion. So soll laut Koalitionsvertrag der Kohleausstieg "idealerweise" auf 2030 vorgezogen werden. Auch das Gesetz selbst sieht ein mögliches ordnungsrechtliches Vorziehen auf 2035 vor.

    Eine aktuelle Studie des Öko-Instituts zeigt alle Daten und Fakten zur Braunkohlewirtschaft auf.
    Pressemitteilung „Wissenschaftliche Basis für den beschleunigten Kohleausstieg“: https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/presse-detailseite/2022/wissenschaftliche-basis-fuer-den-beschleunigten-kohleausstieg

    Fahrplan zur Stilllegung deutscher Braunkohlekraftwerke

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    Die Grafik zeigt den Fahrplan für die Stilllegung der einzelnen Braunkohlekraftwerksblöcke in Deutschland differenziert nach Betreiber. Entsprechend dem aktuell gültigen Kohleverstromungsbeendigungsgesetz werden ältere Kraftwerksblöcke zuerst stillgelegt, jüngeren Braunkohlekraftwerke bis zum Jahr 2038.
  • Naturbasierte Lösungen

    Naturbasierte Lösungen sind lokal angemessene, anpassungsfähige Maßnahmen zum Schutz, zur nachhaltigen Nutzung oder zur Wiederherstellung natürlicher oder veränderter Ökosysteme, die gesellschaftliche Herausforderungen – wie den Klimaschutz – adressieren und gleichzeitig zu menschlichem Wohlbefinden und zum Erhalt der biologischen Vielfalt beitragen.
    Mehr Infos zu naturbasierten Lösungen und deren Potenzial für den Klimaschutz in der Studie für das UBA: https://www.oeko.de/en/up-to-date/2022/die-rolle-von-naturbasierten-loesungen-im-globalen-klimaschutz

    Naturbasierte Lösungen

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    Naturbasierte Lösungen sind lokal angemessene, anpassungsfähige Maßnahmen zum Schutz, zur nachhaltigen Nutzung oder zur Wiederherstellung natürlicher oder veränderter Ökosysteme, die gesellschaftliche Herausforderungen – wie den Klimaschutz – adressieren und gleichzeitig zu menschlichem Wohlbefinden und zum Erhalt der biologischen Vielfalt beitragen.
  • Nature-based Solutions

    Nature-based Solutions are locally appropriate, adaptive actions to protect, sustainably manage or restore natural or modified ecosystems in order to address targeted societal challenge(s) - such as climate change mitigation -, while simultaneously enhancing human well-being and providing biodiversity benefits.

    More details about nature-based solutions in the study for the UBA: https://www.oeko.de/en/up-to-date/2022/die-rolle-von-naturbasierten-loesungen-im-globalen-klimaschutz

    Nature-based Solutions

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    Nature-based Solutions are locally appropriate, adaptive actions to protect, sustainably manage or restore natural or modified ecosystems in order to address targeted societal challenge(s) - such as climate change mitigation -, while simultaneously enhancing human well-being and providing biodiversity benefits.
  • Klimaschutz durch Circular Economy: Bauen im Fokus

    Die Grafik zeigt Umweltentlastungspotenziale der Kreislaufwirtschaft, die sich für vier zirkuläre Praktiken – Life Cycle Designing, Nutzungsdauerverlängerung, Nutzungsintensivierung und Materialneunutzung – in Berlin ergeben. Diese stehen beispielhaft für eine Vielzahl an konkreten Optionen, durch Kreislaufwirtschaft die Umwelt zu entlasten. Die Zahlen beruhen auf einer Analyse des Öko-Instituts und zeigen neben den vermiedenen Mengen Abfall auch das Potenzial der Kreislaufwirtschaft, durch eine Reduktion des Gesamtmaterials zur Bewältigung der Klimakrise beizutragen. Für den Bausektor ergeben sich für die beispielhaft untersuchten zirkulären Praktiken für Berlin jährliche Einsparpotenziale von 244.606 Tonnen CO2-Äquivalenten.

    Klimaschutz durch Circular Economy: Bauen im Fokus

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    Die Grafik zeigt Umweltentlastungspotenziale der Kreislaufwirtschaft, die sich für vier zirkuläre Praktiken – Life Cycle Designing, Nutzungsdauerverlängerung, Nutzungsintensivierung und Materialneunutzung – in Berlin ergeben. Diese stehen beispielhaft für eine Vielzahl an konkreten Optionen, durch Kreislaufwirtschaft die Umwelt zu entlasten.
  • Klimaschutz durch Circular Economy: IT und Telekommunikation im Fokus

    Die Grafik zeigt Umweltentlastungspotenziale der Kreislaufwirtschaft, die sich für vier zirkuläre Praktiken – Life Cycle Designing, Nutzungsdauerverlängerung, Nutzungsintensivierung und Materialneunutzung – in Berlin ergeben. Diese stehen beispielhaft für eine Vielzahl an konkreten Optionen, durch Kreislaufwirtschaft die Umwelt zu entlasten. Die Zahlen beruhen auf einer Analyse des Öko-Instituts und zeigen neben den vermiedenen Mengen Abfall auch das Potenzial der Kreislaufwirtschaft, durch eine Reduktion des Gesamtmaterials zur Bewältigung der Klimakrise beizutragen. Für den Sektor IT und Telekommunikation ergeben sich für die beispielhaft untersuchten zirkulären Praktiken für Berlin jährliche Einsparpotenziale von 217.505 Tonnen CO2-Äquivalenten.

    Klimaschutz durch Circular Economy: IT und Telekommunikation im Fokus

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    Die Grafik zeigt Umweltentlastungspotenziale der Kreislaufwirtschaft, die sich für vier zirkuläre Praktiken – Life Cycle Designing, Nutzungsdauerverlängerung, Nutzungsintensivierung und Materialneunutzung – in Berlin ergeben. Diese stehen beispielhaft für eine Vielzahl an konkreten Optionen, durch Kreislaufwirtschaft die Umwelt zu entlasten.
  • Klimaschutz durch Circular Economy: Kleidung im Fokus

    Die Grafik zeigt Umweltentlastungspotenziale der Kreislaufwirtschaft, die sich für vier zirkuläre Praktiken – Life Cycle Designing, Nutzungsdauerverlängerung, Nutzungsintensivierung und Materialneunutzung – in Berlin ergeben. Diese stehen beispielhaft für eine Vielzahl an konkreten Optionen, durch Kreislaufwirtschaft die Umwelt zu entlasten. Die Zahlen beruhen auf einer Analyse des Öko-Instituts und zeigen neben den vermiedenen Mengen Abfall auch das Potenzial der Kreislaufwirtschaft, durch eine Reduktion des Gesamtmaterials zur Bewältigung der Klimakrise beizutragen. Für den Textilsektor ergeben sich für die beispielhaft untersuchten zirkulären Praktiken für Berlin jährliche Einsparpotenziale von 476.003 Tonnen CO2-Äquivalenten. (CO2e) bei Textilien, 244.606 Tonnen CO2e bei Bauen und 217.505 Tonnen CO2e bei IKT zu vermeiden.

    Klimaschutz durch Circular Economy: Kleidung im Fokus

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    Die Grafik zeigt Umweltentlastungspotenziale der Kreislaufwirtschaft, die sich für vier zirkuläre Praktiken – Life Cycle Designing, Nutzungsdauerverlängerung, Nutzungsintensivierung und Materialneunutzung – in Berlin ergeben. Diese stehen beispielhaft für eine Vielzahl an konkreten Optionen, durch Kreislaufwirtschaft die Umwelt zu entlasten.
  • Beiträge der Landwirtschaft zum Klimaschutz

    Die Infografik zeigt die Potenziale zur Minderung klimaschädlicher Treibhausgase in der Landwirtschaft. So können bis zum Jahr 2045 bzw. 2050 die Emissionen vollständig auf Null gesenkt werden.

    Die hier dargestellten Emissionen beinhalten die Emissionen, die nach Klimaschutzgesetz dem Landwirtschaftssektor zugeordnet werde. Neben den Lachgas und Methanemissionen aus den landwirtschaftlichen Böden und der Tierhaltung zählen dazu auch die Emissionen aus der Wärmenutzung und dem Kraftstoffeinsatz. Die hohen CO2-Emissionen aus der landwirtschaftlichen Nutzung der organischen Böden und dem Grünlandumbruch werden im LULUCF-Sektor berichtet und sind deshalb in der Graphik nicht enthalten.

    Hinweis: Der Unterschied zwischen den ausgewiesenen 12 Mio. t Minderung und den einzelnen Schritten von 10 Mio. t  (zwischen den Jahren 2018 und 2030) ist auf Rundungsungenauigkeiten zurückzuführen. In der Darstellung werden die Zahlen ohne Nachkommastelle angezeigt, was in der Summe zu Differenzen führt.

    Weitere Informationen in der Studie „Klimaneutrales Deutschland 2045. Wie Deutschland seine Klimaziele schon vor 2050 erreichen kann“ von Öko-Institut, Prognos und Wuppertal Institut https://www.oeko.de/aktuelles/2021/wie-deutschland-bis-2045-klimaneutral-wird

    Beiträge der Landwirtschaft zum Klimaschutz

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    Die Infografik zeigt die Potenziale zur Minderung klimaschädlicher Treibhausgase in der Landwirtschaft. So können bis zum Jahr 2045 bzw. 2050 die Emissionen vollständig auf Null gesenkt werden.
  • Farming’s contributions to climate action

    The infographic shows the potential for reducing climate-damaging greenhouse gases in agriculture. In this way, emissions can be completely reduced to zero by the year 2045 or 2050.

    Further information in the study "Klimaneutrales Deutschland 2045. Wie Deutschland seine Klimaziele schon vor 2050 erreichen kann" ("Climate-neutral Germany 2045. How Germany can achieve its climate goals even before 2050") by Oeko-Institut, Prognos and Wuppertal Institute: https://www.oeko.de/aktuelles/2021/wie-deutschland-bis-2045-klimaneutral-wird

    Farming’s contributions to climate action

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    The infographic shows the potential for reducing climate-damaging greenhouse gases in agriculture. In this way, emissions can be completely reduced to zero by the year 2045 or 2050.
  • NDC Design

    Nationally Determined Contributions (NDCs) are central for the implementation of the Paris Agreement. Its long-term temperature goal can only be reached when Parties progressively commit to ambitious climate targets and establish a clear plan for their implementation. NDCs are heterogeneous in nature and thus challenging to compare. The infographic shows the results of a method development by the NewClimate Institute and Oeko-Institut for the Federal Environment Agency (Umweltbundesamt) to analyse NDC design through four key elements. A selection of new and updated NDCs, submitted in 2020 and 2021, was analysed with regards to their mitigation ambition. They were also analysed for comprehensiveness and transparency, and whether they include a clear path towards implementation.

    See study „NDC Design – Systematic analysis“ https://www.oeko.de/publikationen/p-details/ndc-design

    NDC Design

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    Nationally Determined Contributions (NDCs) are central for the implementation of the Paris Agreement. Its long-term temperature goal can only be reached when Parties progressively commit to ambitious climate targets and establish a clear plan for their implementation. NDCs are heterogeneous in nature and thus challenging to compare. The infographic shows the results of a method development by the NewClimate Institute and Oeko-Institut for the Federal Environment Agency (Umweltbundesamt) to analyse NDC design through four key elements.
  • NDC Design – Systematic analysis

    Nationally Determined Contributions (NDCs) are central for the implementation of the Paris Agreement. Its long-term temperature goal can only be reached when Parties progressively commit to ambitious climate targets and establish a clear plan for their implementation. NDCs are heterogeneous in nature and thus challenging to compare. The infographic shows the results of a method development by the NewClimate Institute and Oeko-Institut for the Federal Environment Agency (Umweltbundesamt) to analyse NDC design through four key elements. A selection of new and updated NDCs, submitted in 2020 and 2021, was analysed with regards to their mitigation ambition. They were also analysed for comprehensiveness and transparency, and whether they include a clear path towards implementation.

    See study „NDC Design – Systematic analysis“ https://www.oeko.de/publikationen/p-details/ndc-design

    NDC Design – Systematic analysis

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    Nationally Determined Contributions (NDCs) are central for the implementation of the Paris Agreement. Its long-term temperature goal can only be reached when Parties progressively commit to ambitious climate targets and establish a clear plan for their implementation. NDCs are heterogeneous in nature and thus challenging to compare. The infographic shows the results of a method development by the NewClimate Institute and Oeko-Institut for the Federal Environment Agency (Umweltbundesamt) to analyse NDC design through four key elements.
  • NDC Design – Systematic analysis

    Nationally Determined Contributions (NDCs) are central for the implementation of the Paris Agreement. Its long-term temperature goal can only be reached when Parties progressively commit to ambitious climate targets and establish a clear plan for their implementation. NDCs are heterogeneous in nature and thus challenging to compare. The infographic shows the results of a method development by the NewClimate Institute and Oeko-Institut for the Federal Environment Agency (Umweltbundesamt) to analyse NDC design through four key elements. A selection of new and updated NDCs, submitted in 2020 and 2021, was analysed with regards to their mitigation ambition. They were also analysed for comprehensiveness and transparency, and whether they include a clear path towards implementation.

    See study „NDC Design – Systematic analysis“ https://www.oeko.de/publikationen/p-details/ndc-design

    NDC Design – Systematic analysis

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    Nationally Determined Contributions (NDCs) are central for the implementation of the Paris Agreement. Its long-term temperature goal can only be reached when Parties progressively commit to ambitious climate targets and establish a clear plan for their implementation. NDCs are heterogeneous in nature and thus challenging to compare. The infographic shows the results of a method development by the NewClimate Institute and Oeko-Institut for the Federal Environment Agency (Umweltbundesamt) to analyse NDC design through four key elements.
  • Climate-friendly mobility in urban and rural areas is possible

    Even in small towns and villages, a large proportion of the population can cover 60 per cent of their journeys without their own car because the distances are less than eight kilometres. Pedelecs offer additional possibilities, especially when the distances are longer than five kilometres, differences in altitude have to be overcome or loads have to be transported. Whether urban or rural, less than five percent of paths are longer than 50 kilometres and less than two percent are longer than 100 kilometres. Even the routes in this longest category can usually be completed without problems with today's electric vehicles, especially if reliable charging infrastructure is available at the destination or en route.

    Climate-friendly mobility in urban and rural areas is possible

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    Even in small towns and villages, a large proportion of the population can cover 60 per cent of their journeys without their own car because the distances are less than eight kilometres.
  • Electric cars with cost advantage

    Electric cars are cheaper than their reputation. In the calculation model, the experts calculated and compared the total costs of three mid-range cars with electric drive, petrol and diesel engines. The result: the electric car is the cheapest of all three in the purchase year 2020. The scientists took into account the purchase premium, the energy costs including the CO2 prices for petrol and diesel from 2021, the insurance and vehicle tax, workshop costs and the expected depreciation.

    Electric cars with cost advantage

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    Electric cars are cheaper than their reputation. In the calculation model, the experts calculated and compared the total costs of three mid-range cars with electric drive, petrol and diesel engines.
  • Flying and climate protection: aviation's vision of the future

    If we want to limit global warming to 1.5°C, CO₂ emissions from aviation must also be reduced to zero. The infographic shows various options for action: The simplest and most effective way for climate protection in aviation is, of course, to avoid flights. Video conferencing and home office instead of business trips is one option. But the frequency of private long-distance travel must also be questioned: Taking the train instead of short-haul flights is a good way to shift air travel to earthbound mobility. In addition, new technologies will also be needed to strongly reduce the climate impact of flights - such as the use of hydrogen or synthetic kerosene.

    Further information: http://www.fliegen-und-klima.de/en

    Flying and climate protection: aviation's vision of the future

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    If we want to limit global warming to 1.5°C, CO₂ emissions from aviation must also be reduced to zero. The infographic shows various options for action: The simplest and most effective way for climate protection in aviation is, of course, to avoid flights. Video conferencing and home office instead of business trips is one option.
  • Flying and climate protection: How greenhouse gas emissions from aviation can be reduced

    Flying will not be completely avoidable in the future. Therefore, various measures can be taken to mitigate emissions and reduce the harmful impact on the climate. There are two main ways to do this in the long term: using alternative fuels - such as E-Fuels or sustainable biofuels - and alternative propulsion concepts such as hydrogen and electric aircraft.

    The infographic shows the potential of the various measures to reduce climate-damaging greenhouse gas emissions from aviation. Taken together, they can reduce emissions to zero by 2050.

    Further information: http://www.fliegen-und-klima.de/en

    Flying and climate protection: How greenhouse gas emissions from aviation can be reduced

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    Flying will not be completely avoidable in the future. Therefore, various measures can be taken to mitigate emissions and reduce the harmful impact on the climate. There are two main ways to do this in the long term: using alternative fuels - such as E-Fuels or sustainable biofuels - and alternative propulsion concepts such as hydrogen and electric aircraft.
  • Flying and climate protection: How greenhouse gas emissions have developed in the EU

    Flying is the most climate-damaging form of mobility: on the one hand, the combustion of fossil kerosene generates CO2 emissions; on the other hand, it contributes to climate heating through nitrogen oxides, contrails and changes in cloud cover. For example, international air travel from Germany caused a total of 29.4 million metric tons of CO2 emissions in 2018. That's about 3.4 percent of Germany's total emissions in that year and about as much as Los Angeles, with a population of nearly four million people, emits annually. BUT: Overall, the total climate impact of aviation is estimated to be about three times that of CO₂ emissions alone if aviation continues to grow at the same rate in the future as it did before the Covid-19 pandemic.

    The infographic shows the progression of greenhouse gas emissions since 1990 for aviation as well as earthbound transport and total emissions in the EU.

    Further information: http://www.fliegen-und-klima.de/en

    Flying and climate protection: How greenhouse gas emissions have developed in the EU

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    Flying is the most climate-damaging form of mobility: on the one hand, the combustion of fossil kerosene generates CO2 emissions; on the other hand, it contributes to climate heating through nitrogen oxides, contrails and changes in cloud cover.
  • Flying and climate protection: Offsetting versus climate responsibility

    More and more airlines and travelers are relying on offsetting the climate impact of their flights. With offsetting - or carbon offsetting - the climate impact of flights is compensated by greenhouse gas reduction measures from other actors, such as renewable energy.

    The infographic shows the differences between the two concepts of "climate offsetting" and "climate responsibility." As a general rule, offsetting or the financing of innovative climate protection should always be the last step towards more climate protection in air transport - the priority should always be to avoid flights wherever possible.

    In contrast to climate offsetting, which compensates for the emissions caused, the concept of climate responsibility provides a budget that is used to finance climate protection innovations, breakthrough technologies and the transformation to a zero-emissions society. Unlike offsetting, this climate responsibility budget is not based on the current prices for offset certificates, but on a significantly higher CO₂ price. The higher CO₂ price also makes own mitigation options more attractive, which in turn contribute to emissions reduction.

    Further information: http://www.fliegen-und-klima.de/en

    Flying and climate protection: Offsetting versus climate responsibility

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    More and more airlines and travelers are relying on offsetting the climate impact of their flights. With offsetting - or carbon offsetting - the climate impact of flights is compensated by greenhouse gas reduction measures from other actors, such as renewable energy. The infographic shows the differences between the two concepts of "climate offsetting" and "climate responsibility." As a general rule, offsetting or the financing of innovative climate protection should always be the last step towards more climate protection in air transport - the priority should always be to avoid flights wherever possible.
  • Flying and climate protection: rethinking necessary

    Flying is associated with a positive image. But many of the things we "commonly" think can be seen differently. The infographic highlights this. For example, the attitude: "Flying is normal - everyone flies." Contrast that with: Flying is reserved for a small group of privileged people. Even in Germany, six percent of the population rarely or never fly, and of those on low incomes, as many as 83 percent fly little or not at all. And only a small proportion of humanity has ever even sat in an airplane. How often people fly therefore strongly depends on their income. Conversely, this means that people with high incomes who fly more than people with lower incomes benefit the most from subsidies for air travel.

    Further information: http://www.fliegen-und-klima.de/en

    Flying and climate protection: rethinking necessary

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    Flying is associated with a positive image. But many of the things we "commonly" think can be seen differently. The infographic highlights this.
  • Flying and climate protection: The regulation of air traffic today

    Flying is cheap. And that is precisely why it is so attractive. But how is it possible that getting around by plane is so cheap compared to other modes of transport - despite its immensely damaging effect on the climate? The answer is: Unlike most other modes of transportation, air travel is only lightly regulated. Other modes of transport are charged with significantly higher levies. Germany alone subsidizes the airline industry with around 12 billion euros a year. Thus, the price of an airline ticket does not reflect the high ecological costs caused by air traffic.

    The infographic shows the status of regulation via taxes in Germany, as well as emissions trading in the EU and the international agreement CORSIA. It shows deficits and inadequacies in regulation that contribute to the fact that aviation has so far failed to make a contribution to climate protection.

    Further information: http://www.fliegen-und-klima.de/en

    Flying and climate protection: The regulation of air traffic today

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    Flying is cheap. And that is precisely why it is so attractive. But how is it possible that getting around by plane is so cheap compared to other modes of transport - despite its immensely damaging effect on the climate? The answer is: Unlike most other modes of transportation, air travel is only lightly regulated.
  • Klimasünderin Dienstwagenpauschale

    Sie fördert die Anschaffung von teuren und damit größeren und CO2-intensiven Pkw. Die Realität ist:  Firmenwagen schlägt Privatwagen und Plug-In-Hybrid den Diesel. Ist doch gut für die Umwelt? Leider nein. Das zeigt nicht nur das Beispiel von Frau Müller in unserer Infografik. Denn: Bei einem durchschnittlichen elektrischen Fahranteil von 18 Prozent haben Plug-In-Hybride kaum einen Klimavorteil gegenüber Verbrennern.

    Besser fürs Klima wäre:
    - zu versteuernden Vorteil erhöhen,
    - privat gefahrene Kilometer besteuern,  
    - die Vorzugsbehandlung für Plug-In-Hybride abschaffen.

    Mehr dazu im Blogbeitrag: https://blog.oeko.de/verkehrswendemythen-13-die-beguenstigung-von-e-autos-bei-der-dienstwagensteuer-ist-gut-fuers-klima/

    Klimasünderin Dienstwagenpauschale

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    Sie fördert die Anschaffung von teuren und damit größeren und CO2-intensiven Pkw. Die Realität ist: Firmenwagen schlägt Privatwagen und Plug-In-Hybrid den Diesel. Ist doch gut für die Umwelt? Leider nein. Das zeigt nicht nur das Beispiel von Frau Müller in unserer Infografik. Denn: Bei einem durchschnittlichen elektrischen Fahranteil von 18 Prozent haben Plug-In-Hybride kaum einen Klimavorteil gegenüber Verbrennern.
  • Pendlerpauschale bevorteilt Haushalte mit hohem Einkommen

    Von einer Erhöhung der Entfernungspauschale profitieren gutverdienende Haushalte überdurchschnittlich stark. Dies liegt zum einen daran, dass die Steuerersparnis aufgrund der progressiven Ausgestaltung der Einkommenssteuer (d.h. höhere Steuersätze für höhere Einkommen) mit dem Einkommen steigt.
    Einen noch größeren Einfluss hat jedoch die Tatsache, dass Gutverdiener im Durchschnitt öfter und weiter pendeln. Während die ärmsten 20 Prozent der Deutschen im Schnitt pro Tag knapp fünf Kilometer zurücklegen, sind es für die reichsten 20 Prozent gut 12 Kilometer. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 8 Kilometern. Arbeitswege werden öfter als andere Wege mit dem Pkw zurückgelegt, und meist sitzt nur eine Person im Auto.

    Als Beispiel betrachten wir Frau Huber. Sie wohnt im Speckgürtel von München, 40 Kilometer von ihrem Arbeitsplatz entfernt und pendelt an 220 Tagen pro Jahr mit dem Auto zur Arbeit. Bisher konnte sie 2.640 Euro (30 ct/km multipliziert mit 40 km und 220 Arbeitstagen) als Werbungskosten in der Steuererklärung angeben. Sie verdient 60.000 Euro brutto und hat einen Grenzsteuersatz von 42 Prozent. Durch die Entfernungspauschale bekam sie 1.109 Euro (42%*2.640 Euro) Steuern zurück.

    Im Jahr 2021 kann Frau Huber durch die ab dem 20. Kilometer erhöhte Entfernungspauschale zusätzlich 220 Euro als Werbungskosten angeben. Dadurch spart sie zusätzlich 92 Euro Steuern im Jahr. Das ist mehr, als sie für den CO2-Preis zahlt, obwohl ihr Auto mit 182 Gramm CO2 pro Kilometer relativ viel CO2 ausstößt. Auf der Fahrt zu Frau Hubers Arbeitsstelle verursacht das Auto 3,2 Tonnen CO2 pro Jahr. Die zusätzlichen Kosten an der Tankstelle durch den CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne CO2 belaufen sich damit auf etwa 80 Euro – also weniger als die 92 Euro, die sie durch die höhere Entfernungspauschale an Steuern spart (NABU-Studie: www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/verkehr/20-11-27-_studie_impulse_f__r_mehr_klimaschutz_und_sozialvertr__glichkeit_in_der_verkehrspolitik.pdf)

    Pendlerpauschale bevorteilt Haushalte mit hohem Einkommen

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    Von einer Erhöhung der Entfernungspauschale profitieren gutverdienende Haushalte überdurchschnittlich stark. Dies liegt zum einen daran, dass die Steuerersparnis aufgrund der progressiven Ausgestaltung der Einkommenssteuer (d.h. höhere Steuersätze für höhere Einkommen) mit dem Einkommen steigt.
  • Hilft nicht beim Klimaschutz: die erhöhte CO2-Komponente der KFZ-Steuer

    Die Anhebung der Kfz-Steuer hat die richtige Intention, ist aber zu niedrig. Hinterlegt man die durchschnittlichen CO2-Emissionen der Pkw aus dem 1. Quartal 2020, so kommen nur rund 30 Euro pro Jahr mehr auf Käufer*innen eines Verbrenners zu. Das ändert an der Kaufentscheidung kaum etwas:

    Familie Schmidt wollte sich letztes Jahr einen SUV kaufen. Das Auto gibt es mit Diesel, Benzinantrieb oder Hybrid. Die Schmidts haben auf der Seite des ADAC die monatlichen Kosten verglichen und festgestellt, dass bei ihrer typischen Fahrleistung Diesel am günstigsten ist. Sowohl der Hybrid als auch der Benziner haben höhere Kraftstoffkosten. Die Kfz-Steuer spielte bei ihren Überlegungen praktisch keine Rolle. Durch die Reform der Kfz-Steuer Anfang dieses Jahres hat sich an der Entscheidung nichts geändert: Jetzt kostet der Diesel gerade mal 2,40 Euro mehr im Monat – und ist damit immer noch deutlich günstiger als der Plug-In-Hybrid. Unterm Strich bedeutet das: Die Reform der Kfz-Steuer wird am Kaufverhalten kaum etwas ändern, denn sie ist deutlich zu niedrig.

    Weitere Informationen: https://blog.oeko.de/verkehrswendemythen-11-durch-die-neue-kfz-steuer-werden-mehr-klimafreundliche-autos-gekauft/

    Hilft nicht beim Klimaschutz: die erhöhte CO2-Komponente der KFZ-Steuer

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    Die Anhebung der Kfz-Steuer hat die richtige Intention, ist aber zu niedrig. Hinterlegt man die durchschnittlichen CO2-Emissionen der Pkw aus dem 1. Quartal 2020, so kommen nur rund 30 Euro pro Jahr mehr auf Käufer*innen eines Verbrenners zu.
  • The EU's pathway to climate neutrality

    The EU aims to be climate-neutral by 2050. This means that total residual emissions should not be higher than the CO2 permanently sequestered from the atmosphere by forests, etc.
    In moving towards this goal, the EU’s current climate target for 2030 – to reduce greenhouse gas emissions by 40 per cent compared with the 1990 baseline – must be raised to -55 per cent at minimum. It is also important to ensure that there are no loopholes that would lead to a softening of the target, such as international compensation measures. What’s more, the journey is as important as the destination: fast action to reduce emissions now will substantially lower overall emissions to 2050.
    More information on our website: https://www.oeko.de/en/up-to-date/more-climate-ambition-in-the-eu-and-germany-needed-now

    The EU's pathway to climate neutrality

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    The EU aims to be climate-neutral by 2050. This means that total residual emissions should not be higher than the CO2 permanently sequestered from the atmosphere by forests, etc. In moving towards this goal, the EU’s current climate target for 2030 – to reduce greenhouse gas emissions by 40 per cent compared with the 1990 baseline – must be raised to -55 per cent at minimum.