Leitfaden „Green Champions“ mit IOC-Umweltpreis ausgezeichnet

02.04.2009

Das Öko-Institut hat den Leitfaden zusammen mit der Deutschen Sporthochschule Köln erstellt

Der Leitfaden „Green Champions in Sport und Umwelt“ für umweltfreundliche Sportgroßveranstaltungen, den das Öko-Institut mit Unterstützung der Deutschen Sporthochschule Köln erstellt hat, ist am Montag bei der 8. Weltkonferenz für Sport und Umwelt im kanadischen Vancouver als bester europäischer Beitrag mit dem ersten Umweltpreis des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gewürdigt worden. Das IOC veranstaltete die weltweite Konferenz gemeinsam mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und dem Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele Vancouver 2010 (VANOC).

„Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg und sehen die Auszeichnung als Bestätigung unserer langjährigen Arbeit im Bereich Umwelt und Sport“, sagt Projektleiter Martin Schmied vom Öko-Institut. „Der Leitfaden fasst unsere Erfahrungen bei der Planung, Konzeption und Durchführung umweltfreundlicher Großveranstaltungen wie beispielsweise mit dem Green Goal Konzept für die Fußball-WM 2006 in Deutschland zusammen. Er gibt damit viele nützliche Praxis-Tipps für Veranstalter von grünen Events“, sagt der Öko-Instituts-Experte. Herausgegeben hat den Leitfaden der Deutsche Olympische Sportbund zusammen mit dem Bundesumweltministerium. Der Preis wurde in Vancouver vom DOSB-Präsident Thomas Bach entgegen genommen, der betonte, dass die umweltverträgliche Ausgestaltung eines der besonderen Merkmale der Bewerbung der Stadt München für die Olympischen Winterspiele 2018 sein werde. Hier >> können Sie eine pdf-Fassung kostenlos herunterladen.

Ob Leichtathletik-EM, Fußball-WM oder Formel 1, ob Ski-Alpinrennen oder Mountainbiking: Großer Sport löst große Begeisterung aus und jedes Jahr ziehen die zu Mega-Events avancierenden Veranstaltungen Millionen von Zuschauern an. Die Kehrseite der Medaille: Viel Abfall und Verkehr, ein hoher Bedarf an Wasser und Energie. Doch wie groß sind die Folgen für die Umwelt tatsächlich? Und wie können sie durch eine gute Planung schon im Vorfeld verringert werden? Diese Fragen haben WissenschaftlerInnen des Öko-Instituts und der Deutschen Sporthochschule Köln im Auftrag des Umweltbundesamtes mit Mitteln des Bundesumweltministeriums beantwortet. Ihre Ergebnisse sind in dem umfassenden Leitfaden für die Praxis zusammengefasst, der vom Deutschen Olympischen Sportbund und dem Bundesumweltministerium herausgegeben wurde.

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Ressort Breitensport, Sporträume
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