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IT-Anwendungen

© plainpicture / Vitta Gallery

Menschen vernetzen, Lebensmittel bestellen oder das E-Bike teilen – all dies ist heute über digitale Anwendungen und Plattformen möglich. Die Nutzung solcher Plattformen ist mit Blick auf die Nachhaltigkeit mit Chancen, aber auch Risiken verbunden. Positive Effekte können etwa sein, dass digitale Plattformen direkte Absatzwege auch für kleine, nachhaltige Geschäftsmodelle bieten oder Treibhausgase senken können, etwa wenn über Apps emissionsarme Fortbewegungsmittel geteilt werden. Auf der anderen Seite besteht jedoch die Gefahr, dass der Konsum insgesamt steigt, was zu einem Mehr an Energie- und Ressourcenbedarf führen kann.

Welchen Beitrag IT-Anwendungen für die nachhaltige Transformation leisten können, untersuchen die Wissenschaftler*innen am Öko-Institut. Sie analysieren dabei unter anderem, welche Faktoren die wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit digitaler Plattformsysteme beeinflussen. Auch Fragen der Wirtschaftlichkeit, Regionalität, und gesetzliche Rahmenbedingungen stehen im Fokus der Nachhaltigkeitsbewertung von IT-Anwendungen.

 

 

Aktuelles

Aktuelle Publikationen

Infografiken

  • Klimaschutz durch Circular Economy: IT und Telekommunikation im Fokus

    Die Grafik zeigt Umweltentlastungspotenziale der Kreislaufwirtschaft, die sich für vier zirkuläre Praktiken – Life Cycle Designing, Nutzungsdauerverlängerung, Nutzungsintensivierung und Materialneunutzung – in Berlin ergeben. Diese stehen beispielhaft für eine Vielzahl an konkreten Optionen, durch Kreislaufwirtschaft die Umwelt zu entlasten. Die Zahlen beruhen auf einer Analyse des Öko-Instituts und zeigen neben den vermiedenen Mengen Abfall auch das Potenzial der Kreislaufwirtschaft, durch eine Reduktion des Gesamtmaterials zur Bewältigung der Klimakrise beizutragen. Für den Sektor IT und Telekommunikation ergeben sich für die beispielhaft untersuchten zirkulären Praktiken für Berlin jährliche Einsparpotenziale von 217.505 Tonnen CO2-Äquivalenten.

    Klimaschutz durch Circular Economy: IT und Telekommunikation im Fokus

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    Die Grafik zeigt Umweltentlastungspotenziale der Kreislaufwirtschaft, die sich für vier zirkuläre Praktiken – Life Cycle Designing, Nutzungsdauerverlängerung, Nutzungsintensivierung und Materialneunutzung – in Berlin ergeben. Diese stehen beispielhaft für eine Vielzahl an konkreten Optionen, durch Kreislaufwirtschaft die Umwelt zu entlasten.
  • Der CO2-Fußabdruck unseres digitalen Lebensstils

    Wie viele CO2-Emmissionen verursacht eine Google-Anfrage? Diese beliebte Frage nahm sich ein Experte des Öko-Instituts zum Anlass, einmal nachzurechnen, wie sich die Digitalisierung auf das Klima auswirkt – zumindest eine Größenordnung wollte er verdeutlichen. Das Problem: Die Zahlen sind teilweise mit großen Unsicherheiten behaftet, allein schon deshalb, weil sie sich durch den technologischen Fortschritt und die veränderten Konsumgewohnheiten rasant ändern und stark von den jeweiligen Rahmenbedingungen (beispielsweise der Art der Stromerzeugung) abhängig sind. Trotzdem hat er ein paar „Zahlenspiele“ und Dreisatz-Rechnungen durchgeführt, um die Größenordnung des Problems zu beschreiben. Bei den Zahlen hat er großzügig gerundet, um keine Genauigkeit vorzutäuschen, die derzeit leider nicht gegeben ist.

    Zur Einordnung: Eine Bundesbürgerin oder ein Bundesbürger verursacht durch Energieverbrauch, Transport und Konsum CO2-äquivalente Emissionen (CO2e) von rund zwölf Tonnen pro Jahr. Ein klimaverträgliches Maß wären zwei Tonnen pro Erdenmensch.

    Link zum ausführlichen Blog-Beitrag mit allen Fakten: https://blog.oeko.de/digitaler-co2-fussabdruck/

    Der CO2-Fußabdruck unseres digitalen Lebensstils

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    Wie viele CO2-Emmissionen verursacht eine Google-Anfrage? Diese beliebte Frage nahm sich ein Experte des Öko-Instituts zum Anlass, einmal nachzurechnen, wie sich die Digitalisierung auf das Klima auswirkt – zumindest eine Größenordnung wollte er verdeutlichen.