Politikempfehlungen für eine nachhaltige Transformation der Gemeinschaftsverpflegung

Working Paper 5/2020

Die Umweltauswirkungen von Ernährung sind im Vergleich zu anderen Bedürfnisfeldern relativ groß. Dabei machen tierische Produkte, Fleisch, Milchprodukte und Eier mehr als 50 % der Auswirkungen in den meisten Umweltwirkungskategorien in diesem Bereich aus, obwohl sie in geringeren Mengen als pflanzliche Produkte konsumiert werden. Das Papier konzentriert sich mit der Außer-Haus-Verpflegung – und darin der Gemeinschaftsverpflegung – auf einen Teilbereich der Ernährung, der insgesamt im Wachsen begriffen ist1. Der Bereich Gemeinschaftsverpflegung kann als Systemhebel gesehen werden, da er durch die Gestaltung eines nachhaltigen Angebots eine entsprechende Nachfrage generiert und verschiedene Bevölkerungsgruppen unterschiedlichen Alters, insbesondere auch Kinder und Jugendliche, mit diesem Angebot in Kontakt kommen.