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Wirkungspotenzial kommunaler Maßnahmen für den nationalen Klimaschutz. Auswirkungen flächendeckender strategischer Klimaschutzelemente und deren Potenzial für die NKI

Kommunen sind wichtige Akteure im Klimaschutz. Um die nationalen Klimaschutzziele möglichst umfassend und effektiv zu unterstützen, muss man den konkreten Handlungsspielraum kommunaler Akteure kennen und konkrete Maßnahmen definieren, denn K

ommunen können in ihren Einfluss- und Handlungsbereichen erheblichen Einfluss auf die Minderung von Treibhausgasemissionen nehmen. Eine ganz wesentliche Rolle bei der Erreichung von Treibhausgasminderungen spielen die kommunalen Klimaschutzmanager*innen.

In diesem Projekt wurden erstmals die Klimaschutzpotenziale deutscher Kommunen, unterteilt nach Einflussbereichen, quantifiziert.

Ebenfalls erstmalig wurde die Wirkung der Arbeit der kommunalen Klimaschutzmanager*innen auf die Nutzung von Fördermitteln für den Klimaschutz sowie die Minderung der Treibhausgasemissionen ermittelt.

Weiterhin wurde untersucht, wie die bestehenden Pflichtaufgaben der Kommunen stärker für den Klimaschutz genutzt werden können, und welche weiteren Effekte der Arbeit der Klimaschutzmanager*innen nachweisbar sind. Zudem wurde eine zielgruppengerechte Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt.

Die Ergebnisse aus den Analysen fließen im Kontext der Klimaschutzgesetzgebung auf Bundes- ebene in die Weiterentwicklung der Nationalen Klimaschutzinitiative ein, um die Rolle der Kommunen im Klimaschutz zu stärken. Außerdem sollen sie den Kommunen als Entscheidungsgrundlage für die Schaffung oder Verstetigung eines Klimaschutzmanagements dienen.

 

Mehr Informationen zum Projekt

Projektstatus

Projektende: 2022

Projektleitung

Projektmitarbeit

Auftraggeber

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Projektpartner

Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH (ifeu)
Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH (ILS)