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Weiterentwicklung des EU-ETS im Luftverkehr vor dem Hintergrund der Einführung einer globalen marktbasierten Maßnahme durch die ICAO II

 

 

Ziel dieses Vorhabens ist die wissenschaftliche Unterstützung des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes bei der Diskussion zur weiteren Behandlung des Luftverkehrs im EU Emissionshandel (EU ETS) und unter ICAO.

Die wichtigste politische Maßnahme der EU zur Verringerung der Luftverkehrsemissionen ist seit 2012 der EU ETS für Flüge innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums. Im Jahr 2021 wurde das Carbon Offsetting and Reduction Scheme for International Aviation (CORSIA) eingeführt. Während der EU ETS die höheren Minderungsanreize setzt, deckt CORSIA mehr Flugrouten ab. Es werden mehrere Optionen untersucht, wie die beiden Systeme im Hinblick auf die Emissionserfassung und ‑reduzierung kombiniert werden können und die damit verbundenen Kosten und die Versteigerungseinnahmen modelliert.

Im Projekt wurde ein Factsheet zum Vorschlag der EU-Kommission im Rahmen des Fit-for-55 Pakets für den Luftverkehr erstellt sowie die Kosten für die Kompensation von CORSIA-Projektgutschriften (Offsets) für deutsche Fluggesellschaften sowie das Risiko der Verlagerung von CO

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-Emissionen bewertet.

Es wurden Befragungen durchgeführt, um bewährte Verfahren für die Fernverifizierung im Rahmen von CORSIA zu ermitteln und ein Instrument zur Unterstützung der für CORSIA zuständigen Stellen zur Aggregation von Emissionen ausgearbeitet und im Rahmen der CORSIA Buddy Partnership verbreitet.

 

Mehr Informationen zum Projekt

Projektstatus

Projektende: 2022

Projektleitung

Projektmitarbeit

Auftraggeber

Umweltbundesamt (UBA)

Projektpartner

CE Delft
Transport Analysis and Knowledge Systems (TAKS)