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Transparentes Monitoring in der Praxis: Unterstützung von THG-Minderung im Landnutzungssektor nach Paris

In den Artikeln 4.1 und 5.1 des Pariser Abkommens (PA) wird die Bedeutung der Treibhausgasminderung und der Transparenz des Monitorings, Berichterstattung und Verifizierung (MRV) im Landsektor anerkannt. Globale Daten (z. B. Global Forest Watch) zielen darauf ab, grundlegende Informationen zu liefern, bleiben aber "top-down", geben nicht ausreichend Auskunft über die Nutzungsformen und haben es nicht geschafft, Vertrauen bei Gebern und Nutzern (Länder, Privatsektor) aufzubauen und Minderungsmaßnahmen auf lokaler, nationaler und landschaftlicher Ebene zu fördern. Das Projekt entwickelt einen praxis- und lernorientierten "Bottom-up"-Rahmen für transparentes Monitoring, der genaue, zuverlässige, legitime und anpassbare Daten liefert, um das Vertrauen der Stakeholder zu stärken. Er zeigt, wie Transparenz und Genauigkeit des Monitorings erhöht und Optionen zur Minderung der Landnutzung bewertet werden können, um zu internationalen Verhandlungen, zur Unterstützung von NDCs und zur Umsetzung auf Landschaftsebene beizutragen. In Fallstudien, die sich an verschiedene Länder und Nutzer aus dem Privatsektor richten, wird untersucht, was ein "gutes" Monitoring ausmacht, das auf spezifische Bedürfnisse und eine mögliche Übertragung auf andere Länder zugeschnitten ist.

Untersucht werden in diesem Zusammenhang Peru, Äthiopien, Elfenbeinküste und Papua Neuguinea.

 

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Projektstatus

Projekt in Bearbeitung

Projektleitung

Projektmitarbeit

Auftraggeber

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Projektpartner

National Wildlife Federation
Center for International Forestry Research (CIFOR)
Wageningen University & Research
International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA)
Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)

Projektwebseite