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Supply of statistical services: REACH Baseline Study - 10 years update

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Im Rahmen der Überprüfung der REACH-Verordnung (REACH Review) im Jahre 2016 wurde zum dritten Mal die REACH Baseline-Studie durchgeführt. Es wurde überprüft, ob sich die Datenlage zu Chemikalien durch REACH gebessert hatte. Ferner wurde überprüft, ob durch REACH die mit den Chemikalien verbundenen Risiken geringer geworden waren.

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Das Projekt-Konsortium unterstützte die Europäische Kommission in Form eines 10-Jahres-Updates der REACH Baseline-Studie ("dritter Snapshot"). Das zentrale Ziel dieser Aktualisierung lag darin, im Rahmen einer Risiko-Qualitätsbewertung der Referenzstoffe die Änderungen zu analysieren, die nach der Registrierung zusätzlicher Stoffe (sowie Updates für Stoffe, die bereits im Jahr 2011 geprüft worden waren) eingetreten waren. Dabei wurde die gleiche Methode wie in der ersten und zweiten Auswertung 2007 und 2011 angewendet.

Die für diese dritte Momentaufnahme vorgenommene Analyse beinhaltete auch Referenzstoffe, die in die sogenannte REACH-Kandidatenliste bzw. in das Verzeichnis der zulassungspflichtigen Stoffe (Anhang XIV der REACH-Verordnung) aufgenommen worden waren. Das Hauptziel des 10-Jahres-Updates der REACH Baseline-Studie war die Berechnung der sogenannten "Risiko-Indikator-Qualitätssystem"- Kennzahlen basierend auf den bei der Projektdurchführung zur Verfügung stehenden Daten, sowie der Vergleich dieser Kennzahlen mit den Zahlen der früheren Bewertungen aus den Jahren 2007 und 2011. Diese Zahlen wurden für eine Reihe von Referenzsubstanzen berechnet. Die Risiko- und Qualitätskennzahlen ermöglichten die Bewertung der Umsetzung der zwei Hauptziele von REACH:

Verringerung der Risiken, die chemische Stoffe für Mensch und Umwelt bergen können, und

Verbesserung der Qualität der verfügbaren Daten zu Chemikalien.

Die aus dem Vergleich zwischen den drei Auswertungen gezogenen Schlussfolgerungen sollten in den zweiten Kommissionsbericht über die Erfahrungen mit der Anwendung von REACH, den die Kommission im Juni 2017 (gemäβ REACH Art. 117(4)) vorlegen musste, einflieβen.

 

Mehr Informationen zum Projekt

Projektstatus

Projektende: 2017

Projektleitung

Auftraggeber

Europäische Kommission, Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU

Projektpartner

Forschungs- und Beratungsinstitut Gefahrstoffe GmbH (FoBiG)
Nationales Institut für Industriegegenden und Risiken (INERIS)
Wasser und Umwelt, Dänemark (DHI)