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Studie im Rahmen des ESPR zur Entwicklung einer Methode zur Bewertung von Daten aus der Offenlegungspflicht zur Vernichtung unverkaufter Konsumgüter und zur Festlegung produktspezifischer oder sektoraler Verbote

Studie im Rahmen der Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR). Artikel 24 der neuen Ökodesign-Verordnung (ESPR) legt eine allgemeine Transparenzpflicht für Wirtschaftsakteure fest, die „nicht verkaufte Verbraucherprodukte“ entsorgen, einschließlich der Offenlegung von Informationen über die Anzahl der nicht verkauften Verbraucherprodukte, die pro Jahr entsorgt werden, aufgeschlüsselt nach Produkttyp oder -kategorie, die Gründe für die Entsorgung der Produkte und die Lieferung der entsorgten Produkte zur Vorbereitung der Wiederverwendung, einschließlich Aufarbeitung und Wiederaufarbeitung, Recycling und andere Verwertung einschließlich Energierückgewinnung.

Die Studie wird bestehende branchenweite Praktiken im Zusammenhang mit der Vernichtung unverkaufter Produkte in verschiedenen Sektoren analysieren, um ein Format für die Offenlegung von Informationen über die Vernichtung unverkaufter Produkte zu entwerfen. Außerdem soll ein analytischer Rahmen/eine Methodik zur Bewertung der Umweltfolgen der Produktvernichtung, einschließlich Treibhausgasemissionen, Abfallerzeugung und Ressourcenerschöpfung, sowie zum Verständnis ihres Lebenszyklusmanagements entwickelt werden. Darüber hinaus soll im Rahmen der Studie eine Methodik zur Bewertung des potenziellen Nettonutzens eines Verbots für weitere Produktgruppen entwickelt werden.

Mehr Informationen zum Projekt

Projektstatus

Projektende: 2025

Projektleitung

Projektmitarbeit

Auftraggeber

Europäische Kommission, Generaldirektion Gemeinsame Forschungsstelle (JRC)

Projektpartner

VITO - Flemish Institute for Technological Research NV
Ramboll Deutschland GmbH