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PBT - Quo vadis? Prüfung und Fortschreibung des PBT-Bewertungskonzepts zur Identifizierung von Umwelt-SVHC

Ziel des Projektes ist die Überprüfung und Fortschreibung des aktuell unter REACH gültigen PBT-Konzepts. Die Kriterien zur Konkretisierung der PBT-Eigenschaften sind in Annex XIII der REACH-VO hinterlegt, das Vorgehen zur Identifizierung im dem ECHA-Leitfaden „Guidance on Information Requirements and Chemical Safety Assessment – Chapter R.11: PBT/vPvB Assessment“ beschrieben.

Hierbei ist zentral, dass das grundsätzliche Ziel der PBT-Bewertung darin besteht, Substanzen zu beurteilen, für welche die normale Risikobewertung mittels des Quotienten aus zu erwartender Konzentration in der Umwelt (Predicted Environmental Concentration, PEC) und einer abgeschätzten Nichtwirkungsschwelle (Predicted No-Effect Concentration, PNEC) nicht greift. Wenn sich zeigen lässt, dass die normale Risikobewertung mittels PEC/PNEC auch für hochpersistente Stoffe mit nur gering ausgeprägtem Bioakkumulationspotenzial nicht greift, ist es gerechtfertigt, eine der PBT-Bewertung entsprechende Bewertung für diese Substanzen vorzunehmen und das PBT-Konzept auf diese Weise weiterzuentwickeln

 

Mehr Informationen zum Projekt

Projektstatus

Projektende: 2018

Projektleitung

Markus Blepp

Auftraggeber

Umweltbundesamt (UBA)

Projektpartner

Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)
Beratungsgesellschaft für integrierte Problemlösungen (BiPRO)