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Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Erfassung und Entsorgung von Elektroaltgeräten, die für Elektro- und Elektronikgeräte untypische Materialien besitzen und enthalten und Ableitung von Handlungsempfehlungen („untypische“ EAG)

Das Projekt schafft eine Wissensbasis für den Umgang mit untypischen Elektroaltgeräten (uEEAG), die in den offenen Anwendungsbereich des ElektroG fallen. Solche Geräte zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich in ihrem Aussehen und ihrer Materialzusammensetzung deutlich von bisher bekannten Elektrogeräten (z. B. elektronischen Textilien) unterscheiden. Es wurde eine im Rahmen dieses Projekts verwendete Definition solcher Produkte erstellt und eine Beschreibung ihrer typischen Erkennungsmerkmale erarbeitet. Darüber hinaus wurde eine Abschätzung der aktuell und zukünftig in Deutschland in Verkehr gebrachten Mengen erstellt. Auf Basis von Literaturdaten und Experteninterviews wurden die Materialzusammensetzung und Beschaffenheit solcher Produkte abgeschätzt und der Einfluss auf bestehende Rücknahme- und Entsorgungssysteme für Elektro- und Elektronikaltgeräte untersucht. Mittels Experteninterviews bei öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern (öre) und Betreibern von Behandlungsanlagen wurden mögliche Probleme für eine ordnungsgemäße und umweltgerechte Sammlung und hochwertiges Recycling dieser neuen Art von Elektro- und Elektronikaltgeräten identifiziert. Auf dieser Basis wurden Handlungsempfehlungen für eine optimierte Sammlung und Verwertung von uEEAG abgeleitet. Diese Informationen sind in Form von Leitfäden für öre, WEEE-Sammelstellen und Abfallberater zusammengefasst.

 

Mehr Informationen zum Projekt

Projektstatus

Projektende: 2021

Projektleitung

Projektmitarbeit

Clara Löw
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Produkte & Stoffströme

Auftraggeber

Umweltbundesamt (UBA)
Umweltbundesamt (UBA)

Projektpartner

Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)