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Lärmwirkungen von nächtlichen Freizeitaktivitäten im Freien

Das Projekt untersucht Lärmwirkungen nächtlicher Freizeitaktivitäten im innerstädtischen Raum. Ausgangspunkt ist ein wachsender Nutzungskonflikt: Public Viewing, Clubs, Konzerte und Open-Air-Veranstaltungen tragen zur urbanen Lebensqualität und wirtschaftlichen Attraktivität bei, können aber insbesondere nachts zu erheblichen Lärmbelästigungen von Anwohnenden führen. Zugleich ist der rechtliche Rahmen heterogen, verschiedene Regelwerke begrenzen das zulässige Lärmausmaß und aus Anwohnendensicht sind die Zuständigkeiten nicht immer klar. Zudem ist die empirische Evidenz zu den konkreten Lärm- und Belästigungswirkungen bislang begrenzt. Ziel ist es daher, Konfliktlagen, Einflussfaktoren und erfolgreiche Ansätze zur Lärmminderung und Konfliktvermeidung systematisch zu untersuchen und daraus praxistaugliche Empfehlungen für Kommunen, Veranstaltende und weitere Beteiligte abzuleiten.

Das Vorhaben kombiniert qualitative und quantitative Befragungsmethoden und betrachtet verschiedene Freizeitaktivitäten und Standorte vergleichend. Befragt werden Genehmigungsbehörden, Veranstaltende, Anwohnende und Besuchende, um unterschiedliche Perspektiven auf Lärmwahrnehmung, Konfliktursachen und bestehende Lösungsansätze zusammenzuführen. Die Ergebnisse werden zielgruppen- und aktivitätsübergreifend ausgewertet und mit rechtlichen sowie praktischen Rahmenbedingungen abgeglichen. Darauf aufbauend werden priorisierte Handlungsempfehlungen und mögliche Regelungsoptionen zur Lärmminderung, Akzeptanzsteigerung und verbesserter Kommunikation entwickelt und in praxisnahen Formaten für die relevanten Akteursgruppen aufbereitet.

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Projektstatus

Projekt in Bearbeitung

Projektleitung

Projektmitarbeit

Auftraggeber

Umweltbundesamt (UBA)

Projektpartner

Verian