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Gestaltung des Ausstiegs aus nicht-nachhaltigen Strukturen und Politiken („Exnovations-Governance“)

Transformationsprozesse zu einer nachhaltigen Gesellschaft innerhalb ökologischer Grenzen beinhalten nicht nur die Einführung neuer, nachhaltiger(er) Infrastrukturen, Technologien, Produkte, Praktiken und deren politische Förderung. Um den Wandel zu beschleunigen und lang andauernde Par allelstrukturen von Alt und Neu zu vermeiden, braucht Transformation auch die aktive, zielgerichtete Beendigung von besonders nicht-nachhaltigen Infrastrukturen, Technologien, Produkten und Praktiken ("Exnovation"). Aktuelles Beispiel: neben der Förderung erneuerbarer Energien braucht es zusätzliche Maßnahmen für den Ausstieg aus Kohle und Atom. In diesem Projekt werden grundsätzliche Herausforderungen und Lösungsansätze bei Exnovationsprozessen und ihrer politischen Gestaltung erarbeitet. Dazu gehört auch der Umgang mit Widerständen, etwa durch eine sozialverträgliche und alternativenfördernde Ausgestaltung. Auf Grundlage der Analyse vergangener Exnovationsprozesse werden Lehren gezogen für künftige Fälle ( z.B. Ausstieg aus der Braunkohle).

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Projektstatus

Projektende: 2016

Projektleitung

Auftraggeber

Stiftung Zukunftserbe