Spenden

Fortentwicklung des internationalen Bodenschutzrechts – Institutionenanalyse sowie Unterbreitung konkreter Vorschläge

Der Nutzungsdruck auf Böden nimmt zu und der Zustand der Böden verschlechtert sich weltweit. Obwohl Boden eines der klassischen Umweltmedien ist, gibt es im Gegensatz zu anderen Umweltbereichen bisher kaum bodenspezifische Regelungen oder Steuerungsansätze auf völkerrechtlicher Ebene.

Vor diesem Hintergrund lotet das Vorhaben "Fortentwicklung des internationalen Bodenschutzrechts" im Auftrag des Umweltbundesamtes die Notwendigkeiten und Möglichkeiten einer Verbesserung völkerrechtlicher Regularien des Bodenschutzes aus.

Zunächst erarbeitet das Projektteam im Rahmen einer Institutionenanalyse, welche internationalen Normen, Vorgaben und Institutionen relevant sind, und wertet aus, wie dieses sich auf den Bodenschutz auswirken. Danach wird die potentielle Steuerungsleistung der völkerrechtlichen Ebene betrachtet, d.h. die Frage, was das internationale Recht für den globalen Bodenschutz erbringen soll und kann. Auf dieser Grundlage werden im Projekt konkrete Vorschläge enwickelt, wie das internationale Bodenschutzrecht weiterentwickelt werden kann. Das Projekt wird flankiert durch ad-hoc Beratung und eine internationale Fachtagung.

 

Mehr Informationen zum Projekt

Projektstatus

Projektende: 2019

Projektleitung

Dr. Franziska Wolff

Auftraggeber

Umweltbundesamt (UBA)

Projektpartner

Prof. Dr. Sebastian Oberthür
Ecologic Institut gGmbH

Projektwebseite