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Evaluation der Maßnahme "Nationales Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen"

Zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele hat die Bundesregierung Maßnahmen zur Energiewende beschlossen. Ein Beispiel ist das „Nationale Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen“. Mit diesem Effizienzlabel wurde erstmals ein Effizienzetikett vergeben, das nicht auf neu in Verkehr gebrachte Geräte sondern auf Geräte im Bestand fokussiert. Mit der Maßnahme setzt die Bundesregierung auf Verbraucherinformation und Verbrauchermotivation sowohl zu Energieeffizienzklassen als auch zu weitergehenden Beratungs- und Förderangeboten.

Ziel der Evaluation war es zu überprüfen, ob und inwieweit das Nationale Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen zur Zielerreichung (Programmebene und übergeordnete Ziele der Bundesregierung) geeignet, wirksam und wirtschaftlich ist. Die Erkenntnisse über Zielerreichung, Wirkungen und Wirtschaftlichkeit wurden ex ante, begleitend und ex post gewonnen.

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Ziel der Ex-ante-Phase war es dabei vor allem, ein indikatorenbasiertes Evaluierungskonzept zu entwickeln, die Ausgangssituation zu erheben und die Einsparziele für die Maßnahme hinsichtlich ihrer Plausibilität und Machbarkeit zu prüfen und ggf. neu zu berechnen.

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Ziel der begleitenden Evaluation war vor allem eine Ersteinschätzung bezüglich der Prozesse der Labelvergabe sowie des Beitrags zur Zielerreichung der Maßnahme.

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Ziel der Ex-post-Evaluation war, eine rückwirkende Gesamtbewertung zu Zielerreichung, Wirkungen und Wirtschaftlichkeit vorzunehmen.

Auf dieser Grundlage wurden Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Nationalen Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen gegeben.

 

Mehr Informationen zum Projekt

Projektstatus

Projektende: 2020

Projektleitung

Auftraggeber

Bundesstelle für Energieeffizienz im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BfEE)

Projektpartner

Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT)