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Ehrenamtlicher Naturschutz vor dem Hintergrund gesellschaftlichen Wandels

Wie kann ehrenamtliches Engagement im Naturschutz gestärkt werden? Diese Frage stellt sich in Zeiten gesellschaftlichen Wandels immer wieder aufs Neue. Vorschläge für eine zukunftsfähige Vision dieses Engagements sammelt das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) gemeinsam mit dem Öko-Institut, Verian und Nationale Naturlandschaften e. V. Gemeinsam untersuchen sie, wer sich im Naturschutz engagiert, welche Hürden bestehen und welche Strategien besonders wirksam sind, um Ehrenamtliche zu gewinnen und langfristig zu binden.

Die besondere Bedeutung freiwilligen Engagements für den Naturschutz in Deutschland steht dabei im Zentrum. Denn viele Naturschutz- und Umweltbildungsaufgaben wären ohne Ehrenamt kaum umsetzbar. Gleichzeitig verändern sich die Formen des Engagements: Neben klassischen Vereinsstrukturen gewinnen flexible, projektbezogene und digitale Formate an Bedeutung. Das eröffnet neue Chancen, unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen einzubinden, erfordert aber auch angepasste Strukturen, Angebote und Kommunikationswege.

Was motiviert die Menschen? Was sind Barrieren oder auch wirksame Strukturen zur Gewinnung und Bindung von Freiwilligen? Um diese wichtigen Fragen zu beantworten, verbindet das transdisziplinäre Forschungsvorhaben qualitative und quantitative Ansätze mit dem Erfahrungswissen von Engagierten, Organisationen und Fachinstitutionen. Die Ergebnisse werden gemeinsam mit Praxisakteuren reflektiert und in zielgruppenorientierte Handlungsempfehlungen überführt, etwa zu Anerkennung, Nachwuchsgewinnung, Weiterbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Diversität und Inklusion, Kooperationen sowie neuen Engagementformaten.

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Projektstatus

Projekt in Bearbeitung

Projektleitung

Auftraggeber

Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Projektpartner

Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V. (UfU)