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Die Rolle CCS in der Energiewende auf dem Weg zur Klimaneutralität

Im Zuge der deutschen und europäischen Klimaneutralitätspolitik wird die Abscheidung, der Abtransport und die dauerhafte Speicherung von Kohlendioxid (Carbon Capture and Storage – CCS) eine Rolle spielen.

· Getrieben wird diese Entwicklung einerseits aus der Notwendigkeit, Treibhausgas-Emissionsminderungen auch in Quellbereichen zu realisieren, in denen die anderen Emissionsvermeidungsoptionen (Energie- und Ressourceneffizienz, erneuerbare Energien, Elektrifizierung, Wasserstoff, Biomasse etc.) keine wesentlichen Beiträge leisten können.

· Andererseits rückt im Zulauf auf die Zielhorizonte der Klimaneutralitätspolitik die Diskussion um CO 2 -Senken immer mehr in den Vordergrund, entweder um nur sehr schwer vermeidbare Emissionen zu kompensieren (Land- und Abfallwirtschaft, Prozessemissionen oder indirekte Klimaeffekte aus Wasserstoff-Leckagen, Contrails des Flugverkehrs etc.) oder längerfristig netto-negative Formen des Wirtschaftens (so z.B. die Selbstverpflichtung der EU für den Zeitraum nach 2050) zu etablieren.

Das Ausmaß der (notwendigen) CCS-Nutzung sowie die entsprechenden Konsequenzen für den regulativen Rahmen sind jedoch aus sehr unterschiedlichen Gründen hoch umstritten.

In diesem Projekt wird ein transparenter Überblick über die verschiedenen Facetten, d.h. Potenziale und Restriktionen von CCS im Kontext der deutschen und europäischen Klimaneutralitätspolitik erstellt. Darauf aufbauen, werden politisch-regulatorische Handlungsoptionen und ggf. -alternativen aufzeigt sowie entsprechende Empfehlungen erarbeitet.

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Projektstatus

Projekt in Bearbeitung

Projektleitung

Projektmitarbeit

Wolfram Jörß
Gruppenleiter Carbon Accounting / Senior Researcher Energie & Klimaschutz
Isabel Haase

Auftraggeber

Agora Think Tanks gGmbH