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Die deutsche Braunkohlenwirtschaft – Historische Entwicklungen, Ressourcen, Technik, wirtschaftliche Strukturen und Umweltauswirkungen

Dem Umbau der Braunkohlewirtschaft kommt bei der Energiewende eine Schlüsselrolle zu. Denn Braunkohle ist der klimaschädlichste Energieträger, 46 Prozent der CO2-Emissionen des Stromsektors gingen im Jahr 2016 auf die Braunkohle zurück – das ist mehr als der CO2-Ausstoß des gesamten Straßenverkehrs. Die Klimaschutzziele Deutschlands lassen sich ohne eine deutliche Reduktion der Braunkohlenutzung nicht erreichen.

Die Braunkohleindustrie war in der Vergangenheit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, hat heute aber nur noch regionalwirtschaftliche Relevanz. Braunkohlekraftwerke stehen derzeit unter starkem ökonomischen Druck. Für ältere Braunkohlekraftwerksblöcke lohnen sich größere Erhaltungs- oder Erweiterungsinvestitionen in den liefernden Tagebauen nicht mehr. Sobald bei diesen Tagebauen fixe Betriebskosten in größerem Umfang reduziert werden können, ist eine Stilllegung wirtschaftlicher als der Weiterbetrieb.

Der Braunkohlenbergbau ist durch ein hohes Maß an langfristig angelegter Regulierung und Planungsprozesse gekennzeichnet. Ökologische und energiewirtschaftliche Anpassungen müssen deshalb frühzeitig und über einen Prozess vorausschauender Strukturveränderungen gestaltet werden.

Link zur Studie:

 

https://www.oeko.de/aktuelles/2017/fakten-zur-deutschen-braunkohlenwirtschaft/

 

Update 2021:

https://www.oeko.de/publikationen/p-details/die-deutsche-braunkohlenwirtschaft-2021

 

Mehr Informationen zum Projekt

Projektstatus

Projektende: 2017

Projektleitung

Auftraggeber

Agora Energiewende
European Climate Foundation (ECF)