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Biodiversitätskriterien in der Beschaffung und im Bauwesen – Machbarkeitsstudie & Maßnahmenpläne

Die Berücksichtigung von Biodiversitätsaspekten im Rahmen der öffentlichen Beschaffung könnte auf verschiedenen Ebenen positive Effekte im Rahmen des Biodiversitätsschutzes bewirken und einen Beitrag zur Nationalen Biodiversitätsstrategie leisten. Es besteht jedoch grundsätzlich ein Forschungsbedarf, auf welche Weise das Schutzgut "Biodiversität" in Umweltkennzeichen und in Anforderungen für die öffentliche Beschaffung integriert werden kann. Übergeordnete Zielsetzung der geplanten Machbarkeitsstudie war es daher, konkrete praxistaugliche Konzepte zur Berücksichtigung von Biodiversität in der Beschaffung des Bundes und im Bauwesen zu erarbeiten. Dies erfolgte auf Basis der folgenden Arbeiten:

  • Systematische Zusammenstellung bestehender Biodiversitätskriterien in existierenden Standards, Normen und Unternehmensmanagementsystemen und Bewertung bzw. Kategorisierung der erfassten Kriterien entsprechend ihres Erfassungsaufwands und ihrer Aussagekraft.
  • Abschätzung der Relevanz der Auswirkungen der Produktionsprozesse verschiedener Produktgruppen für die Biodiversität; Erarbeitung einer Baseline bezüglich der Biodiversity Performance existierender produktbezogener Nachhaltigkeitskennzeichnungen (inklusive bestehender Beschaffungsempfehlungen); Erarbeitung einer Liste mit Optimierungspotenzialen (inklusive noch nicht adressierter Biodiversitätsaspekte) von vorhandenen Nachhaltigkeitsstandards und Beschaffungsempfehlungen;
  • Erarbeitung von Maβnahmenplänen für die Integration von Biodiversitätskriterien in Vergabeanforderungen und produktbezogene Nachhaltigkeitskennzeichnungen unter der Berücksichtigung von vergaberechtlichen Grundlagen

Mehr Informationen zum Projekt

Projektstatus

Projektende: 2017

Projektleitung

Auftraggeber

Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Projektpartner

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
Global Nature Fund
Bodensee Stiftung