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Bewertung und Einführungsstrategien für oberleitungsgebundene schwere Nutzfahrzeuge - StratON

Ziel des Vorhabens ist die Analyse einer Elektrifizierung von schweren Nutzfahrzeugen mittels oberleitungsgebundener Energieversorgung und eine umfassende Bewertung im Kontext weiterer alternativer Antriebs- und Energieversorgungssysteme im Bereich des Straßengüterverkehrs.

Dabei werden, ausgehend vom heutigen Entwicklungsstand und den aktuellen Rahmenbedingungen, auch die weiteren Entwicklungsperspektiven des oberleitungsgebundenen Systems berücksichtigt, ebenso wie die weiteren Potenziale der möglichen Konkurrenztechnologien sowie die Möglichkeiten zu einer Verknüpfung verschiedener Technologien unter Einbeziehung der oberleitungsgebundenen Energieversorgung. Für das oberleitungsgebundene System werden unterschiedliche Ausbauvarianten berücksichtigt und unter anderem die Gesamtkosten, die Energieeffizienz, die Emissionsminderungspotenziale vor dem Hintergrund der Wechselwirkungen mit dem Energiesystem, der Ressourcenbedarf sowie die technische und rechtliche Umsetzbarkeit analysiert. Die Betrachtung der direkten Stromabnahme im Straßengüterverkehr über Stromabnehmer stellt dabei den Schwerpunkt der Analysen dar, der Vergleich zu möglichen technologischen Alternativen ermöglicht jedoch eine bessere Einordnung der Ergebnisse.

Ausgehend von den Detailanalysen des oberleitungsgebundenen Systems werden mögliche Markteinführungsszenarien entwickelt und vor dem Hintergrund der internationalen Güterverkehrsströme diskutiert sowie sinnvolle frühe Teststrecken identifiziert.

Die Technologiebewertung und die Entwicklung von Markteinführungsszenarien wird durch einen Expertendialog und Projektbeirat auf nationaler und internationaler Ebene begleitet. Dieser stellt sicher, dass realitätsnahe Annahmen getroffen werden und die Perspektiven und Interessen unterschiedlicher Akteure in die Szenarioentwicklung einfließen.

Für das oberleitungsgebundene System wird anhand der entwickelten Szenarien schließlich analysiert, welche Kosten und Ressourcenbedarfe mit deren Umsetzung verbunden wären, welche Auswirkungen auf den Energiesektor zu erwarten sind und welche Emissionsminderungen im Güterverkehr unter diesen Annahmen erzielt werden könnten.

 

Mehr Informationen zum Projekt

Projektstatus

Projektende: 2020

Projektleitung

Projektmitarbeit

Ruth Blanck
Wolf Görz
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Ressourcen & Mobilität
Sven Kühnel

Auftraggeber

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Projektpartner

Hochschule Heilbronn
INTRAPLAN Consult GmbH

Projektwebseite