Ausgabe: Februar 2017, Lärm – Auswirkungen und Schutz


Arbeit / Aktuell

Ökodesign als Kaufkriterium

Synergien nutzen

Das Produkt ist langlebig und recyclingfähig, energieeffizient und schadstoffarm. Kurz: ökologisch gestaltet. Doch was nutzt mir das als Unternehmen, wenn es kein Kunde zu schätzen weiß? Zwei wesentliche Bestandteile einer ökologischen Produktgestaltung sind: Eingehen auf Verbraucherbedürfnisse und Kommunikation der ökologischen Eigenschaften. Wie Unternehmen dies besser umsetzen können, um ökologisches Design verstärkt zum Kaufkriterium zu machen, untersucht das Öko-Institut bis April 2018 gemeinsam mit ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung für das Umweltbundesamt. „Zunächst werten wir vorhandene Studien zum Thema aus und das ISOE führt eine Verbraucherbefragung durch, um die Erwartungen der Verbraucher an ökologische Produkte besser kennen zu lernen“, sagt Projektleiterin Dr. Corinna Fischer vom Öko-Institut, „im nächsten Schritt sollen zentrale Kriterien der ökologischen Produktgestaltung mit den wichtigsten Erwartungen und Kaufkriterien der Verbraucher abgeglichen werden.“ So will das Projekt „Ökodesign als Kaufkriterium für Verbraucher“ unter anderem die Fragen beantworten, wo es Synergien zwischen Konsumentenerwartungen und Kriterien des ökologischen Designs gibt, wo diese vielleicht sogar im Widerspruch stehen und welche Käufergruppen sich besonders über ökologische Produkteigenschaften ansprechen lassen. „Die Ergebnisse des Projektes werden unter anderem in einem Leitfaden für Unternehmen aufbereitet“, so Fischer.

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Ansprechpartnerin am Öko-Institut

Dr. Corinna Fischer
Senior Researcher im Institutsbereich Produkte & Stoffströme

Öko-Institut e.V., Geschäftsstelle Freiburg

Tel.: +49 761 45295-223

c.fischer--at--oeko.de

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