Ausgabe: Dezember 2017, Endlagerung – Die ersten Schritte


Arbeit / Rückblick

Mobiles Baden-Württemberg

Transformation des Verkehrssektors

Von einer nachhaltigen Entwicklung ist der Verkehr in Baden-Württemberg weit entfernt: Seine Emissionen liegen heute sogar über dem Niveau von 1990. „Eine umfassende Transformation ist unausweichlich – nicht nur aus ökologischen Gründen“, sagt Dr. Wiebke Zimmer vom Öko-Institut, „wichtig ist sie auch mit Blick auf einen weltweiten Trend hin zur Elektromobilität, der die deutsche Automobilwirtschaft zu überrollen droht.“ Wie aber lässt sich ein Wandel zur Nachhaltigkeit einleiten, der gleichzeitig die besondere Bedeutung der Automobilindustrie und der Mobilitätswirtschaft für Wohlstand und Arbeitsplätze berücksichtigt?

Im Projekt „Mobiles Baden-Württemberg – Wege der Transformation zu einer nachhaltigen Mobilität“ hat das Öko-Institut gemeinsam mit dem ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, der IMU Institut GmbH sowie dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in drei Szenarien mögliche Transformationspfade und Maßnahmen für eine nachhaltige Mobilität entwickelt. „Die Analyse im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung und auf Initiative des BUND zeigt unter anderem, dass es nicht genügt, sich auf technische Neuerungen zu verlassen“, sagt Zimmer, „zentral ist zudem ein verändertes Mobilitätsverhalten.“ Hierfür brauche es ein Umdenken der Bevölkerung ebenso wie gezielte politische Maßnahmen.

 

Weitere Informationen zum Artikel
Ansprechpartnerin und Ansprechpartner am Öko-Institut

Dr. Wiebke Zimmer
Stellvertretende Bereichsleiterin
Ressourcen & Mobilität

Öko-Institut e.V., Büro Berlin

Tel.: +49 30 405085-331

w.zimmer--at--oeko.de

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